Visual Diary: Paris

Zwischen diesem Post und unserem Aufenthalt in Paris liegt noch ein anderer Kurztrip nach Zürs, aber ich wollte euch ein paar Fotos aus Frankreich trotzdem nicht vorenthalten. Wir waren für den offiziellen Press Day von Cartier in Paris (how f* cool is that?) und haben gleich noch einen Tag angehängt, weil für Paris kann man schließlich nie genug Zeit einplanen. Die zwei Tage haben wir auch bestmöglich ausgenutzt. Geschlafen haben wir im Hôtel Providence (am besten hier bei Vicky vorbeischauen für mehr Infos), ein super schönes, perfekt gelegenes Boutique Hotel. Gegessen haben wir im Wild & The Moon, ein veganes Lokal in dem wir über eine Stunde gesessen sind, weil es so nett und köstlich war. Ein anderes Mal waren wir im Ober Mamma essen, wo ich mein life goal aka. Pizza mit Nutella verwirklichen konnte und dazu Rosé getrunken habe = died and went to food heaven. Frühstücken waren wir im Marcelle, ein super süßer Laden genau nach unserem Geschmack. Heute ist übrigens auf The Daily Dose auch unser Follow Us Around dazu online gegangen, das ich euch für ein paar Paris Impressionen und ein paar garantierte Lacher sehr ans Herz legen kann – ich bette es euch weiter unten im Post ein. Ich kann es jedenfalls jetzt schon kaum mehr erwarten, bis ich das nächste Mal in dieser bezaubernden Stadt bin, aber wir haben uns vorgenommen, dass es dann bitte ein bisschen wärmer sein soll!

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Favorite Corners

Irgendwie kommt mir vor, ich bin seit dem neuen Jahr nur noch unterwegs. Es gab kaum zwei Wochen am Stück, in denen ich in Wien war, und auch jetzt bin ich nur für zwei kurze Tage hier, bevor es wieder nach Salzburg und im Anschluss nach München geht. Dazwischen aber genieße ich Wien immer mehr und mehr und entdecke neue Ecken – so wie das Servitenviertel, das ich sehr ins Herz geschlossen habe, schon beim ersten Mal als ich vor ein paar Jahren nach Wien gekommen bin und Sonja in ihrer Wohnung besucht habe, die dort in der Nähe ist. Damals, unwissend um die Mietpreise in der Gegend, wollte ich unbedingt in dort meine erste Wohnung haben. Das hat zwar nicht geklappt, aber auch heute noch bin ich super gerne im Servitenviertel, vor allem seit wir das La Mercerie entdeckt haben (mehr dazu im heutigen Post auf The Daily Dose). Klar, dass wir auch unsere Outfits letzte Woche gleich dort shooten mussten – ist es nicht hübsch und französisch an der Ecke?

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Heast, Loch Amoi A Bissl!

Wisst ihr was ich glaube? Und zwar ganz, ganz tief in meinem Herzen? Ich glaube, dass 90 % der Probleme, die wir in unserer Gesellschaft zur Zeit erleben, von der unglaublichen Wehleidigkeit der Menschheit herrühren. Wann sind wir eigentlich zu solchen jammernden Mimosen geworden? Jetzt kommt gleich eine Tirade á la „früher war alles besser“, aber in dem Fall war auch wirklich früher alles besser – da hamma alle noch a bissl mehr Humor gehabt, ned wohr. Da hat man im Fasching den Kindern noch Indianerkronen aufsetzen und ihnen das Gesicht Schwarz anmalen dürfen, ohne als Rassist hingestellt zu werden oder sich Sprüche anhören müssen, in denen Wörter wie fucking „cultural appropriation“ vorkommen. „Schau amal die an, die hat in ihrem Zimmer einen Buddha aufgestellt, boah wie rassistisch ist das denn“. Ja sagt’s mal, sind wir alle eigentlich deppert geworden? Kann bitte mal jemand eine Grenze ziehen zwischen „verstehen Sie Spaß“ und „Rassismus“?

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Le Beau Danube Bleu

Wiener Opernball 2017, Bilder & Review

Letzten Donnerstag war ich zum ersten Mal am Ball aller Bälle, dem Wiener Opernball. Was für eine Ehre! Dank Swarovski, die wie jedes Jahr für die Gestaltung der Tiara zuständig waren, dieses Mal in Zusammenarbeit mit Ikone Karl Lagerfeld, wurde es ein rundum besonderer und gelungener Abend. Begonnen hat mein Wiener Märchen mit einem Styling im Bristol – schon da bin ich mir wie eine Prinzessin vorgekommen und habe mich unter den Zauberhänden von Britta Tess schlussendlich auch optisch in eine verwandelt. Wieder zurück daheim wurde Kleid und Schmuck angelegt – der natürlich aus dem Hause Swarovski stammt und perfekt zu meiner Robe gepasst hat. Weiter ging es mit einem Shooting mit Patrick und Nina sowie meiner Begleitung für den Abend, Sonja, mit der Oper als Hintergrund und warmen 14 Grad – zum Glück, denn so konnten wir unsere Kleider und den wunderschönen Schmuck gefühlt in 100 Posen in Szene setzen. Anschließend durften wir den Abend beim offiziellen „Alles Walzer Galadiner“ im Hotel Sacher stilecht beginnen, bevor wir uns auf den roten Teppich gewagt haben. Dort hieß es aber erst einmal warten, denn direkt vor uns hatte der Bundespräsident seinen großen Auftritt und der Rest von uns musste draußen bleiben, bis das Blitzlichtgewitter wieder der Menge zugewandt wurde. Die Eröffnung haben wir uns von der Galerie aus angeschaut. Das Highlight waren natürlich die Debütantinnen mit ihren kleinen Krönchen und die Arien von Jonas Kaufmann. Drinnen: eine andere Welt. Zwischen Champagner und Diamanten, Walzer und Würstel tümmeln sich über 7.000 Menschen, allesamt in Feierlaune und festlich gekleidet. Was für eine Stimmung! Zum Tanzen habe ich mir kurzerhand Patrick ausgeborgt, der leider für uns alle drei als Tanzpartner fungieren musste: danke nochmal an deinen Einsatz und deine Geduld, nicht nur hinter der Kamera, sondern auch am Parkett! Beschlossen wurde der Abend, so wie es sich gehört, am Bitzinger Würstelstand um halb 4 in der Früh (mit schmerzenden Füßen aber vollem Herz), wo Sonja und ich bei einem Paar Würstel und einem kleinen Bier den Abend nochmal Revue passieren lassen haben. Danke an Swarovski für diesen wunderschönen, unvergesslichen Abend und die atemberaubendste Opernnacht, die ich mir vorstellen kann.

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Breakfast Heaven: Shakshuka

Rezept: Shakshuka zum Frühstück

Heute habe ich ein kleines Rezept für selbstgemachtes Shakshuka für euch, das ich letzte Woche ganz spontan abfotografiert haben, gerade als wir noch an uns halten konnten, es nicht sofort zu verschlingen. Üblicherweise, und auch letztes Wochenende war es so, ist in unserem Haushalt der G. derjenige, der die Speisen schön anrichtet und mir danach sagt, dass ich ein Foto davon machen soll – unglaublich, aber wahr. Und als wir am Sonntag endlich das Shakshuka zuhause gemacht haben, von dem wir jetzt schon so lange geredet haben, war es auch er der – bevor ich sofort reinstechen und zu Futtern anfangen konnte – mich dazu angehalten hat, es doch für den Blog zu fotografieren. Zum Glück, denn dieses Rezept will ich euch nicht vorenthalten. Es dauert zwar länger als „normales Frühstück“ aber mein Gott, zahlt sich das Warten aus. Wir wollten am liebsten losheulen, so gut hat es uns geschmeckt, und auch unserem Kater von Vicky’s Feier am Abend davor hat das  (der? die?) Shakshuka den Gar ausgemacht. Also: bitte unbedingt nachmachen!

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