Insta Love #14: Hallo Frühling!

Ich finde ja, Instagram ist (zumindest bei mir) eine Mischung aus echtem Leben (also abseits des „Bloglebens“) und total gestellten Momenten, wo extra für ein Foto ein kleines Set zusammengebaut wird, damit es möglichst gut in die Gallery passt. Ich bin da genauso, weil ich ein Mensch bin, der großen Wert auf Ästhetik legt und ich Instagram als eine Art Miniblog betrachte, den es zu kuratieren gilt. Nichts desto trotz stecken hinter den meisten Fotos doch echte Stories (es sei denn, es ist ein Foto von drei Nagellacken und Rosen, da fällt nicht mal mir etwas lustiges dazu ein) und die möchte ich euch heute erzählen. 

Dieses Foto ist entstanden, als ich zusammen mit meinem Freund und einer guten Freundin in der Stadt unterwegs war. Den Vormittag hatte ich mit Vicky verbracht, weil wir wieder mal eine endlose Shooting-Liste abgearbeitet haben, aber dieser Vormittag war besonders stressig, weil es der erste richtig schöne Frühlingstag war und wir auch mal wieder so wie alle anderen in der Stadt bummeln wollten. Also waren wir bis zum frühen Nachmittag fertig, dank High-Speed-Arbeit, und konnten die Sonne genießen! Herrlich! Bei dem Foto habe ich mich übrigens unbeliebt gemacht, als ein kleines Kind mich beobachtet und seine Oma gefragt hat, warum die Erwachsenen da Eis essen und ob es auch eines haben könnte. Meine Antwort auf seine Frage war, dass wir ein Eis essen weil es so schön warm ist, aber das fand die Oma gar nicht so lustig und meinte brüskiert, dass das aber nur für die Erwachsenen gelte und es noch viel zu kalt für die kleinen Kinder ist. Mein Gott, sollten nicht eigentlich die Oma’s die lockeren sein und die Eltern streng? Am liebsten hätt‘ ich dem Kind ein Eis gekauft und der Oma die Zunge gezeigt. 
Dieses Wochenende war ich zuhause bei meinen Eltern. Sie haben mich sogar von Wien abgeholt (irgendwie wie beim Schulausflug, das hat mir gut gefallen!), weil mein kleiner Bruder am Freitag sein laaaaang ersehntes Moped bekommen hat, und sie das in der Nähe von Wien (Pressbaum) gekauft haben. Ich war leider am Wochenende und letzte Woche ziemlich verkühlt, deswegen bin ich nicht Snowboarden gegangen, was eigentlich mein Plan war (eigentlich war mein Plan auch nicht Snowboarden sondern mit Wein vor der Hütte sitzen) – aber so habe ich meine freien Tage mit Café in der Stadt und der zweiten Abschiedsparty meines besten Freundes verbracht (der feiert in jeder Stadt in der er Freunde hat eine Abschiedsparty, war also schon auf seiner zweiten, zuerst Wien dann Salzburg, wie ein kleiner Promi haha), der nach Bali auswandert. Auch nicht schlecht, oder? Ich bin zwar ziemlich traurig deswegen, aber wenigstens kann ich jetzt billig Urlaub in Bali machen!

Oh Goooooott. Das iPhone. ENDLICH habe ich auch ein neues Handy (JA, ich sage noch Handy und nicht Smartphone!) – mein letztes iPhone hatte ich schon über 3 Jahre und es hat echt schon den Geist aufgegeben. Abgesehen davon, dass die Kamera beim 4er wirklich Mist ist und ich unter der Qualität meiner Instagram Fotos MEHR als gelitten habe (insert drama here), konnte ich nichtmal mehr anständig SMS schreiben (JA, ich sage noch SMS und nicht iMessage), weil der Text erst 2 Minuten nach dem Tippen aufgetaucht ist und die liebe Autokorrektur ihn in der Zwischenzeit zu Fantasienachrichten umgewandelt hat. Jetzt bin ich jedenfalls auch super cool mit meinem goldenen HANDY und trage es ziemlich accessoiremässig statt einer Handtasche herum. Damit jeder sieht, wie cool ich bin. Total logisch, oder?

Yay! Loafers tragen, ohne von meinen Followern angepöbelt zu werden, weil es ja viel zu kalt dafür ist! Denn: es ist schon waaaaarm Leute! Loafers sind OK! Ihr könnt dann mal die Stiefel einpacken! Übrigens, ich bin auf der Suche nach neuen, schwarzen Flats – deswegen werde ich bald mal dem 6. Stock im Steffl einen Besuch abstatten. Ihr könnt dann schon mal ein paar Stoßgebete für mich und mein Konto lossschicken! Danke! 

Ach, und die schönen Frühlingsblumen! Jetzt kommen sie wieder alle – Ranunkeln, Pfingstrosen, Ananas…ja, richtig, Ananas, schaut mal hier! Ich kaufe mir ja gerne selber Blumen, obwohl ich hin und wieder auch welche von meinem Freund bekomme – aber meistens fahre ich am Beginn der Woche zur Zweigstelle und suche mir was Schönes aus! Die Zweigstelle ist überhaupt mein liebstes Blumengeschäft, sie haben einfach so tolle Blumen und liegen auch noch auf meinem Heimweg! Die Blumen halten auch immer super lange, was ich wirklich wichtig finde. Einmal habe ich eine (!) Hortensie um 12 € in einem anderen Shop gekauft, die nach 2 Tagen kaputt war, das ist wirklich ärgerlich, vor allem bei dem Preis.

Vorletzte Woche war ich im Palais Hansen Kempinski auf der Henri Lou & Friends Party eingeladen. Erstens war es ein super Event, ich bleib sonst unter der Woche eher nicht so lang weg, aber da war ich auch erst um Mitternacht daheim. Irgendwie geht das nicht mehr so gut wie früher, unter der Woche wegzugehen und dann trotzdem ohne Kater und mit fettem Smile um 8 Uhr in der Arbeit zu sitzen. Ich hab‘ nichtmal viel getrunken, trotzdem war der nächste Tag (Gott sei Dank war’s Freitag) die Hölle! Ist das alt werden oder bin ich nur ein Weichei? Zweitens dachte ich, ein Besuch im Kempinski ist als Grund ausreichend, wieder mal roten Lippenstift und ein Kleid zu tragen, was ich wirklich öfter machen sollte. Ich habe echt viele Komplimente für den Lippenstift bekommen, aber trotzdem ist es jedes Mal wieder eine Überwindung für mich – kennt ihr das? 

Und letzte Woche war ich dann zusammen mit meinem Papa und dem Freund im Figlmüller, weil ich unbedingt endlich mal das berühmte Schnitzel probieren wollte. Ich hab es natürlich nicht geschafft, aufzuessen (so ungefähr die Hälfte ist übriggeblieben), erst beim zweiten Anlauf dann – habe mir das Schnitzel einpacken lassen und am nächsten Tag fertiggegessen. Entgegen aller Warnungen von meinen Wiener Arbeitskollegen hatten wir einen super schönen Abend im Figlmüller, die Kellner waren sehr nett und entspannt und über’s Schnitzel braucht man sowieso nix sagen, das war gewaltig in jeder Hinsicht. Nur eine Reservierung ist echt angebracht bei den Massen an Menschen, die da rein wollen! 

Über Österreich… (& Instagram Update)

Das bin ich. Ich bin Österreicher und ich trage eine Fellweste, weil es bei uns sehr kalt ist.

Ich bin ja jetzt schon länger in Österreich, ganze 25 Jahre schon, deswegen darf und kann ich beurteilen was für unser schönes Land so typisch ist. Manche Sachen mag ich, manche Sachen verstehe ich nicht, manche Sachen hasse ich. So wie das mit der Rolltreppe – ich find‘ das so unfortschrittlich irgendwie. Aber lest selbst: Du merkst, dass du in Österreich bist, wenn…


…du die Rolltreppe runterlaufen willst, aber zuerst einen Slalom zurücklegen musst. Rechts. Links. Rechts. Links.

Das Prinzip wäre soooo einfach – die faulen stehen rechts. Die sportlichen rennen links die Treppe rauf oder runter. Was – versteht – ihr – an – diesem – Konzept – nicht? In allen größeren Städten ist das ganz normal und gehört zum Alltagsleben wie die Butter aufs Brot. Lernt das, Österreicher!
 
…du auf der Autobahn überholen willst, dich aber zuerst hinten anstellen musst. Oder: Rechts. Links. Rechts. Links. Blaulicht. 
Das Rolltreppen-Phänomen in seiner technisierten Variante. Selbes Prinzip, anderer Schauplatz: die faulen rechts, die sportlichen links. Aber sobald der Österreicher sich hinter seinem Lenkrad verschanzt hat, scheint für ihn das Motto „I’m the king of the road“ zu gelten. Dann zählt plötzlich nur noch die linke Spur und er selbst – denn dort vorn, in ungefähr 3 Kilometern, könnte ja ein Fahrzeug langsamer sein als man selbst – deswegen vorsichtshalber gleich mal die Spur wechseln. Wobei, wenn man das mit der Rolltreppe und dem Autofahren so in einem Kontext sieht, drängt sich schon die Frage auf, ob die Österreicher vielleicht Links/Rechts-Legastheniker sind und eh glauben, sie machen es richtig.

Beruhigungstee. Für nach dem Autofahren. Mit meinem Schatz im Ra’mien.
 
…du nie genau weißt, ob du in der U-Bahn bist oder doch in einer Brauerei.
Bier ist unser Nationalgetränk. Wir lieben Bier und jede Stadt hat ungefähr 10 eigene Brauereibetriebe. In Wien ist das Gewerbe um einen gewaltigen Betrieb reicher, womöglich könnte er sogar dem Heineken Konzern Konkurrenz machen – die U-Bahn. Schon von weitem schwallt einem der herbe, würzig-malzige Duft von frisch geöffneten Bierdosen entgegen – ein echtes Highlight für Bierliebhaber.

Ich und der G. Auch in der U-Bahn. Ohne Gestank, aber dafür mit viel Liebe.
 
…Kreisverkehre.
Du fährst übers Land, der Wind bläst dir ins Haar, ein Arm hängt lässig aus dem Fenster. Weit und breit nur du und die Strasse und dein Radio, aus dem ein 80er-Jahre-Song trällert. Plötzlich, völlig unerwartet, wirst du aus deinem Flow gerissen und bremst abrupt ab, denn – vor dir ein Kreisverkehr. Der Sinn des runden Gebildes an dieser Stelle entzieht sich dir vollkommen, und verzweifelt schaltest du in den dritten, dann den zweiten Gang, bis der Traum beim Verlassen des Kreisverkehrs endgültig zerplatzt. Liebe Strassenbauer Österreichs, ich frage euch hiermit: muss das wirklich sein? Wieviel grauenhafte Kreisverkehr-Depressionen wollt ihr noch auf eurem Gewissen haben? Bereitet dem ein Ende und lasst die Straßen gerade!

…du es aufgegeben hast, dich auf den Sommer zu freuen und stattdessen Antidepressiva nimmst.
Wisst ihr noch, heuer im Mai? Als alle Lastminute Angebote auf restplatzbörse.at ausgebucht waren und vor euren Bürofenstern die Schneeflocken getanzt haben? Darauf folgten drei sehr, sehr kurze Monate, in denen endlich die Heizung abgedreht und die kurzen Hosen hervorgekramt werden konnten. In der Zwischenzeit fühlen sich diese drei Monate an wie ein kurzer, feuchter Traum, denn was übrig geblieben ist, sind unsere Winterjacken im September und die Heizung. Freut ihr euch auch schon so auf die Jahresabrechnung wie ich?


Bei uns in Österreich trägt man schon im September Parka, Pulli und Boots. Ist jetzt Trend.

 

…deine Monatsmiete gleich hoch ist wie die Anzahlung deines neuen Autos.
Wenn du einen Freudenschrei ausstösst, weil du eine halbwegs annehmbare Wohnung gefunden hast, die größer ist als ein Pappkarton und weniger kostet als die Anzahlung für dein neues Auto, dann läuft definitiv einiges falsch. Sehr falsch.

Ein kleiner Teil meiner Wohnung. Der hat aber nicht so viel gekostet.
…du den Deutschen, die neben dir beim Heurigen „ne Weißweinschorle“ bestellen, böse Blicke zuwirfst.
Meine lieben deutschen Freunde: wir sind hier echt total froh, dass ihr in Wien seit, unsere Wirtschaft ankurbelt durch getätigte Konsumationen und Urlaube, die hier verbracht werden. Aber bitte, bitte merkt es euch einfach: es heißt „weißer Spritzer“. „Ne Schorle“ gibt’s nicht.

Schäumt. Heißt aber auch nicht ’ne Schorle. Prosecco mit Madeleine am FashionCamp.
…dir in der Kärntnerstraße soviel Silikon begegnet, dass du damit eine Gummizelle auspflastern könntest.
Wien, dein zweiter Name könnte auch „plastische Chirurgie“ lauten. Es gibt kaum etwas groteskeres, als die Massen von fratzenhaft entstellten Gesichtern, umrahmt von blonden, toupierten Haaren, vor denen sich Busen herschieben die so groß sind wie Luftballons, die sich in der Kärntnerstraße tummeln. Es ist ein Schaulauf der Schickeria, deren Hauptmerkmale die am Pflasterboden völlig unpassenden High Heels und die Menge an Plastik sind, die sich in ihren Körpern befindet – wer am meisten hat, gewinnt. Igitt.

Das ist auch Plastik. Hat aber eine schönere Verpackung. Tory Burch Make-up Bag, ein Geburtstagsgeschenk.

 

…du öfter „Oida“ und „Heast“ hörst als „Bitte“ und „Danke“.
Woher kommt das „Oida“ eigentlich? Von der steigenden Altersquote – weil in Österreich langsam aber sicher alle „alt“ werden? Das wäre noch die intellektuellste Erklärungsvariante. Dass der alltägliche Sprachgebrauch in einem Land, in dem Kultur so hoch geschrieben wird, derart tief ist, kann nur einer Art von jugendlich-pubertärer Rebellion gegenüber dem Elternhaus – in dem Fall Österreich und seiner Sprache – zuzuschreiben sein. Oder, weil wir einfach alle a bissl tiaf sand und’s geil is.

Mit diesem Outfit war ich am Samstag im Ride Club. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und besonders oft „Oida“ und „Heast“ gehört. Das gefällt mir.
…du einen Umweg von 10 km in Kauf nehmen musst, damit du die Mariahilferstraße umfahren kannst.
Jo. Dieser Beitrag fasst das Geschehen rund um 6. und 7. Bezirk ganz gut zusammen. Ich arbeite übrigens direkt hinter dem Museumsquartier neben der Mahü und muss gestehen, ich liebe es. Nicht.

Modebloggerflohmarkt #4

Meine Lieben, morgen ist es wieder soweit und ich verkaufe meinen halben Kleiderschrank im Burnlab in der Neubaugasse. Das letzte Mal war ein voller Erfolg und es war wahnsinnig nett, ein paar von meinen Lesern persönlich kennenzulernen. Ich würde mich total freuen, wenn ihr auch dieses Mal wieder vorbeikommen und mir meine Sachen abnehmen würdet – gestern Abend hab‘ ich mit meinem Freund aussortiert. Das war ziemlich hilfreich, denn der hängt natürlich emotional  nicht so an meinen Sachen (welch Wunder) und hat echt radikal mein Zeug aussortiert. Bei meinen Lieblingsstiefeln war dann allerdings Schluss mit lustig und die Aussortiererei hat fast in einer Rangelei geendet. OK, das war jetzt sehr übertrieben, aber ich häng‘ halt ziemlich an den Stiefeln! Jedenfalls könnt ihr morgen unter anderem eine Spiegelreflexkamera, eine naaagelneue Dsquared Sonnenbrille, High Heels und Blusen und viele andere tolle Sachen kaufen!
Alle Info’s zu der Veranstaltung findet ihr hier: http://on.fb.me/14pKVe4
Sehen wir uns dann morgen? 

Man muss die Feste feiern, wie sie fallen

So. Vor knapp zwei Wochen haben Vicky und ich unsere Launch Party für The Daily Dose gefeiert. Blogazine-Geburtstagsparty quasi, nur ohne Torte und Lied, dafür aber mit Eis und Cocktails. Auch nicht schlecht. In der Zwischenzeit habt ihr sicher auf ein oder zwei Blogs einen Bericht über die Party gelesen (wenn nicht: hier oder hier oder hier oder hier oder hier) – deswegen erspare ich euch jetzt mal das ganze Drumherum und die pinken Luftballons und komme zum Wesentlichen: meiner psychischen Verfassung vor der Party. Ich habe bis jetzt geglaubt, dass ich psychisch ein recht stabiler Mensch bin (Lüge!), oder dass ich zumindest einiges aushalten kann – offensichtlich gab es da ein Missverständnis mit mir selbst,

wie sich in den Nächten vor der Feier herausgestellt hat – da hab‘ ich nämlich kein Auge zugetan und essen konnte ich sowieso drei Tage lang nix. Nicht einmal vor meiner Matura war ich so nervös, auch nicht vor der Diplomprüfung, nicht mal dann, wenn ich mir selbst die Augenbrauen färbe. Ihr müsst wissen, ich bin von Sternzeichen Löwe, und zwar ein Vollblutlöwe wie er im Bilderbuch steht. Um euch das Bild des Löwen näherzubringen, ein paar Eigenschaftsdefinitionen von „Astro Power“ (haha, der Name ist so geil), die fett markierten Eigenschaften treffen zu 100 % auf mich zu (für die Kurzsichtigen unter uns – hier ist alles fett markiert Nachtrag: beim nochmaligen Durchlesen der Eigenschaften habe ich festgestellt, dass ich nicht männlich bin, eine doch recht späte aber notwendige Erkenntnis):

kreativ, emotional, eigenständig, eigenwillig, imposant, majestätisch, königlich, kraftvoll, mutig, aktiv, männlich, stolz, würdevoll, schöpferisch, herzlich, ehrlich, heldenhaft, vergnügungssüchtig, entschlossen, selbstherrlich, selbstsüchtig, selbstsicher, selbstbewusst, lässig, faul, großzügig, großspurig, extrovertiert, risikofreudig, riskant, mutig, unerschrocken, heldenhaft, wagemutig, überheblich, arrogant, draufgängerisch, verspielt, kindlich, naiv.
 
Soviel dazu. Dann gibt es auch noch folgende Definiton auf Astro Power:Im Zeichen Löwe geborene Menschen sind großmütig. Sie müssen im Scheinwerferlicht stehen und wenn sie das erreicht haben, genießen sie es im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen.“ Und weiters: „Die Stärken des Löwen liegen in seinem Organisationstalent und in seiner Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Er besitzt ein riesiges schöpferisches Potenzial, das er auch gerne im Job einsetzt.“ 
 
Wir wissen jetzt also, dass Löwen gern im Scheinwerferlicht stehen und keine Angst vor Herausforderungen haben. Man sollte daher meinen, so eine kleine Feier sei für mich ein Klacks. Ich dachte dasselbe, bis mir zwei Tage vor besagter Party einfiel, dass wir ja eine REDE halten sollten. Ich meine, eine Feier ohne Rede ist wie Schnitzel ohne Reis – oder so, jedenfalls wenn man Reis mag. Ich mag ja Kartoffeln zum Beispiel gar nicht so gern zum Schnitzel, mir ist Reis viel lieber. Naja. Jedenfalls sitzen die Vicky und ich am Abend bei ihr zuhause und rollen kleine Röllchen mit unseren Press Kits für die Goodie Bags (bitte tosender Applaus an dieser Stelle, wir hatten Press Kits und Goodie Bags!!), und auf einmal sagt die zu mir: „Heeey, wir könnten doch jetzt eigentlich mal unsere Rede üben!“. „Na Bumm“, denk ich mir, und jede Ruhe, die ich bis zu diesem Zeitpunkt noch hatte, war dahin. Ich meine, in meinem Hinterkopf wusste ich die ganze Zeit, da war doch was, aber ich hatte es bis dato erfolgreich in die tiefsten Tiefen meines Bewusstseins zurückgedrängt. Ungefähr dahin, wo ich auch die Matheformeln und Telefonnummern von Festnetzanschlüssen gelagert habe. 
 
Dann haben wir jedenfalls geübt, bis Vicky sich eine spitze Scherbe in den Fuss gerammt hat – sie hat mir schon sehr leid getan, aber immerhin war damit das unliebsame Thema „Rede“ vom Tisch. An die darauffolgenden Tage habe ich keinerlei Erinnerung mehr, mein Körper befand sich wahrscheinlich seit der Erkenntnis der bevorstehenden Rede im Schockzustand. Vicky dagegen ist rumgerannt wie ein Eisblock, so cool war sie (sie war allerdings schon viel länger nervös als ich, aber sie hat das halt gescheit gemacht und auf kleine Dosen aufgeteilt, quasi ihre Daily Dose of Panicking) – am liebsten hätte ich mich bei ihr festgeklammert und die Augen zugemacht, bis es vorbei ist. Im Endeffekt war’s dann so: obwohl ich die ganze Zeit kurz vor dem Herzstillstand war, hab‘ ich es glaub ich doch ganz OK rübergebracht und mich kurz davor sogar darauf gefreut, endlich allen von unserem Projekt erzählen zu können. Naja, wir sind ja auch ziemlich stolz darauf, was wir geschaffen haben – das kann man ja auch mitteilen! Schaut mal, das waren wir bei der Rede:
 
Im Großen und Ganzen habe ich folgendes gelernt:
 
– fahre vor einer Party nicht auf Urlaub
– falls du doch auf Urlaub fährst, bedenke, dass du einen 40-Stunden-Job hast, ergo nur die Feierabende         für Planung und Organisation zur Verfügung stehen
– engagiere einen Praktikanten, der dir intravenös Baldrian spritzt und dir zufächert; wenn er damit nicht          ausgelastet ist, lasse ihn die Röllchen für die Press Kits einrollen
– halte ein Glas Wasser für die Rede bereit, es sei denn, du willst innerlich austrocknen
– bring ein Sackerl für die Geschenke mit (ehrlich, das war wie Weihnachten!)
Eine Party zu feiern ist wirklich lustig, aber nächstes Mal komm‘ ich wieder als Gast – da hat man auch mehr von den Cocktails und vom Eis!

Zu Gast bei La Prairie & Giveaway (closed)

Meine Lieben, ihr wisst ja, dass ich sonst nicht so der große Event Reporter bin – wenn allerdings La Prairie zu einem Brunch im Palais Coburg bittet, ist das natürlich was anderes; noch dazu, wenn ihr auch noch was davon habt – mehr dazu aber später. Ich war letzte Woche zusammen mit ein paar anderen Bloggern also im Palais Coburg eingeladen – was für eine wunderschöne Location, ich war total hingerissen – ich war ja das erste Mal dort, kennt ihr das denn alle schon?! Ich kam mir wieder mal vor als ob ich hinterm‘ Mond leben würde, weil ich noch nie dort war – wie eine kleine Oase mitten in der Stadt ist das – muss ich unbedingt mal mit meinem Freund hin! Aber jetzt zurück zum Thema, ich schwafel ja schon wieder 🙂

La Prairie war bis jetzt eine Marke, die ich nur aus der Ferne bewundern konnte, bzw. im Badezimmer meiner Oma, die kann sich das nämlich leisten – ich bis jetzt noch nicht. Wenn ich allerdings das nötige Kleingeld hätte, würde ich bestimmt in eine ganze Pflegeserie investieren, ich bin was so Beautysachen angeht echt ein kleines Konsumopfer und denke immer, dass ich dann sicher gleich 3x so schön werde. Es wurden uns von den wahnsinnig netten Damen von La Prairie zwei neue Produkte vorgestellt, vorher gab’s noch Prosecco und einen Erdbeersmoothie. Eines der beiden Produkte ist die Anti-Aging Eye and Lip Contour Cream, ein korrigierendes, reichhaltiges Pflegeprodukt gegen Ermüdungs- und Alterserscheinungen um die Augen und Lippen, geliefert wird das ganze mit einem magnetischen (und dadurch anti-bakteriellen) Stäbchen zum Auftragen, das gleichzeitig kühlend wirkt. Demonstriert wurde uns die Wirkung der Creme am wunderschönen Model Heidi, von der war ich mindestens genauso hingerissen wie vom Palais Coburg – dieses Mädchen war ungeschminkt ungefähr so schön wie ich höchstens mal zum Weggehen aussehe! 
Das andere – und meiner Meinung nach tollere und für unser Alter sinnvollere – Produkt (welches ihr auch gewinnen könnt, jippiiieee!) ist das Anti-Aging Eye and Lip Perfection à Porter! Es handelt sich hierbei um ein kleines, wunderhübsches, silbernes Döschen, welches Lippen- und Augenpflege zum Mitnehmen beinhaltet. Die Augenpflege kann sogar über (!) dem Make-up aufgetragen werden und verspricht (und hält es auch, nach dem Event sah ich ziemlich strahlend aus) sofortige Erfrischung und strahlende Augen und die Lippenpflege ist so ziemlich das feinste, was meine Lippen jemals zu spüren bekommen haben – wirklich ein tolles Produkt, ich schleppe es jetzt schon die ganze Zeit mit mir rum, verwende es aber nur ganz selten, weil ich es am liebsten mein ganzes Leben lang aufsparen würde – kennt ihr das Gefühl? 😉
So, und jetzt kommt noch die Fotoflut vom Event und ganz unten dann die Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel – ich freu‘ mich so, dass ich dieses liebe Ding an euch verlosen darf!

Die schöne Heidi:

Kleine Köstlichkeiten gab’s auch:

Diese kühlenden Dinger waren der Hit:

Das Daily Dose Team at work:

Aha, der Prosecco schmeckt schon wieder:

Schminki Schminki:

Das Gewinnspiel ist offen für eine Woche, also bis Dienstag, 03. September. Danach wird ein Gewinner durch Random.org ermittelt. Um gewinnen zu können, müsst ihr folgendes beachten:

– ein Leser gewinnt ein Anti-Aging Perfection à Porter Set
– hinterlasst einen Kommentar mit eurer Mailadresse oder sonstigen Kontaktmöglichkeit für mich
– folgt Ketch´em Bunnies entweder auf Facebook, Bloglovin‚ oder Instagram
– teilnehmen können nur Leser aus Österreich!

(Photocredit: La Prairie/Vicky Heiler)

Das Gewinnspiel ist jetzt geschlossen – herzliche Gratulation Gigi (Kommentar Nr. 30), du hast das tolle Set gewonnen!