#kandgsayyes: Cake & Champagne

Eine meiner Lieblingserinnerungen an unsere Hochzeit war der Nachmittag, den wir ganz entspannt im Garten von der Vinothek Zimmermann, unserer Hochzeitslocation, verbracht haben. Der Wettergott hat es richtig gut mit uns gemeint und so konnten wir die Zeit im Weingarten bei Torte und Champagner verbringen. Viele von euch werden sich jetzt fragen, wieso wir die Hochzeitstorte nicht traditionell erst nach dem Essen, sondern schon bei der Agape angeschnitten und gereicht haben. Das hat mehrere Gründe und auch praktische und rationelle Überlegungen. Zum Einen finde ich es immer super schade, so eine schöne und auch teure Hochzeitstorte erst nach dem Essen zu präsentieren, wenn eh schon jeder vollgegessen und es stockdunkel ist. Dazu finde ich bezahlt man zu viel und es fühlt sich irgendwie nach Verschwendung an. Andererseits finde ich das Anschneiden einen netten Programmpunkt für den Nachmittag und es war bei uns quasi die offizielle Eröffnung, nachdem wir von der Kirche und dem Fotoshooting bei der Location eingetroffen sind. Dazu wurde Champagner von Veuve Clicquot serviert – denn wie lässt es sich besser eine Feier eröffnen als mit Torte und Champagner? Die wunderschöne(n) Torte(n) wurde(n) extra von den Mehlspeisenfräulein aus Graz angeliefert – vielen, vielen Dank dafür, dass ihr die weite Strecke auf euch genommen habt! Danach folgte die Gratulation der Gäste und die Reden der Eltern – und dazwischen haben wir einfach das gute Wetter genossen und uns über den schönen Tag gefreut, bevor es weiter zum Abendessen ging.

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Out East.

Gut, dieser Titel ist eigentlich nicht von mir. Sondern von Danielle Bernstein, die ihn immer dann verwendet, wenn sie von New York am Wochenende in die Hamptons fährt. Aber ist der Neusiedlersee nicht auch ein bisschen wie die Hamptons? OK, eigentlich so gar nicht, aber zumindest ist er östlich von Wien und somit ist der Name für diesen Post auch schon gerechtfertigt, wenn man die Bilder von sanften Sanddünen, Superreichen und coolen Beachrestaurants aus dem Kopf verbannt. Schön haben wir’s aber allemal, vor allem wenn man einen netten Ausflugssonntag mit Freunden verbringt. Wir wollten uns mal das neue „das Fritz“ in Weiden am See anschauen, da waren wir auch absolut nicht die einzigen, denn es war schon am Nachmittag gerammelt voll. Ohne Reservierung geht hier scheinbar am Wochenende gar nix, und so haben wir unser Eis und unseren Kaffee kurzerhand an der Bar eingenommen – war aber genauso nett und die Atmosphäre hat mir so gut gefallen, dass ich auf alle Fälle nochmal für ein richtiges Essen oder zum Frühstück hinfahren möchte.

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#kandgsayyes: Getting Ready


Bis zum Abend vor der Hochzeit war ich unglaublich entspannt. So entspannt, dass einige meiner Freunde schon angefangen haben, sich Sorgen zu machen – denn das kann ja schließlich nicht normal sein, oder? Kein Stress bei der Vorbereitung, gute Laune beim Basteln und Dekorieren, keine besonderen Ansprüche, lockere und ausgelassene Stimmung beim Get Together am Vorabend. Zu schön, um wahr zu sein? Ich sage: ja! Denn am Tag der Hochzeit war es urplötzlich vorbei mit der Ruhe und an ihre Stelle ist eine Nervosität ungeahnten Ausmaßes getreten. Ich bin trotz Schlaftabletten (ja, denn ohne die wäre es in der Nacht nicht mal 1 Stunde Schlaf geworden) um kurz nach 5 in der Früh wach gewesen – zum Glück mit tollem Ausblick, denn ich habe schon die Nacht vorher in unserer Hochzeitssuite im The Guesthouse verbracht. Um knapp vor 8 Uhr ging’s dann gemeinsam mit meiner Mama, meiner Trauzeugin Dani und ihrem Partner zum Frühstück, bei dem ich nix – wirklich gar nix – runterbekommen habe und das Gefühl hatte, dass ich jede Sekunde losheulen würde. Meine Gesellschaft war für die anderen also sicher entbehrlich, aber eigentlich war Dani genauso aufgeregt wie ich, deswegen habe ich mich ungehemmt meinen Emotionen hingegeben, an meinem Ei geknabbert und versucht, so viele Kalorien wie möglich zu mir zu nehmen – ich glaube, am Ende waren es ganze 20.

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Outfit: Fête Imperiale 2017

AIGNER Genoveva Bag, Fete Imperiale 2017

Ich bin ein großer Liebhaber der österreichischen Ballkultur. Normalerweise verbinde ich die Ballsaison aber eher mit dem Winter, ein bisschen Schneegestöber und große Roben unter dicken Mänteln. Ich war in Österreich schon auf vielen Bällen und durfte meinen eigenen Tanzschulball als Debütantin mit meinem Partner eröffnen, heuer ging es dann zum Ball aller Bälle – dem Opernball. Umso mehr habe ich mich gefreut, als AIGNER uns als Gäste zum sommerlichen Pendant, der Fête Imperiale, eingeladen hat. Stilgemäß starteten wir den Abend zusammen in illustrer Gesellschaft im Hotel Sacher – mit Champagner und Pommes, eine bessere Kombi gibt es wohl nicht. Unsere großen Roben aus der AIGNER Runway Kollektion und die dazupassenden Taschen mussten natürlich vorher noch in Szene gesetzt und abgelichtet werden, deswegen haben wir ein spontanes Shooting mit Patrick gemacht, das sich wie immer sehr gelohnt hat. Meine Genoveva Bag hat perfekt zu den Blüten im Kleid gepasst und ist mit einem Strap ausgestattet, so dass ich sie jetzt auch im Alltag tragen kann – ein super Allrounder, vor allem ist die Farbe in Burgund ganz besonders schön und elegant, wie ich finde. Danach ging es zum Red Carpet, wo wir im Rahmen der Hofburg den Aperitif im Freien genossen haben – zwischenzeitlich habe ich mich ein bisschen gefühlt wie Sissi, in dieser Kulisse und dem tollen Kleid. Die Eröffnung konnten wir von einem tollen Tisch in der Hofreitschule anschauen, natürlich wie es sich gehört mit einem Paar Würstel und einem Glas Champagner dazu. Alles in allem war es ein magischer Abend, den ich sicher lange nicht vergessen werde. Vielen Dank an AIGNER für die Einladung!

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Le Beau Danube Bleu

Wiener Opernball 2017, Bilder & Review

Letzten Donnerstag war ich zum ersten Mal am Ball aller Bälle, dem Wiener Opernball. Was für eine Ehre! Dank Swarovski, die wie jedes Jahr für die Gestaltung der Tiara zuständig waren, dieses Mal in Zusammenarbeit mit Ikone Karl Lagerfeld, wurde es ein rundum besonderer und gelungener Abend. Begonnen hat mein Wiener Märchen mit einem Styling im Bristol – schon da bin ich mir wie eine Prinzessin vorgekommen und habe mich unter den Zauberhänden von Britta Tess schlussendlich auch optisch in eine verwandelt. Wieder zurück daheim wurde Kleid und Schmuck angelegt – der natürlich aus dem Hause Swarovski stammt und perfekt zu meiner Robe gepasst hat. Weiter ging es mit einem Shooting mit Patrick und Nina sowie meiner Begleitung für den Abend, Sonja, mit der Oper als Hintergrund und warmen 14 Grad – zum Glück, denn so konnten wir unsere Kleider und den wunderschönen Schmuck gefühlt in 100 Posen in Szene setzen. Anschließend durften wir den Abend beim offiziellen „Alles Walzer Galadiner“ im Hotel Sacher stilecht beginnen, bevor wir uns auf den roten Teppich gewagt haben. Dort hieß es aber erst einmal warten, denn direkt vor uns hatte der Bundespräsident seinen großen Auftritt und der Rest von uns musste draußen bleiben, bis das Blitzlichtgewitter wieder der Menge zugewandt wurde. Die Eröffnung haben wir uns von der Galerie aus angeschaut. Das Highlight waren natürlich die Debütantinnen mit ihren kleinen Krönchen und die Arien von Jonas Kaufmann. Drinnen: eine andere Welt. Zwischen Champagner und Diamanten, Walzer und Würstel tümmeln sich über 7.000 Menschen, allesamt in Feierlaune und festlich gekleidet. Was für eine Stimmung! Zum Tanzen habe ich mir kurzerhand Patrick ausgeborgt, der leider für uns alle drei als Tanzpartner fungieren musste: danke nochmal an deinen Einsatz und deine Geduld, nicht nur hinter der Kamera, sondern auch am Parkett! Beschlossen wurde der Abend, so wie es sich gehört, am Bitzinger Würstelstand um halb 4 in der Früh (mit schmerzenden Füßen aber vollem Herz), wo Sonja und ich bei einem Paar Würstel und einem kleinen Bier den Abend nochmal Revue passieren lassen haben. Danke an Swarovski für diesen wunderschönen, unvergesslichen Abend und die atemberaubendste Opernnacht, die ich mir vorstellen kann.

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