Travel: Scarabeo Camp, Marrakech

Whoopsie daisy, da hab’ ich wohl was vergessen – nämlich diesen Blogpost. Aber spät als nie, und ich wollte euch unbedingt noch von unserer Erfahrung im Scarabeo Camp in der Nähe von Marrakech erzählen. Da wir nicht alle Tage komplett in der Stadt verbringen wollten, haben wir noch eine Nacht im Camp angehängt und das war für mich zeitlich die perfekte Kombi. Zwei Nächte in Marrakech, eine außerhalb und am vierten Tag Abends dann zurück nach Hause. Abgeholt wurden wir mitten aus der Stadt in der Nähe unseres Riads von einem mega coolen Jeep vom Camp. Dann ging es ca. 1 Stunde in Richtung “Wüste”. Hier gilt es zu wissen, dass die Wüste nicht aus Sand, sondern aus Stein und ist, deswegen heißt es auch “Stone Desert Camp”. Wer also weiche Dünen erwartet ist hier fehl am Platz. Das Camp ist schön eingebettet in die Hügel und liefert fantastische Ausblicke und ein Feeling wie am Mars. Die Zelte sind sehr basic eingerichtet, aber nett und zweckmäßig und die Aktivitäten reichen von Kamelreiten über Quad Fahren, Boggia Spielen oder Wandern. Eigentlich aber wäre es am besten, man fährt einfach nur hin, lässt die Seele baumeln, liest ein Buch, trinkt Wein und hat super Gespräche – ungefähr so hat das Programm bei uns ausgeschaut. Gut zu wissen: es gibt weder Strom noch WLAN, es sei denn, man bittet die Angestellten, den Generator anzustellen, aber auch dann funktioniert das Internet eher steinzeitlich langsam. Das ist an sich kein Problem und ich bin auch ein Fan von back to the roots und offline sein, aber wir wurden vorher nicht darüber informiert und das war ein bisschen ungut, weil wir für die Flüge nicht eingecheckt hatten, unsere Geräte nicht aufgeladen waren etc. Also bereitet euch am besten auf ein paar Tage ohne Strom vor, wenn ihr ins Scarabeo Camp fahrt. Das Essen am Abend ist romantisch in einem mit Kerzen beleuchteten Zelt und das Frühstück wird ebenfalls an einen der schönen Tische auf den Hügeln serviert. Alles in allem war es ein super netter Aufenthalt, aber für uns persönlich ein bisschen zu lang(-weilig). Wenn ich es nochmal machen könnte, dann würde ich an einem Tag zum Lunch hinfahren, dann den Nachmittag mit Aktivitäten und Chillen im Camp verbringen, dort zu Abend essen, eine Nacht dort schlafen und am nächsten Tag nach dem Frühstück wieder abreisen (wir waren doch zwei ganze Tage) – das wäre von der Aufteilung her perfekt und würde ich euch so empfehlen, wenn ihr einen Aufenthalt dort andenkt. Ansonsten ist es aber eine wunderschöne, andersartige Erfahrung und ich kann es euch, mit Beachtung meiner Ausführungen, wärmstens empfehlen.

read more

Travel: Visual Diary Marrakech

Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist, seit ich in Marrakech war. Trotzdem möchte ich euch heute noch einige meiner Tips geben, falls ihr auch eine Reise nach Marokko plant. Für mich war es ja schon das zweite Mal und ich war genauso verliebt in die Stadt und bezaubert von der orientalischen Atmosphäre wie vor einem Jahr. Nichts desto trotz ist es gut, einige Dinge im Vorfeld zu wissen, wenn ihr das erste Mal nach Marrakech reist. Afrika ist und bleibt einfach anders – was gut so ist – dennoch darf man nicht europäische Standards erwarten, wenn man nach Marokko reist. Dann ist man einfach fehl am Platz. Denn der Verkehr, die Mentalität, die Sauberkeit und vieles mehr ist einfach total anders als bei uns. Am Anfang kann einen die laute, hektische Atmosphäre schon mal so richtig überrollen, aber wenn man sich darauf einlässt, kommt man schnell rein in den Marrakech Lifestyle. Ich wurde sehr oft nach der Sicherheit in der Stadt gefragt und kann euch nur sagen: es ist, meiner Ansicht nach, absolut ungefährlich. Ich habe mich nie unsicher gefühlt, obwohl wir zwei Mädels allein waren. Man muss halt die Männer, die einen anquatschen, ignorieren, aber das passiert einem ja woanders genauso. Was ich an Marrakech einfach liebe ist dieses Ursprüngliche, ich glaube ich habe das auch schon mal erwähnt, aber nirgendwo hatte ich zuvor so stark das Gefühl, noch etwas “Echtes” zu erleben – unverändert von Tourismus und der westlichen Welt. Ich hoffe auch, dass das noch lange so bleibt, obwohl Marrakech zur Zeit so extrem gehyped ist.

read more

Travel: Ryad Dyor, Marrakech

Was für eine Woche. Ich sitze gerade im Zug nach München und habe das erste Mal seit 7 Tagen Zeit, mich hinzusetzen und einen Beitrag zu schreiben. Aber ich will nicht jammern, denn die letzten Tage waren zwar turbulent, aber auch unheimlich lustig, produktiv und schön – viel Zeit mit einigen meiner liebsten Blogger Mädels ist immer gut, oder? Aber jetzt zum Thema: unser Trip nach Marrekech. Zusammen mit Dani, meiner besten Freundin aus Salzburg, bin ich letzte Woche für 4 Tage zum Anlass ihres 30sten Geburtstags nach Marokko geflogen und somit dem ersten Wintergruß entflohen. Es wird noch ein detailliertes Travel Diary zu unserem Programm folgen, das so viele von euch interessiert hat, aber starten möchte ich mit unserem wunderschönen Riad – einer wahren Oase mitten in der hektischen Medina von Marrakech.

read more

Honeymoon: La Digue, Seychelles

La Digue | Seychelles

Schweren Herzens ist das heute der letzte Post von unserer Hochzeitsreise. Mir kommt es wirklich ewig her vor, dass wir auf den Seychellen waren, dabei ist es doch erst knapp über einen Monat her, seit wir wieder daheim sind. Heute zeige ich euch Fotos von unserem Ausflug auf La Digue, eine der Nachbarinseln von Felicité. Dort kann man nur mit dem Fahrrad fahren, es gibt auch nur zwei Straßen und ein paar wenige Autos. Die Uhren ticken einfach anders auf La Digue und selten habe ich mich so in eine andere Zeit zurückversetzt gefühlt wie dort. Der Ausflug war mit Sicherheit eines der Highlights auf unserem Trip – weiße, menschenleere Strände, die Radtour um die Insel, eine frische Kokosnuss von der Palme (hier habe ich übrigens eine Wette um ein Abendessen verloren) und kreolisches Essen im Restaurant direkt am Strand. Kann das Leben schöner sein? Ich glaube nicht! Und ein ganz besonderes Highlight habe ich auch noch für euch, denn heute zeige ich euch das Video von unserem kompletten Honeymoon. So ein Video gibt es von jeder unserer Privatreisen, normalerweise teile ich es allerdings nicht sondern behalte es für uns – als unser kleines Geheimnis, sozusagen. Nur dieses Video ist so schön geworden, dass ich es euch nicht vorenthalten wollte. Voilá – hier die letzten Eindrücke von unserem großen Abenteuer.

read more

Honeymoon: Six Senses Zil Pasyon, Seychelles

Den zweiten Teil unseres Honeymoon verbrachten wir im Six Senses Zil Pasyon auf den Seychellen, besser gesagt auf der Privatinsel Felicité. Nachdem wir schweren Herzens von Tanzania abgereist sind, hat sich unsere Laune sofort um 100% gesteigert, als wir mit dem Speedboat in Richtung Six Senses gedüst sind – denn hier sind wir im absoluten Inselparadies gelandet. Ein krasser Kontrast zur kargen Serengeti-Landschaft und auch vom Programm her das komplette Gegenteil, aber genau das wollten wir. Zuerst Abenteuer, dann Entspannung. Letzteres ist im Zil Pasyon auf ganz hohem Niveau und in der schönsten Atmosphäre, die man sich nur vorstellen kann, möglich. In der Früh sind wir meistens schon vor dem Frühstück sporteln gewesen, entweder Kayak fahren, Schnorcheln, im Gym oder auf einem Hike – all das gibt’s kostenlos dazu. Danach haben wir um die 2 Stunden gefrühstückt (man gönnt sich ja sonst nix) und die köstliche Frühstückskarte auf und ab bestellt. Der restliche Tag war dann der Sonne und dem Meer gewidmet.

read more