Am Opernball 2018: Alles Walzer!

Heute sitze ich zwar etwas müde, aber glücklich im Büro, denn gestern durfte ich wieder Gast am legendären Wiener Opernball sein (hier geht’s zum Beitrag von letztem Jahr). Dieses Jahr war ich nämlich als quasi “Live Berichterstatterin” für Vöslauer vor Ort. Vöslauer Mineralwasser war heuer wieder Mineralwasser-Partner des Opernballs und ich durfte ihren Instagram Account samt Stories für den gestrigen Abend übernehmen – wenn ihr schnell seid und gleich bei ihrem Account vorbeischaut, könnt ihr die Stories noch sehen, bevor die 24 Stunden abgelaufen sind. Den Abend haben mein Mann und ich stilecht bei Schnitzel, Vöslauer Mineralwasser Wasser, Spritzer und Tafelspitz bei Plachutta an der Oper gestartet und natürlich war auch vorher schon beim gemeinsamen Styling und Shooting mit Vicky genügend Vöslauer mit an Bord. Eines, das ich in den letzten Jahren wirklich gelernt habe, ist: mindestens zu jedem Glas Champagner ein Glas Mineralwasser, dann geht das Aufstehen am nächsten Tag auch gleich viel leichter. Nach dem Abendessen sind wir zur Oper spaziert und haben uns ins Getümmel geworfen. Die wunderschöne Eröffnung wurde von der Tribüne aus beobachtet und auch hier war ich froh um die Unmengen von Vöslauer, die wir währenddessen getrunken haben, denn die Luft und Temperatur bei 5000 Menschen in der Oper wird nach einer Stunde stehen in Heels fast unerträglich. Danach haben wir alle Räumlichkeiten des Balls erkundet, hier und da ein Glas Wein getrunken, das Tanzparkett gestürmt und unsere Spieljetons im Casino eingelöst. Alles in allem ein wirklich rundum gelungener Abend – danke an Vöslauer für die tolle Einladung.

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Outfit: Timeless Classics

Als ich vor fast 6 Jahren nach Wien gezogen bin, habe ich vor allem die “Coolness” der Stadt geschätzt. Die vielen, jungen Lokale am Donaukanal, die Parties, die Fashion Szene – und habe super vieles ausprobiert, sowohl was das kulturelle Angebot betrifft, als auch kleidungstechnisch. Denn eines geht in Salzburg mal so gar nicht: anders sein. Klar, dass ich es genossen habe, mich hin und wieder mal ein bisschen wilder zu kleiden. Während der Jahre, und vielleicht bringt das auch das Alter mit sich, habe ich wieder ein bisschen mehr zu meinem eigentlichen Stil zurückgefunden, der an sich sehr schlicht ist. Heute schätze ich Qualität, klassische, zeitlose Teile und auch die Geschichte Wiens. Ich bin lieber in traditionellen Cafés und Bars, so wie heute am Vormittag im neuen Sacher Eck oder jedes Wochenende Samstags im Schwarzen Kameel. Ich trage lieber Klassiker statt absoluten Trendteilen und bei Accessoires gilt nun das Motto “weniger ist mehr”, vor allem wenn man einen echten Hingucker tragen darf, so wie meine Aquaterra Uhr von Omega. Die Kooperation mit Omega ist ja schon in die zweite Runde gegangen und während ich das letzte Mal für einige Monate eine Seamaster Aquaterra mit zweifärbigem Band und schwarzem Ziffernblatt getragen habe, ist die Entscheidung dieses Mal auf ein schlichtes, zeitloses Modell gefallen. Ich wollte einfach mal ausprobieren, wie es mir mit einer klassischeren Uhr geht, wie sie zu kombinieren ist und was mir besser steht. Nach ein paar Wochen kann ich zwar noch keinen Favorit nennen – dafür gefallen mir beide Uhren einfach zu gut und jede für sich ist wunderschön – aber zumindest weiß ich, dass auch in dieser Schlichtheit etwas ganz Besonderes liegt. Für mich ist es eine zeitlose Eleganz, die in jeder Kombination einfach für sich spricht.

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#kandgsayyes: Cake & Champagne

Eine meiner Lieblingserinnerungen an unsere Hochzeit war der Nachmittag, den wir ganz entspannt im Garten von der Vinothek Zimmermann, unserer Hochzeitslocation, verbracht haben. Der Wettergott hat es richtig gut mit uns gemeint und so konnten wir die Zeit im Weingarten bei Torte und Champagner verbringen. Viele von euch werden sich jetzt fragen, wieso wir die Hochzeitstorte nicht traditionell erst nach dem Essen, sondern schon bei der Agape angeschnitten und gereicht haben. Das hat mehrere Gründe und auch praktische und rationelle Überlegungen. Zum Einen finde ich es immer super schade, so eine schöne und auch teure Hochzeitstorte erst nach dem Essen zu präsentieren, wenn eh schon jeder vollgegessen und es stockdunkel ist. Dazu finde ich bezahlt man zu viel und es fühlt sich irgendwie nach Verschwendung an. Andererseits finde ich das Anschneiden einen netten Programmpunkt für den Nachmittag und es war bei uns quasi die offizielle Eröffnung, nachdem wir von der Kirche und dem Fotoshooting bei der Location eingetroffen sind. Dazu wurde Champagner von Veuve Clicquot serviert – denn wie lässt es sich besser eine Feier eröffnen als mit Torte und Champagner? Die wunderschöne(n) Torte(n) wurde(n) extra von den Mehlspeisenfräulein aus Graz angeliefert – vielen, vielen Dank dafür, dass ihr die weite Strecke auf euch genommen habt! Danach folgte die Gratulation der Gäste und die Reden der Eltern – und dazwischen haben wir einfach das gute Wetter genossen und uns über den schönen Tag gefreut, bevor es weiter zum Abendessen ging.

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Out East.

Gut, dieser Titel ist eigentlich nicht von mir. Sondern von Danielle Bernstein, die ihn immer dann verwendet, wenn sie von New York am Wochenende in die Hamptons fährt. Aber ist der Neusiedlersee nicht auch ein bisschen wie die Hamptons? OK, eigentlich so gar nicht, aber zumindest ist er östlich von Wien und somit ist der Name für diesen Post auch schon gerechtfertigt, wenn man die Bilder von sanften Sanddünen, Superreichen und coolen Beachrestaurants aus dem Kopf verbannt. Schön haben wir’s aber allemal, vor allem wenn man einen netten Ausflugssonntag mit Freunden verbringt. Wir wollten uns mal das neue “das Fritz” in Weiden am See anschauen, da waren wir auch absolut nicht die einzigen, denn es war schon am Nachmittag gerammelt voll. Ohne Reservierung geht hier scheinbar am Wochenende gar nix, und so haben wir unser Eis und unseren Kaffee kurzerhand an der Bar eingenommen – war aber genauso nett und die Atmosphäre hat mir so gut gefallen, dass ich auf alle Fälle nochmal für ein richtiges Essen oder zum Frühstück hinfahren möchte.

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#kandgsayyes: Getting Ready


Bis zum Abend vor der Hochzeit war ich unglaublich entspannt. So entspannt, dass einige meiner Freunde schon angefangen haben, sich Sorgen zu machen – denn das kann ja schließlich nicht normal sein, oder? Kein Stress bei der Vorbereitung, gute Laune beim Basteln und Dekorieren, keine besonderen Ansprüche, lockere und ausgelassene Stimmung beim Get Together am Vorabend. Zu schön, um wahr zu sein? Ich sage: ja! Denn am Tag der Hochzeit war es urplötzlich vorbei mit der Ruhe und an ihre Stelle ist eine Nervosität ungeahnten Ausmaßes getreten. Ich bin trotz Schlaftabletten (ja, denn ohne die wäre es in der Nacht nicht mal 1 Stunde Schlaf geworden) um kurz nach 5 in der Früh wach gewesen – zum Glück mit tollem Ausblick, denn ich habe schon die Nacht vorher in unserer Hochzeitssuite im The Guesthouse verbracht. Um knapp vor 8 Uhr ging’s dann gemeinsam mit meiner Mama, meiner Trauzeugin Dani und ihrem Partner zum Frühstück, bei dem ich nix – wirklich gar nix – runterbekommen habe und das Gefühl hatte, dass ich jede Sekunde losheulen würde. Meine Gesellschaft war für die anderen also sicher entbehrlich, aber eigentlich war Dani genauso aufgeregt wie ich, deswegen habe ich mich ungehemmt meinen Emotionen hingegeben, an meinem Ei geknabbert und versucht, so viele Kalorien wie möglich zu mir zu nehmen – ich glaube, am Ende waren es ganze 20.

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