Out East.

Gut, dieser Titel ist eigentlich nicht von mir. Sondern von Danielle Bernstein, die ihn immer dann verwendet, wenn sie von New York am Wochenende in die Hamptons fährt. Aber ist der Neusiedlersee nicht auch ein bisschen wie die Hamptons? OK, eigentlich so gar nicht, aber zumindest ist er östlich von Wien und somit ist der Name für diesen Post auch schon gerechtfertigt, wenn man die Bilder von sanften Sanddünen, Superreichen und coolen Beachrestaurants aus dem Kopf verbannt. Schön haben wir’s aber allemal, vor allem wenn man einen netten Ausflugssonntag mit Freunden verbringt. Wir wollten uns mal das neue „das Fritz“ in Weiden am See anschauen, da waren wir auch absolut nicht die einzigen, denn es war schon am Nachmittag gerammelt voll. Ohne Reservierung geht hier scheinbar am Wochenende gar nix, und so haben wir unser Eis und unseren Kaffee kurzerhand an der Bar eingenommen – war aber genauso nett und die Atmosphäre hat mir so gut gefallen, dass ich auf alle Fälle nochmal für ein richtiges Essen oder zum Frühstück hinfahren möchte.

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#kandgsayyes: DIY wedding invitations

DIY Hochzeitseinladungen selber machenEin Thema, das euch bzw. die werdenden Bräute unter euch am meisten interessiert hat, waren unsere Hochzeitseinladungen. Und stolz konnte ich verkünden: die hab‘ ich selbst gemacht! Nun ja, zumindest so halb, denn Designerin bin ich ja keine. Dafür habe ich Photoshop und einen ziemlich ausgereift-speziellen Geschmack, was Grafisches und Drucksorten angeht und bin nach ausschweifender Internet-Recherche zu dem Schluss gekommen, dass es für mich nur zwei Möglichkeiten gibt. Entweder die Einladungen von einem Grafiker gestalten und mit Letterpress drucken lassen und ein halbes Vermögen dafür hinzublättern. Oder aber Option 2, die mir schon besser gefallen hat: so viel wie möglich selber machen, also hallo DIY Hochzeitseinladungen!

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My Snappy Weekend

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Obwohl ich mich ja lange dagegen gewehrt habe, hat auch mich das Snapchat Fieber schlussendlich gepackt. Ich werde wohl nie diejenige sein, die stundenlang allein im Zimmer in die Kamera plappert, dennoch macht es mir schon viel Spaß, euch ein bisschen mehr an meinem Alltag teilhaben zu lassen und euch auch hin und wieder ins Büro, auf Events oder in die Stadt mitzunehmen. Deshalb dachte ich mir, es wäre doch ganz nett, auch denjenigen, die mir auf Snapchat noch nicht folgen, mein Wochenende zu zeigen – und was so alles auf Snapchat in der Zeit passiert ist. Have fun watching, und wer möchte, findet mich auf Snapchat unter @ketchembunnies (surprise, surprise).

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Carinthia

Platzwald-21Diejenigen, die mir schon eine Weile hier oder auf Instagram folgen, wissen, dass ich mehrmals im Jahr in Kärnten bin. Hier habe ich euch schon mal ein paar Eindrücke gezeigt, auch Vicky hat hier einen Post zu meinem Hüttengeburtstag gemacht. Meine Familie besitzt eine Jagd- und Forstwirtschaft und seit ich klein bin, verbringen wir fast jedes Wochenende (von Salzburg aus war es für uns ein bisschen leichter zu erreichen als die letzten Jahre von Wien) und in den Schulferien fast den ganzen Sommer bei uns auf der Hütte. Weil die Zeit im Wald so einen großen Teil in meinem Leben einnimmt, wollte ich euch erstmalig ein bisschen mehr als nur ein paar Schnappschüsse zeigen und wie wir die Tage auf 1400 Meter so verbringen: mit Baden in der Malta (der nächstgelegene Fluss im Tal), vielen Schwammerln, vielen Hunden (das reinste Hunde-Ferien-Paradies da oben), Ausflügen zum Wörthersee, dem jährlichen Kirchtag in unserer waldeigenen Kapelle, in der ich auch schon getauft worden bin, Karten spielen, wandern gehen, aber vor allem einfach die Seele baumeln lassen und ganz viel essen und trinken. Hört sich perfekt an? Ist es auch, und ich bin jetzt schon traurig, dass unsere Urlaubswoche schon wieder um ist!

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Dear Diary…

Dear-Diary-1Letzte Woche bin ich in die Untiefen meines 16-Jährigen Ichs getaucht. Es mag ja einerseits nett sein, ein Tagebuch zu führen – bewahrt Erinnerungen, versetzt einen zurück in „die guten alten Zeiten“ (die meist eigentlich gar nicht so gut waren, eher lau bis mau bis beschissen, weiße Haare mit lila Spitzen inklusive) und lässt einen ein bisschen reminiszieren – über erste Räusche (und deren anschließende Entleerung an diversen Straßenecken), Eltern, Freundschaft, die erste große Liebe. In meinem Fall sind die Tagebücher, 4 prall gefüllte Stück an der Zahl, eher eine Enzyklopädie des Grauens, gespickt mit literarischen Schmankerln und Feinheiten wie Gedichten, aber sie haben sich nicht immer gereimt – denn wer braucht schon gscheite Verse wenn er auch schlechte Dramatik haben kann? Ein Auszug:

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