#kandgsayyes: Getting Ready


Bis zum Abend vor der Hochzeit war ich unglaublich entspannt. So entspannt, dass einige meiner Freunde schon angefangen haben, sich Sorgen zu machen – denn das kann ja schließlich nicht normal sein, oder? Kein Stress bei der Vorbereitung, gute Laune beim Basteln und Dekorieren, keine besonderen Ansprüche, lockere und ausgelassene Stimmung beim Get Together am Vorabend. Zu schön, um wahr zu sein? Ich sage: ja! Denn am Tag der Hochzeit war es urplötzlich vorbei mit der Ruhe und an ihre Stelle ist eine Nervosität ungeahnten Ausmaßes getreten. Ich bin trotz Schlaftabletten (ja, denn ohne die wäre es in der Nacht nicht mal 1 Stunde Schlaf geworden) um kurz nach 5 in der Früh wach gewesen – zum Glück mit tollem Ausblick, denn ich habe schon die Nacht vorher in unserer Hochzeitssuite im The Guesthouse verbracht. Um knapp vor 8 Uhr ging’s dann gemeinsam mit meiner Mama, meiner Trauzeugin Dani und ihrem Partner zum Frühstück, bei dem ich nix – wirklich gar nix – runterbekommen habe und das Gefühl hatte, dass ich jede Sekunde losheulen würde. Meine Gesellschaft war für die anderen also sicher entbehrlich, aber eigentlich war Dani genauso aufgeregt wie ich, deswegen habe ich mich ungehemmt meinen Emotionen hingegeben, an meinem Ei geknabbert und versucht, so viele Kalorien wie möglich zu mir zu nehmen – ich glaube, am Ende waren es ganze 20.

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#kandgsayyes: DIY wedding invitations

DIY Hochzeitseinladungen selber machenEin Thema, das euch bzw. die werdenden Bräute unter euch am meisten interessiert hat, waren unsere Hochzeitseinladungen. Und stolz konnte ich verkünden: die hab’ ich selbst gemacht! Nun ja, zumindest so halb, denn Designerin bin ich ja keine. Dafür habe ich Photoshop und einen ziemlich ausgereift-speziellen Geschmack, was Grafisches und Drucksorten angeht und bin nach ausschweifender Internet-Recherche zu dem Schluss gekommen, dass es für mich nur zwei Möglichkeiten gibt. Entweder die Einladungen von einem Grafiker gestalten und mit Letterpress drucken lassen und ein halbes Vermögen dafür hinzublättern. Oder aber Option 2, die mir schon besser gefallen hat: so viel wie möglich selber machen, also hallo DIY Hochzeitseinladungen!

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#kandgsayyes: Part 1

Die letzten Wochen kommen mir ein bisschen vor wie ein Traum und wenn ich diese Fotos ansehe, kann ich kaum glauben, dass es schon wieder 3 Wochen her ist, dass wir standesamtlich geheiratet haben. Während die kirchliche Hochzeit ja in unserer Wahlheimat Wien bzw. Klosterneuburg stattgefunden hat, wollten wir doch auch ein bisschen “Zuhause” und haben standesamtlich ganz klassisch im Schloss Mirabell geheiratet, das zufällig auch noch praktischerweise den schönsten Trauungssaal in Europa hat (diese Behauptung kann ich, aus meiner hochzeitsreichen Erfahrung nun bestätigen). Das Wochenende haben wir im Hotel Gmachl verbracht, dessen Restaurant für uns als Bergheimer schon immer Anlaufpunkt für sämtliche Feiern war, aber natürlich hat der passende Anlass gefehlt, auch dort zu übernachten. Schöner lässt es sich ein Hochzeitswochenende wohl kaum verbringen, deswegen war das Mittagessen im Anschluss an die Feier selbstverständlich auch im wunderschönen Garten vom Gmachl. Die Suite war ein absoluter Traum und ich habe mich überhaupt nicht gefühlt, als ob ich gerade in dem Dorf wäre, in dem ich aufgewachsen bin, sondern eher wie im Urlaub – so sollte es bei der Hochzeit wahrscheinlich auch sein.

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One More Week To Go.

Veuve Clicquot Picknick Wachau

Ich kann nicht glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist. Nur noch eine Woche bzw. 6 Tage, dann bin ich offiziell verheiratet. Nächsten Samstag ist schon die standesamtliche Hochzeit bevor es dann eine Woche später mit der großen Feier bei der kirchlichen Trauung weitergeht. Die letzten Wochen waren unglaublich stressig, weil jetzt doch sehr viel zusammengekommen ist – so viel zu organisieren, koordinieren und zu entscheiden, der Umzug vom #tddoffice und das ganz normale Tagesgeschäft. Zum Glück lässt der Stress jetzt ein bisschen nach und dieses letzte Wochenende als unverheiratetes Pärchen haben wir in trauter Zweisamkeit verbracht und beschlossen, einen Ausflug in unsere Lieblingsregion um Wien zu machen – die Wachau. Irgendwie fühlt es sich hier für uns immer ein bisschen an wie Urlaub! Mit dem Picknickkorb und einer gut gekühlten Flasche Veuve Clicquot im Gepäck haben wir uns unter einen Obstbaum gesetzt, die Köstlichkeiten aus dem Korb verspeist, frische Marillen gegessen und mit einem Glas Champagner angestossen – auf uns, und auf alles was noch vor uns liegt. From Miss to Mrs. – real soon. Danach haben wir uns an die Donau gelegt, sind im Fluss baden gegangen, haben die Seele baumeln lassen und den Abend bei uns auf der Terrasse und mit einem guten Film ausklingen lassen. So muss sich der Sommer anfühlen, finde ich – und es war definitiv genau das, was wir jetzt so kurz vor den großen Ereignissen gebraucht haben.

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Life & Smile: How I Fought Insomnia

Review: Casper Matratze & Kissen

…oder besser, how I am still fighting it. Ich habe dieses Thema auf The Daily Dose schon einmal thematisiert, und natürlich haben damals prompt die Schlafprobleme wieder angefangen. Früher war ich ein super “Schläfer”, das Einschlafen dauerte maximal 20 Minuten und ich konnte problemlos über 8 Stunden oder länger vor mich hin mützeln – nur der Nachmittagsschlaf, der hat bei mir noch nie so recht geklappt, aber mein Gott, man will ja auch nicht zu viel verlangen. Dann vor ca. 6 Jahren, als ich mit dem Studium fertig war, von daheim ausgezogen bin und den ersten richtigen Job hatte, war sie auf einmal da – nicht schleichend, ohne Vorankündigung – die Schlaflosigkeit. Und zwar so richtig. Monate am Stück konnte ich nicht mehr als 2-3 Stunden pro Nacht schlafen, die Ausnahme war das Wochenende, aber auch nur dann, wenn ich wusste, dass ich am nächsten Tag nicht fit sein musste. Mein größter Feind: mein Gehirn und die Negativspirale, in der ich mich befand. Ins Bett zu gehen war meine größte Angst und viele Nächte lag ich zum Teil weinend im Bett, auch neben dem G., der ziemlich hilflos in der Situation war. Ich begann, mich krank und sehr depressiv zu fühlen – ihr wisst nicht, was so wenig Schlaf mit einem Menschen und den Gedanken macht.

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