A Traveller’s Soul

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Ich bin jetzt fast für zwei Wochen durchgehend in Wien und es fühlt sich einfach total komisch an. Was für andere normal ist, ist für mich eher der Ausnahmezustand – denn normalerweise bin ich entweder unter der Woche irgendwo auf Reisen für meinen Job oder ich verbringe die restliche Zeit im Zug – am Weg nach Salzburg und zurück. Natürlich versuche ich, auch mal ein oder zwei Wochenenden in Wien zu verbringen, aber ich habe ja meine Familie (die sehr groß ist) und noch immer viele Freunde in Salzburg, und da fallen über das Jahr verteilt so viele Anlässe an, wegen denen man heimfahren muss: Geburtstage, Taufen, Sponsionsfeiern, Feiertage, Umzüge und vieles mehr – ihr kennt das. Am Anfang bin ich noch recht viel mit dem Auto gefahren, habe mir das aber schnell abgewöhnt: man verliert einfach wahnsinnig viel (Arbeits-)Zeit dadurch, es ist super langweilig und nebenbei gesagt auch teuer, weil wenn man alleine fährt, zahlt man mit dem Auto auf alle Fälle mehr als mit dem Zug – und vom Umweltaspekt will ich gar nicht erst anfangen, da hat der Zug ganz klar die Nase vorn. Ich habe über meine Fahrten mit der WESTbahn schon mal hier berichtet, falls ihr euch erinnern könnt – und an meiner Liebe dazu hat sich seither nichts geändert.

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Good Coffee Times In London

nespresso-london-45Letzte Woche durfte ich dank Nespresso zusammen mit Laura, Anna und Nina eine kurzen Aufenthalt in London verbringen – one night in London, if you will. Zweck und Ziel unseres Besuchs war, in die Welt von Nespresso einzutauchen, Kaffees zu verkosten und dabei auch noch so einiges über Kaffeekultur zu lernen. Mein schwarzes Kaffeeherz hat also nicht nur wegen den Unmengen an Koffein höher geschlagen, sondern auch, weil der Trip so cool war – sentimental war ich auch ein kleines bisschen, weil ich ja mal für ein halbes Jahr in London gewohnt habe und immer wieder gern zurückkomme. Das #AtelierNespresso befindet sich in einer stillgelegten Schiffswerft, ihr könnt euch also vorstellen, wie cool die Atmosphäre schon beim Ankommen dort ist. Den Nachmittag haben wir dann in verschiedenen Workshops verbracht, Kaffee verkostet und über Kulturen und Genuss philosophiert. Meine Yogalehrerin hat mir dazu vor kurzem etwas Passendes gesagt: jedes Genussmittel existiert deswegen, um genossen zu werden – in den richtigen Maßen, vorausgesetzt. In Rio, von wo der neue „Cafezinho do Brasil“ inspiriert ist, bedeutet der Geruch von Kaffee Gastfreundschaft und offene Türen – diese Assoziation gefällt mir und auch ich verbinde mit Kaffee Gemütlichkeit, Zusammensitzen mit Freunden und Entspannung. In einem anderen Workshop wurde uns über die neue Sorte „Soluja“ (in Österreich leider nicht erhältlich) berichtet, die aus Kaffeeplantagen im Südsudan gewonnen wird und der Kaffee in diesem krisengebeutelten Land einen neuen Wirtschaftszweig und eine Alternative zur Ölindustrie darstellt. Das Projekt wurde übrigens von George Clooney ins Leben gerufen – what else? Außerdem haben wir über die Verbindung von Musik und Geschmack gelernt, an unseren Instagram und Flatlay Skills gefeilt und ein außergewöhnliches Dinner in außergewöhnlicher Atmosphäre genießen dürfen. Danke Nespresso für die Quality Time in London!

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Homebound: Carpe That Diem

161002_ketchem_carpe_web-36Obwohl ich schon seit 4 Jahren in Wien wohne, nicht plane anytime soon nach Salzburg zurückzugehen, wir nächstes Jahr hier heiraten und ich es als „Zuhause“ empfinde, ist meine Heimat immer noch Salzburg – und so fühlt es sich auch jedes Mal an, wenn daheim zu Besuch bin. Eigentlich hat sich Salzburg nur verbessert, seit ich weg bin, weil es in der Zwischenzeit nicht mehr selbstverständlich ist, durch die wunderschöne Altstadt und der Salzach entlang zu schlendern, sondern für mich jedes Mal wie ein Mini-Urlaub ist. Zeit mit den besten Freunden, mit der Familie, mit unserem Hund, ich muss mich um nichts kümmern, meistens wird auch noch irgendwas cooles geplant, das sonst nicht alltäglich am Programm steht – einfach alles, was zu einem perfekten Wochenendtrip dazugehört, und in diesen Genuss komme ich, seit ich von Salzburg weggezogen bin. Zu einem Besuch und zum „Heimkommen“ gehört für mich auch immer ein ausgiebiger Brunch am Sonntag mit Freunden und der Family, am liebsten im Carpe Diem in der Getreidegasse, worauf wir Salzburger ja ziemlich stolz sind und wo ich auch damals das erste Mal in den Genuss von Carpe Diem Kombucha gekommen bin – so wie letzten Sonntag mit meinem feschen Brudi, meinem G., der lieben Nina von You Rock My Life, Patrick der für das wunderschöne Video verantwortlich ist und last but not least, unserer süßen Mina. Diesen Brauch haben wir übrigens auch nach Wien mitgenommen und tischen Sonntags in der Wohnung so richtig auf. Und wenn ich dann mit meinem Kombucha, das für mich bei keinem Brunch (diejenigen die mir auf Snapchat folgen, sehen es auch regelmäßig in Action) in der Wohnung sitze, denke ich an daheim und freu mich ein bisschen – über die nächsten Frühstücksdates und über meine schönen Heimatbesuche!

PS: im Video kann man ganz fantastisch die Evolution meiner Haare bei Luftfeuchtigkeit beobachten. Großartig.

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Moroccan Nights

marrakech-travel-diary-170Spät aber doch, nachdem Vicky mich daran erinnert hat, gibt es jetzt das letzte Outfit aus Marrakech, das ich euch – den heimischen Temperaturen sei Dank – nicht vorenthalten wollte. Bis jetzt war ich ja nicht Mitglied im Dress over Shirt Club, habe mir aber hiermit die Zugangsvoraussetzungen geschaffen. Wenn man in einem Land unterwegs ist, in denen die Schultern bedeckt sein sollten, man aber vor Hitze nicht eingehen will, muss man kreativ werden – und so ist diese Kombi entstanden, die ich zum Abschlussevent (das übrigens bombastisch war) von Clinique getragen habe. Das Kleid sieht man diese Woche auch in der nackten Version auf The Daily Dose – rundum kompatibel, würde ich sagen. Da hat mich auch eine Leserin darauf aufmerksam gemacht, dass ich das Kleid im Winter über einem Pulli tragen könnte – das merke ich mir auf alle Fälle, denn layering approved ist es ja schon mal! Bevor wir aber über Herbstoutfits nachdenken, wünsch ich euch jedenfalls ncohmal ein schönes, letztes, sommerliches Wochenende!

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The YSL Garden: Jardin Majorelle, Marrakech

marrakech-travel-diary-4Wer in Marrakech ist und ein bisschen Zeit für Erkundungen hat, der sollte sich auf keinen Fall einen Besuch des Jardin Majorelle entgehen lassen. Ursprünglich gehörte der Garten dem französischen Maler Jacques Majorelle, der über 40 Jahre daran gearbeitet und seine Vision vom perfekten Anwesen darin verwirklicht hat. Nach seinem Tod war der Garten öffentlich zugänglich, allerdings heruntergekommen und fast leer – bis Yves Saint Laurent und Pierre Bergé sich dem Grundstück annahmen und es liebevoll nach der Vision von Majorelle restaurierten. Die blaue Farbe der „Villa Oasis“ wurde eigens für den Jardin Majorelle entworfen, ein Bewässerungssystem installiert und viele neue Pflanzen hinzugefügt. YSL und Bergé haben auch in der Villa Oasis gewohnt und die Asche von Yves wurde im Rosengarten verstreut, sowie ein Denkmal für ihn in einem anderen Teil des Gartens errichtet. Sogar die Straße, in der der Jardin Majorelle liegt, wurde nach ihm benannt: Rue Yves Saint Laurent. Was ich euch raten würde, ist aus dem Trip dort hin einen kleinen Ausflug zu machen, das Café dort zu besuchen und vielleicht dort auch etwas zu essen, das Museum und die Galerie anschauen und anschließend einen Spaziergang durch den Garten zu machen, denn den Garten an sich hat man schnell gesehen – deswegen lieber ein kleines Rahmenprogramm darum herum basteln! Es zahlt sich aber auf alle Fälle aus und ich träume heute noch von der kleinen Oase mitten in der heißen Stadt!

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