Wien Mag Man Eben: Meine Top 5

Wien-Mag-Man-EbenJetzt lebe ich schon seit 4 Jahren in Wien – wow! Ich kann ehrlich gesagt kaum glauben, in welchem Affentempo die Zeit an mir vorbeirast und teilweise kann ich mich nur wundern, was mir in den letzten Jahren so alles passiert ist und was ich erlebt habe. Ganz viel davon hängt auch mit meinem geliebten Wien zusammen, das ich früher eher gehasst habe. Denn samma uns moi ehrlich: die wenigsten Salzburger hegen liebliche Gefühle gegenüber der großen, weltbekannten Schwester Wien. Da werden die „Weana“ als ungehobelt und raunzerisch abgestempelt, die Stadt selber als Dreckloch bezeichnet und man trägt die Nase ganz weit oben, weil man ja patriotischer ist als Donald Trump und Hilary Clinton zusammen, obwohl man noch nie den Fuß weiter als 10 km vom Stadtrand entfernt gesetzt hat. Salzburg eben – und ich war genau so ein Exemplar, denn Patriotismus an sich ist ja nichts schlechtes, nur sollte man dann wenigstens wissen, wovon man spricht. Versteht mich nicht falsch, Salzburg ist wundervoll – nur hat es eben ganz viele Dinge nicht, die Wien zu bieten hat. Und diese Dinge, nämlich meine persönliche Top 5 typischem „Wien-Zeugs“ gibt’s heute! Heast Wien, i mog di anfoch!

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Nespresso Variations x Demel

Nespresso-Variations-93Eine Erinnerung: es ist um die Weihnachtszeit und ich sitze bei uns auf der Küchentheke, während meine Mama den Teig von den Zimtkeksen vorbereitet. Die ganze Küche, nein das ganze Haus, duftet nach Zimt – es musste immer diese Sorte sein, die mochte ich am liebsten – und bevor die Schüssel ausgewaschen wurde, durfte ich noch ein bisschen vom Teig naschen. Währenddessen sitzt mein Papa am Esstisch, trinkt zum dritten Mal an diesem Tag Kaffee und blättert in der Zeitung. Später, wenn die Kekse fertig sind, sitzen wir alle vor dem Kamin und freuen uns über die riesige Ladung Köstlichkeiten, die wir zusammen gebacken haben. Gemeinsames Kekse backen hat für mich also eine wunderschöne Bedeutung, die mich immer an das Weihnachten meiner Kindheit erinnert – umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich dank Nespresso zusammen mit zwei anderen Bloggerinnen und jeweils drei unserer Leserinnen einen Backkurs in der Demel Backstube besuchen durfte.

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Helfen Statt Hetzen

Video-WardaVor ein paar Wochen hat mich Jakob von Warda angerufen und gefragt, ob ich in eigener Sache bei einem Projekt dabei sein möchte, das ihm sehr am Herzen liegt. Das Projekt nennt sich Helfen statt Hetzen (VIDEO weiter unten im Post) und er wollte es unbedingt noch vor den Wiener Wahlen raushauen. Wieso? Weil sich bei uns in Wien, bei uns im Internet zur Zeit viel zu viel herumtummelt, was eigentlich keinen Platz haben sollte. Aussagen, die verletzend und menschenverachtend, unrecherchiert und unreflektiert sind – Aussagen, die viel leichter anonym auf irgendeine Parteiseite getippt sind als sie es ausgesprochen wären. „Hackts ihnen die Hände ab“. Wer sagt so etwas? Wer denkt so etwas? Was muss das für ein Mensch sein? Worum es bei dem Projekt also konkret geht: echte Menschen lesen Hasspostings ebenfalls echter Menschen vor und zeigen dadurch auf, dass so schnell hingeschriebene Sätze eine so drastische Botschaft haben können, dass jeder im „echten“ Leben davor zurückschrecken würde. Ausgesprochen bekommen diese Sätze eine ganz andere Wirkung und ihr könnt mir glauben, mir hat es wirklich gegraust, das auszusprechen. Jedes Teilchen in mir hat sich dagegen gesträubt und ich finde es nun umso unfassbarer, dass Menschen wirklich so denken und ihre Gehirnkotze so leicht im Internet verbreiten können. Soviel zum Projekt.

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Vienna Experience: innocent Pop-Up

innocent-pop-up-1Wer schon mal in Wien war, kennt bestimmt den Donaukanal, an dem sich allerhand coole Lokale reihen, die teilweise auch nur während der warmen Jahreszeit offen haben. Für mich ist das im Sommer immer eine einzigartige Stimmung, zwischen Badeschiff, Graffities und stylishen Lokalen zu schlendern und die vielen Menschen zu beobachten, die ihre Freizeit dort verbringen. Zum Glück ist das Wetter jetzt wieder so toll, denn für alle Smoothie- und Juice-Liebhaber, die derzeit in Wien sind, habe ich einen super Tip!

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Das Haus im See

Haus-im-See-61Ich wollte schon ewig in das „Haus im See„, das wortwörtlich mitten im Neusiedlersee steht. Von Wien aus liegt es ungefähr 70-80 Autominuten in südlicher Richtung auf der ungarischen Seite der großen Lacke und ist auf einem Steg ungefähr 20 Meter ins Wasser gebaut. Schon von weitem sieht man das weiß-blaue Haus zwischen den typischen Schilfdachbauten auf der Hauptmole in Fertőrákos herausleuchten und könnte für den Moment meinen, man sei auf Sylt gelandet. Das Haus im See gehört übrigens zu den Gastronomiebetrieben von Walter Eselböck (Taubenkobel etc.) und wird von dessen Bruder betrieben – und die familiäre Atmosphäre spürt man auf jeden Fall durch und durch!

Das Essen ist köstlich aber unprätentiös, man wählt zwischen verschiedenen Gerichten vom Grill, Antipasti und Salaten vom Buffet und kommt sich dabei vor wie auf einer großen Grillparty (nur mit einem Profi als Grillmeister und extrem hochwertigem Fleisch, das Beiried ist sehr zu empfehlen) unter Freunden. Wir haben schon letzte Woche die Liegen um 9 € reserviert und gleich noch einen Tisch für das Abendessen dazu, und ich würde jedem empfehlen, es uns gleich zu tun – auf gut Glück geht, zumindest am Wochenende, beim Haus im See gar nix, dazu ist es zu Recht zu beliebt. Da tummeln sich Wiener Familien, junge Paare und Kiddies beim Plantschen zwischen den Gängen beim Essen und man fühlt sich einfach nur wohl. Wir hatten einen wunderschönen Tag und werden den Besuch beim Haus im See bestimmt zu einer Sommertradition machen.

Übrigens – trotz guter Vorsätze habe ich meine Kamera zuhause vergessen, daher sind die Fotos mit dem iPhone gemacht, verzeiht mir also bitte die Qualität! 

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