Insta Love #25: Weekend Fun

11142262_409925555836281_1170774212_nEs gibt Wochenenden die gut sind, und es gibt Wochenenden die großartig sind – dieses gehört zu letzterer Sorte. Während ich viele Samstage und Sonntage entweder unproduktiv vergammelt oder unproduktiv verkatert verbringe, war dieses Wochenende plötzlich alles möglich – TDD Flohmarkt, Girls Night, Fitness Studio, Frühjahrsputz, Lebensmittelgroßeinkauf, Dinner beim Italiener, ein Grillnachmittag bei Freunden, Saisoneröffnung am Tel Aviv Beach – und, wo wir gerade bei „alles ist möglich“ sind – wir haben uns in all dem Getümmel (Getümmel ist ein nettes Wort für den menschlichen Orkan, der über den Donaukanal gefegt ist) Plätze für sage und schreibe 20 (!) unserer Freunde im Sand direkt neben dem DJ Pult gesichert. Dort sind wir dann logischerweise 5 Stunden geblieben, haben uns nicht mehr vom Fleck gerührt, die donautreibenden, als Coachella-Besucher verkleideten Menschen beobachtet und uns die Sonne auf unsere ungebräunten Leiber scheinen lassen, bis mein ganzer rechter Arm so rot wie Heinz Tomatenketchup und der letzte Veilchenspritzer leer getrunken war. Das Leben ist schön. read more

Vienna Experience: Ulrich

Ulrich-Vienna-4Weil’s so lang her ist, dass ich euch das letzte Mal was aus der Reihe „Vienna Experience“ gezeigt hab‘, wollte ich euch heute mit zu Vicky’s Geburtstagsbrunch im Ulrich nehmen. Auch wenn ich jetzt schon fast 3 Jahre in Wien bin, ist jedes neue Lokal immer noch eine „Experience“ für mich, und davon bietet Wien ja auf jeden Fall genug. Teilweise kommt es mir vor, als würde jede Woche ein neues, cooles Restaurant, Kaffee oder Bar eröffnen – und in Wirklichkeit ist es wahrscheinlich auch so. Ich komme gar nicht hinterher mit den Hotspots, die ich besuchen will – daher habe ich mir eine Liste in den Notizen von meinem Handy angelegt, wo ich jedes Lokal aufschreibe, dass ich besuchen möchte. So passiert es nicht, dass man ratlos ist, wohin man gehen soll, weil einem die Sachen nicht mehr einfallen, die man sich vorgenommen hat, und dann immer wieder im gleichen Lokal landet. Auf meiner langen Liste war auch das Ulrich, dass ich nun dank Vicky’s Geburtstagsbrunch mit unseren Freunden testen durfte. Wir waren 14 Leute (und 10 Luftballons), die Bewirtung war perfekt, der Kellner super bemüht (obwohl das Lokal bummvoll war) und das Frühstück, bei mir im speziellen das Breakfast Sandwich, einfach hervorragend. Die anderen haben sich großteils für „Tabula Rasa“ entschieden, Vicky hat vom Avocadobrot geschwärmt und der Cappucino mit Sojamilch (versuche im Moment auf Kuhmilch größtenteils zu verzichten) war göttlich – was man nicht von jedem Sojamilch-Getränk behaupten kann, wie ich finde. Außerdem hat mir die helle, freundliche Atmosphäre und das Preis-Leistungs-Verhältnis gefallen – alles in allem also ein Top-Lokal für Feiern, Brunch oder Mittagessen mit Freunden, dass ich euch guten Gewissens weiterempfehlen kann!

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Vienna Awards 2014

 Gestern war es endlich soweit – Vienna Awards 2014! Es war das erste Mal, dass ich eingeladen wurde, und ich habe mich total darüber gefreut, dieses Jahr auch dabei sein zu dürfen. Wir Blogger (Anna, Vicky, Hristina, Quirina-Felizitas, Edisa, Maria, Sophie und Anna) hatten einen tollen Tisch direkt neben dem Laufsteg, am Tisch gegenüber saßen Michelle Hunziker und Tomaso Trussardi und direkt neben uns Coco Rocha und Naomi Campbell’s Mama. Ich war sehr beeindruckt von der großartigen Organisation, an dieser Stelle ein riesen Lob an alle Beteiligten! Kurze Zusammenfassung des Abends (zu mehr bin ich dank einem Glas zuviel Vodka heute nicht in der Lage): tolle Atmosphäre, super schöne Kleider, köstliches Essen, alte und neue Gesichter, Blitzlichtgewitter, großartige Fashion Shows, talentierte Künstler, Fotografen und Designer, schuhlose Moderatoren und beste Gesellschaft neben meinen Mädels. Da ich meine Kamera nicht mitschleppen wollte, gibt es heute nur ein paar Impressionen von meinem iPhone, Vicky’s und mein Outfit gibt’s dann am Montag auf The Daily Dose! Schönes Wochenende ihr Lieben!

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Insta Love #14: Hallo Frühling!

Ich finde ja, Instagram ist (zumindest bei mir) eine Mischung aus echtem Leben (also abseits des „Bloglebens“) und total gestellten Momenten, wo extra für ein Foto ein kleines Set zusammengebaut wird, damit es möglichst gut in die Gallery passt. Ich bin da genauso, weil ich ein Mensch bin, der großen Wert auf Ästhetik legt und ich Instagram als eine Art Miniblog betrachte, den es zu kuratieren gilt. Nichts desto trotz stecken hinter den meisten Fotos doch echte Stories (es sei denn, es ist ein Foto von drei Nagellacken und Rosen, da fällt nicht mal mir etwas lustiges dazu ein) und die möchte ich euch heute erzählen. 

Dieses Foto ist entstanden, als ich zusammen mit meinem Freund und einer guten Freundin in der Stadt unterwegs war. Den Vormittag hatte ich mit Vicky verbracht, weil wir wieder mal eine endlose Shooting-Liste abgearbeitet haben, aber dieser Vormittag war besonders stressig, weil es der erste richtig schöne Frühlingstag war und wir auch mal wieder so wie alle anderen in der Stadt bummeln wollten. Also waren wir bis zum frühen Nachmittag fertig, dank High-Speed-Arbeit, und konnten die Sonne genießen! Herrlich! Bei dem Foto habe ich mich übrigens unbeliebt gemacht, als ein kleines Kind mich beobachtet und seine Oma gefragt hat, warum die Erwachsenen da Eis essen und ob es auch eines haben könnte. Meine Antwort auf seine Frage war, dass wir ein Eis essen weil es so schön warm ist, aber das fand die Oma gar nicht so lustig und meinte brüskiert, dass das aber nur für die Erwachsenen gelte und es noch viel zu kalt für die kleinen Kinder ist. Mein Gott, sollten nicht eigentlich die Oma’s die lockeren sein und die Eltern streng? Am liebsten hätt‘ ich dem Kind ein Eis gekauft und der Oma die Zunge gezeigt. 
Dieses Wochenende war ich zuhause bei meinen Eltern. Sie haben mich sogar von Wien abgeholt (irgendwie wie beim Schulausflug, das hat mir gut gefallen!), weil mein kleiner Bruder am Freitag sein laaaaang ersehntes Moped bekommen hat, und sie das in der Nähe von Wien (Pressbaum) gekauft haben. Ich war leider am Wochenende und letzte Woche ziemlich verkühlt, deswegen bin ich nicht Snowboarden gegangen, was eigentlich mein Plan war (eigentlich war mein Plan auch nicht Snowboarden sondern mit Wein vor der Hütte sitzen) – aber so habe ich meine freien Tage mit Café in der Stadt und der zweiten Abschiedsparty meines besten Freundes verbracht (der feiert in jeder Stadt in der er Freunde hat eine Abschiedsparty, war also schon auf seiner zweiten, zuerst Wien dann Salzburg, wie ein kleiner Promi haha), der nach Bali auswandert. Auch nicht schlecht, oder? Ich bin zwar ziemlich traurig deswegen, aber wenigstens kann ich jetzt billig Urlaub in Bali machen!

Oh Goooooott. Das iPhone. ENDLICH habe ich auch ein neues Handy (JA, ich sage noch Handy und nicht Smartphone!) – mein letztes iPhone hatte ich schon über 3 Jahre und es hat echt schon den Geist aufgegeben. Abgesehen davon, dass die Kamera beim 4er wirklich Mist ist und ich unter der Qualität meiner Instagram Fotos MEHR als gelitten habe (insert drama here), konnte ich nichtmal mehr anständig SMS schreiben (JA, ich sage noch SMS und nicht iMessage), weil der Text erst 2 Minuten nach dem Tippen aufgetaucht ist und die liebe Autokorrektur ihn in der Zwischenzeit zu Fantasienachrichten umgewandelt hat. Jetzt bin ich jedenfalls auch super cool mit meinem goldenen HANDY und trage es ziemlich accessoiremässig statt einer Handtasche herum. Damit jeder sieht, wie cool ich bin. Total logisch, oder?

Yay! Loafers tragen, ohne von meinen Followern angepöbelt zu werden, weil es ja viel zu kalt dafür ist! Denn: es ist schon waaaaarm Leute! Loafers sind OK! Ihr könnt dann mal die Stiefel einpacken! Übrigens, ich bin auf der Suche nach neuen, schwarzen Flats – deswegen werde ich bald mal dem 6. Stock im Steffl einen Besuch abstatten. Ihr könnt dann schon mal ein paar Stoßgebete für mich und mein Konto lossschicken! Danke! 

Ach, und die schönen Frühlingsblumen! Jetzt kommen sie wieder alle – Ranunkeln, Pfingstrosen, Ananas…ja, richtig, Ananas, schaut mal hier! Ich kaufe mir ja gerne selber Blumen, obwohl ich hin und wieder auch welche von meinem Freund bekomme – aber meistens fahre ich am Beginn der Woche zur Zweigstelle und suche mir was Schönes aus! Die Zweigstelle ist überhaupt mein liebstes Blumengeschäft, sie haben einfach so tolle Blumen und liegen auch noch auf meinem Heimweg! Die Blumen halten auch immer super lange, was ich wirklich wichtig finde. Einmal habe ich eine (!) Hortensie um 12 € in einem anderen Shop gekauft, die nach 2 Tagen kaputt war, das ist wirklich ärgerlich, vor allem bei dem Preis.

Vorletzte Woche war ich im Palais Hansen Kempinski auf der Henri Lou & Friends Party eingeladen. Erstens war es ein super Event, ich bleib sonst unter der Woche eher nicht so lang weg, aber da war ich auch erst um Mitternacht daheim. Irgendwie geht das nicht mehr so gut wie früher, unter der Woche wegzugehen und dann trotzdem ohne Kater und mit fettem Smile um 8 Uhr in der Arbeit zu sitzen. Ich hab‘ nichtmal viel getrunken, trotzdem war der nächste Tag (Gott sei Dank war’s Freitag) die Hölle! Ist das alt werden oder bin ich nur ein Weichei? Zweitens dachte ich, ein Besuch im Kempinski ist als Grund ausreichend, wieder mal roten Lippenstift und ein Kleid zu tragen, was ich wirklich öfter machen sollte. Ich habe echt viele Komplimente für den Lippenstift bekommen, aber trotzdem ist es jedes Mal wieder eine Überwindung für mich – kennt ihr das? 

Und letzte Woche war ich dann zusammen mit meinem Papa und dem Freund im Figlmüller, weil ich unbedingt endlich mal das berühmte Schnitzel probieren wollte. Ich hab es natürlich nicht geschafft, aufzuessen (so ungefähr die Hälfte ist übriggeblieben), erst beim zweiten Anlauf dann – habe mir das Schnitzel einpacken lassen und am nächsten Tag fertiggegessen. Entgegen aller Warnungen von meinen Wiener Arbeitskollegen hatten wir einen super schönen Abend im Figlmüller, die Kellner waren sehr nett und entspannt und über’s Schnitzel braucht man sowieso nix sagen, das war gewaltig in jeder Hinsicht. Nur eine Reservierung ist echt angebracht bei den Massen an Menschen, die da rein wollen! 

Über Österreich… (& Instagram Update)

Das bin ich. Ich bin Österreicher und ich trage eine Fellweste, weil es bei uns sehr kalt ist.

Ich bin ja jetzt schon länger in Österreich, ganze 25 Jahre schon, deswegen darf und kann ich beurteilen was für unser schönes Land so typisch ist. Manche Sachen mag ich, manche Sachen verstehe ich nicht, manche Sachen hasse ich. So wie das mit der Rolltreppe – ich find‘ das so unfortschrittlich irgendwie. Aber lest selbst: Du merkst, dass du in Österreich bist, wenn…


…du die Rolltreppe runterlaufen willst, aber zuerst einen Slalom zurücklegen musst. Rechts. Links. Rechts. Links.

Das Prinzip wäre soooo einfach – die faulen stehen rechts. Die sportlichen rennen links die Treppe rauf oder runter. Was – versteht – ihr – an – diesem – Konzept – nicht? In allen größeren Städten ist das ganz normal und gehört zum Alltagsleben wie die Butter aufs Brot. Lernt das, Österreicher!
 
…du auf der Autobahn überholen willst, dich aber zuerst hinten anstellen musst. Oder: Rechts. Links. Rechts. Links. Blaulicht. 
Das Rolltreppen-Phänomen in seiner technisierten Variante. Selbes Prinzip, anderer Schauplatz: die faulen rechts, die sportlichen links. Aber sobald der Österreicher sich hinter seinem Lenkrad verschanzt hat, scheint für ihn das Motto „I’m the king of the road“ zu gelten. Dann zählt plötzlich nur noch die linke Spur und er selbst – denn dort vorn, in ungefähr 3 Kilometern, könnte ja ein Fahrzeug langsamer sein als man selbst – deswegen vorsichtshalber gleich mal die Spur wechseln. Wobei, wenn man das mit der Rolltreppe und dem Autofahren so in einem Kontext sieht, drängt sich schon die Frage auf, ob die Österreicher vielleicht Links/Rechts-Legastheniker sind und eh glauben, sie machen es richtig.

Beruhigungstee. Für nach dem Autofahren. Mit meinem Schatz im Ra’mien.
 
…du nie genau weißt, ob du in der U-Bahn bist oder doch in einer Brauerei.
Bier ist unser Nationalgetränk. Wir lieben Bier und jede Stadt hat ungefähr 10 eigene Brauereibetriebe. In Wien ist das Gewerbe um einen gewaltigen Betrieb reicher, womöglich könnte er sogar dem Heineken Konzern Konkurrenz machen – die U-Bahn. Schon von weitem schwallt einem der herbe, würzig-malzige Duft von frisch geöffneten Bierdosen entgegen – ein echtes Highlight für Bierliebhaber.

Ich und der G. Auch in der U-Bahn. Ohne Gestank, aber dafür mit viel Liebe.
 
…Kreisverkehre.
Du fährst übers Land, der Wind bläst dir ins Haar, ein Arm hängt lässig aus dem Fenster. Weit und breit nur du und die Strasse und dein Radio, aus dem ein 80er-Jahre-Song trällert. Plötzlich, völlig unerwartet, wirst du aus deinem Flow gerissen und bremst abrupt ab, denn – vor dir ein Kreisverkehr. Der Sinn des runden Gebildes an dieser Stelle entzieht sich dir vollkommen, und verzweifelt schaltest du in den dritten, dann den zweiten Gang, bis der Traum beim Verlassen des Kreisverkehrs endgültig zerplatzt. Liebe Strassenbauer Österreichs, ich frage euch hiermit: muss das wirklich sein? Wieviel grauenhafte Kreisverkehr-Depressionen wollt ihr noch auf eurem Gewissen haben? Bereitet dem ein Ende und lasst die Straßen gerade!

…du es aufgegeben hast, dich auf den Sommer zu freuen und stattdessen Antidepressiva nimmst.
Wisst ihr noch, heuer im Mai? Als alle Lastminute Angebote auf restplatzbörse.at ausgebucht waren und vor euren Bürofenstern die Schneeflocken getanzt haben? Darauf folgten drei sehr, sehr kurze Monate, in denen endlich die Heizung abgedreht und die kurzen Hosen hervorgekramt werden konnten. In der Zwischenzeit fühlen sich diese drei Monate an wie ein kurzer, feuchter Traum, denn was übrig geblieben ist, sind unsere Winterjacken im September und die Heizung. Freut ihr euch auch schon so auf die Jahresabrechnung wie ich?


Bei uns in Österreich trägt man schon im September Parka, Pulli und Boots. Ist jetzt Trend.

 

…deine Monatsmiete gleich hoch ist wie die Anzahlung deines neuen Autos.
Wenn du einen Freudenschrei ausstösst, weil du eine halbwegs annehmbare Wohnung gefunden hast, die größer ist als ein Pappkarton und weniger kostet als die Anzahlung für dein neues Auto, dann läuft definitiv einiges falsch. Sehr falsch.

Ein kleiner Teil meiner Wohnung. Der hat aber nicht so viel gekostet.
…du den Deutschen, die neben dir beim Heurigen „ne Weißweinschorle“ bestellen, böse Blicke zuwirfst.
Meine lieben deutschen Freunde: wir sind hier echt total froh, dass ihr in Wien seit, unsere Wirtschaft ankurbelt durch getätigte Konsumationen und Urlaube, die hier verbracht werden. Aber bitte, bitte merkt es euch einfach: es heißt „weißer Spritzer“. „Ne Schorle“ gibt’s nicht.

Schäumt. Heißt aber auch nicht ’ne Schorle. Prosecco mit Madeleine am FashionCamp.
…dir in der Kärntnerstraße soviel Silikon begegnet, dass du damit eine Gummizelle auspflastern könntest.
Wien, dein zweiter Name könnte auch „plastische Chirurgie“ lauten. Es gibt kaum etwas groteskeres, als die Massen von fratzenhaft entstellten Gesichtern, umrahmt von blonden, toupierten Haaren, vor denen sich Busen herschieben die so groß sind wie Luftballons, die sich in der Kärntnerstraße tummeln. Es ist ein Schaulauf der Schickeria, deren Hauptmerkmale die am Pflasterboden völlig unpassenden High Heels und die Menge an Plastik sind, die sich in ihren Körpern befindet – wer am meisten hat, gewinnt. Igitt.

Das ist auch Plastik. Hat aber eine schönere Verpackung. Tory Burch Make-up Bag, ein Geburtstagsgeschenk.

 

…du öfter „Oida“ und „Heast“ hörst als „Bitte“ und „Danke“.
Woher kommt das „Oida“ eigentlich? Von der steigenden Altersquote – weil in Österreich langsam aber sicher alle „alt“ werden? Das wäre noch die intellektuellste Erklärungsvariante. Dass der alltägliche Sprachgebrauch in einem Land, in dem Kultur so hoch geschrieben wird, derart tief ist, kann nur einer Art von jugendlich-pubertärer Rebellion gegenüber dem Elternhaus – in dem Fall Österreich und seiner Sprache – zuzuschreiben sein. Oder, weil wir einfach alle a bissl tiaf sand und’s geil is.

Mit diesem Outfit war ich am Samstag im Ride Club. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und besonders oft „Oida“ und „Heast“ gehört. Das gefällt mir.
…du einen Umweg von 10 km in Kauf nehmen musst, damit du die Mariahilferstraße umfahren kannst.
Jo. Dieser Beitrag fasst das Geschehen rund um 6. und 7. Bezirk ganz gut zusammen. Ich arbeite übrigens direkt hinter dem Museumsquartier neben der Mahü und muss gestehen, ich liebe es. Nicht.