A Winter Wonderland: My Weekend At Naturhotel Forsthofgut, Leogang

Normalerweise fährt man, um sich zu entspannten, zwischen den Weihnachtsfeiertagen oder danach weg – meine Mama und ich dachten uns aber, lieber nochmal vor Weihnachten ein bisschen Wellnessen, um unsere Energietanks für die vielen Feste, Essen und das ein oder andere Gläschen Sekt nochmal aufzufüllen. Deswegen haben wir uns auf den Weg nach Leogang ins Naturhotel Forsthofgut gemacht und sind nicht enttäuscht worden: mission wellness accomplished! Ich war schon oft in Leogang zum Schifahren, aber diesmal haben wir uns dazu entschlossen, die Schi und das Snowboard daheim zu lassen – schließlich hatten wir nur 2 Nächte im Hotel und wollten diese auch vollends für unser Wellnessprogram ausnützen. Dazu hat unter anderem eine Yoga Einheit mit grandioser Aussicht aus dem Fitnessraum gehört, eine Massage und eine Gesichtsbehandlung, viele Stunden in den Ruheräumen des waldSPA und dazwischen Besuche im Dampfbad, dem Freibad mit Blick auf die Schipiste (den hat man übrigens auch vom Ruheraum aus, so lustig wenn man da im Bademantel kuschelt und draussen düsen die Schifahrer vorbei) und in der Infrarot Sauna. Übrigens: die Fotos, die ihr vom Spa seht, habe ich von der Seite des Forsthofgut geklaut, ich wollte aus Respekt den anderen Besuchern gegenüber drin keine Fotos machen. Neben der Yogastunde haben wir dann auch mal einen großen Spaziergang dem Fluss entlang ins Dorf gemacht (8 km hin und retour), uns beim 5 Gang Dinner ins Foodcoma gegessen, einer Sängerin gelauscht (die übrigens grandios war und ich hab gleich ihre Karte geschnappt mit der Hochzeit im Hinterkopf), an der Bar ein paar Gläschen köstlichen Wein genossen und viele tolle Mama-Tochter Momente zusammen verbracht. Gibt’s was Besseres? Ich glaube kaum! Insgesamt muss ich sagen, war ich vor allem vom waldSPA, der erst dieses Jahr im April neu eröffnet hat, extrem angetan – ich war jetzt schon in vielen Wellnesshotels, aber der Spabereich im Forsthofgut ist mit Abstand der stimmigste und schönste. Einziges Manko: das Wasser im Freibad war mir persönlich zu kalt für die Außentemperatur, so dass ich nur ein paar Schwimmzüge gemacht und mich dann wieder ins Trockene begeben habe. Ansonsten war aber alles top und ich träume jetzt noch von mir im Bademantel, Tee in der einen, Buch in der anderen Hand und neben mir meine Mami auf der Kuschelliege!

read more

A Traveller’s Soul

westbahn_ketchembunnies-6

Ich bin jetzt fast für zwei Wochen durchgehend in Wien und es fühlt sich einfach total komisch an. Was für andere normal ist, ist für mich eher der Ausnahmezustand – denn normalerweise bin ich entweder unter der Woche irgendwo auf Reisen für meinen Job oder ich verbringe die restliche Zeit im Zug – am Weg nach Salzburg und zurück. Natürlich versuche ich, auch mal ein oder zwei Wochenenden in Wien zu verbringen, aber ich habe ja meine Familie (die sehr groß ist) und noch immer viele Freunde in Salzburg, und da fallen über das Jahr verteilt so viele Anlässe an, wegen denen man heimfahren muss: Geburtstage, Taufen, Sponsionsfeiern, Feiertage, Umzüge und vieles mehr – ihr kennt das. Am Anfang bin ich noch recht viel mit dem Auto gefahren, habe mir das aber schnell abgewöhnt: man verliert einfach wahnsinnig viel (Arbeits-)Zeit dadurch, es ist super langweilig und nebenbei gesagt auch teuer, weil wenn man alleine fährt, zahlt man mit dem Auto auf alle Fälle mehr als mit dem Zug – und vom Umweltaspekt will ich gar nicht erst anfangen, da hat der Zug ganz klar die Nase vorn. Ich habe über meine Fahrten mit der WESTbahn schon mal hier berichtet, falls ihr euch erinnern könnt – und an meiner Liebe dazu hat sich seither nichts geändert.

read more

Good Coffee Times In London

nespresso-london-45Letzte Woche durfte ich dank Nespresso zusammen mit Laura, Anna und Nina eine kurzen Aufenthalt in London verbringen – one night in London, if you will. Zweck und Ziel unseres Besuchs war, in die Welt von Nespresso einzutauchen, Kaffees zu verkosten und dabei auch noch so einiges über Kaffeekultur zu lernen. Mein schwarzes Kaffeeherz hat also nicht nur wegen den Unmengen an Koffein höher geschlagen, sondern auch, weil der Trip so cool war – sentimental war ich auch ein kleines bisschen, weil ich ja mal für ein halbes Jahr in London gewohnt habe und immer wieder gern zurückkomme. Das #AtelierNespresso befindet sich in einer stillgelegten Schiffswerft, ihr könnt euch also vorstellen, wie cool die Atmosphäre schon beim Ankommen dort ist. Den Nachmittag haben wir dann in verschiedenen Workshops verbracht, Kaffee verkostet und über Kulturen und Genuss philosophiert. Meine Yogalehrerin hat mir dazu vor kurzem etwas Passendes gesagt: jedes Genussmittel existiert deswegen, um genossen zu werden – in den richtigen Maßen, vorausgesetzt. In Rio, von wo der neue „Cafezinho do Brasil“ inspiriert ist, bedeutet der Geruch von Kaffee Gastfreundschaft und offene Türen – diese Assoziation gefällt mir und auch ich verbinde mit Kaffee Gemütlichkeit, Zusammensitzen mit Freunden und Entspannung. In einem anderen Workshop wurde uns über die neue Sorte „Soluja“ (in Österreich leider nicht erhältlich) berichtet, die aus Kaffeeplantagen im Südsudan gewonnen wird und der Kaffee in diesem krisengebeutelten Land einen neuen Wirtschaftszweig und eine Alternative zur Ölindustrie darstellt. Das Projekt wurde übrigens von George Clooney ins Leben gerufen – what else? Außerdem haben wir über die Verbindung von Musik und Geschmack gelernt, an unseren Instagram und Flatlay Skills gefeilt und ein außergewöhnliches Dinner in außergewöhnlicher Atmosphäre genießen dürfen. Danke Nespresso für die Quality Time in London!

read more

Homebound: Carpe That Diem

161002_ketchem_carpe_web-36Obwohl ich schon seit 4 Jahren in Wien wohne, nicht plane anytime soon nach Salzburg zurückzugehen, wir nächstes Jahr hier heiraten und ich es als „Zuhause“ empfinde, ist meine Heimat immer noch Salzburg – und so fühlt es sich auch jedes Mal an, wenn daheim zu Besuch bin. Eigentlich hat sich Salzburg nur verbessert, seit ich weg bin, weil es in der Zwischenzeit nicht mehr selbstverständlich ist, durch die wunderschöne Altstadt und der Salzach entlang zu schlendern, sondern für mich jedes Mal wie ein Mini-Urlaub ist. Zeit mit den besten Freunden, mit der Familie, mit unserem Hund, ich muss mich um nichts kümmern, meistens wird auch noch irgendwas cooles geplant, das sonst nicht alltäglich am Programm steht – einfach alles, was zu einem perfekten Wochenendtrip dazugehört, und in diesen Genuss komme ich, seit ich von Salzburg weggezogen bin. Zu einem Besuch und zum „Heimkommen“ gehört für mich auch immer ein ausgiebiger Brunch am Sonntag mit Freunden und der Family, am liebsten im Carpe Diem in der Getreidegasse, worauf wir Salzburger ja ziemlich stolz sind und wo ich auch damals das erste Mal in den Genuss von Carpe Diem Kombucha gekommen bin – so wie letzten Sonntag mit meinem feschen Brudi, meinem G., der lieben Nina von You Rock My Life, Patrick der für das wunderschöne Video verantwortlich ist und last but not least, unserer süßen Mina. Diesen Brauch haben wir übrigens auch nach Wien mitgenommen und tischen Sonntags in der Wohnung so richtig auf. Und wenn ich dann mit meinem Kombucha, das für mich bei keinem Brunch (diejenigen die mir auf Snapchat folgen, sehen es auch regelmäßig in Action) in der Wohnung sitze, denke ich an daheim und freu mich ein bisschen – über die nächsten Frühstücksdates und über meine schönen Heimatbesuche!

PS: im Video kann man ganz fantastisch die Evolution meiner Haare bei Luftfeuchtigkeit beobachten. Großartig.

read more

Moroccan Nights

marrakech-travel-diary-170Spät aber doch, nachdem Vicky mich daran erinnert hat, gibt es jetzt das letzte Outfit aus Marrakech, das ich euch – den heimischen Temperaturen sei Dank – nicht vorenthalten wollte. Bis jetzt war ich ja nicht Mitglied im Dress over Shirt Club, habe mir aber hiermit die Zugangsvoraussetzungen geschaffen. Wenn man in einem Land unterwegs ist, in denen die Schultern bedeckt sein sollten, man aber vor Hitze nicht eingehen will, muss man kreativ werden – und so ist diese Kombi entstanden, die ich zum Abschlussevent (das übrigens bombastisch war) von Clinique getragen habe. Das Kleid sieht man diese Woche auch in der nackten Version auf The Daily Dose – rundum kompatibel, würde ich sagen. Da hat mich auch eine Leserin darauf aufmerksam gemacht, dass ich das Kleid im Winter über einem Pulli tragen könnte – das merke ich mir auf alle Fälle, denn layering approved ist es ja schon mal! Bevor wir aber über Herbstoutfits nachdenken, wünsch ich euch jedenfalls ncohmal ein schönes, letztes, sommerliches Wochenende!

read more