Outfit: Like Shells On The Beach

Den ganzen Urlaub über habe ich mich eigentlich sehr zurückgehalten, was mein Styling betrifft. Ich finde, gerade mit einer leichten Urlaubsbräune, barfuß und mit lockigen Haaren, braucht es ansonsten gar nicht so viel. Vor allem, wenn die Atmosphäre so entspannt ist wie auf den Malediven. Trotzdem, oder gerade deswegen, hatte ich bei den Accessoires mehr Lust auf Farbe als daheim. Das liegt natürlich auch an der Umgebung – bei türkisem Wasser, strahlender Sonne und sattem Grün darf man auch mal selbst ein bisschen strahlen. Aus diesem Grund durfte auch der wunderschöne Emaille Schmuck von Frey Wille den weiten Weg von Wien in die Wärme zurücklegen. Die bunten Bangles und farbenfrohen Ringe aus der “Hommage à Alphonse Mucha” und der neuen “Monochrome” Kollektion haben so toll zu dem weißen Kleid ausgesehen, dass ich diesen Look so oder in einer ähnlichen Variante ziemlich jeden Tag zum Abendessen getragen habe. Frey Wille als Wiener Unternehmen verbinde ich innerlich ja immer mit Zuhause, Klimt, Kunst und ganz viel Tradition, nach diesem Urlaub ist aber noch eine neue Assoziation hinzugekommen: Sonne, Freude, Urlaub und Freiheit. Wenn das nicht mal eine schöne Erinnerung ist.

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My Brain On Paper: P Wie Privatsphäre

Ich bin ja ein sehr offener Mensch. Sehr, sehr offen sogar. Um es in einem schönen Spruch auszudrücken: ich trage mein Herz auf der Zunge, oder auch, anders gesagt, aber mindestens genauso schön, ich wortkotze gern. Und wenn das erst mal losgeht, dann gibt es meistens kein zurück mehr. Ich frage mich oft, wie andere Leute das machen, die die goldenen Regeln der Konversation  scheinbar so perfekt beherrschen. Ich beobachte da Menschen, die über Stunden den professionellsten Smalltalk mit völlig Fremden führen können, während ich nach 3 Minuten bereits von meinem Trauma erzähle, als meine Volksschullehrerin mich beim Nasebohren erwischt hat und mir den Finger samt Anhang vor der ganzen Klasse aus der Nase gerissen hat. Ja, das ist wirklich passiert, tut aber jetzt nichts zur Sache. Jedenfalls habe ich oft das Problem, zu viel von mir preiszugeben. Sobald es für eine Nanosekunde still am Tisch wird, verspüre ich ein starkes Bedürfnis, mein Innerstes zur Belustigung aller Anwesenden nach außen zu kehren. Oft nach solchen Abenden, wo ich eigentlich professionell bleiben wollte, liege ich dann im Bett und frage mich, ob mich die Erläuterung meines Werdegangs und meiner persönlichen Entwicklung während des Frühstadiums der Pubertät, mit speziellem Fokus auf Eintrittsphase 1 und 2 und meiner Karriere als Raucherin mit 13 Jahren, wohl beruflich weiterbringen werden. Probably not.

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Outfit: Island Attire

Dieses Outfit war eines meiner liebsten im Urlaub und schreit für mich einfach ganz laut: FEEERIEN. Die Streifen, die Jeansshorts dazu, meine geliebten Espadrilles (die ich dann übrigens nicht mehr angezogen habe, weil das zweite Hotel eine “no shoes policy” hatte), luftgetrocknete Haare und ungeschminkt war ich auch die ganze Woche. Entspannter geht’s nicht – aber vielleicht hätte ich ein bisschen auf die Bräune warten sollen, bevor ich dieses Outfit geshootet habe, denn am Ende der Woche hat auch mein Teint zur sonstigen Urlaubsstimmung gepasst.

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Outfit: Tomboy

Schon lange habe ich mich nicht mehr so wohl in meiner Haut gefühlt wie jetzt gerade. Vielleicht liegt es an den neuen Haaren oder am vielen Sport, aber ich fühle mich so richtig wie “ich selber”. Das äußert sich auch in meinen Looks, wo ich Neues ausprobiere, meistens ziemlich gemütlich unterwegs bin und wieder mehr maskuline Teile kombiniere. So zum Beispiel der kastig geschnittene Blazer mit Hoodie und Boyfriend Jeans, dafür aber kombiniert mit meinen aktuellen Lieblingsohrringen. In meinen Hoodies lebe ich zur Zeit quasi, egal ob beim Sport oder im Office, weil sie einfach sooo weich und bequem sind und eigentlich überall passen. Nur für die nächste Woche, wo man mich im Bikini statt im Pullover antreffen wird, dürfen sie daheim bleiben. Denn morgen geht’s für meinen Mann und mich ab auf die Malediven und ich kann es kaum erwarten, in die Wärme zu kommen. Das heißt: die nächsten Posts und Fotos werden eher Sommer-lastig, aber einstweilen gibt’s noch ein paar winterliche Wien-Outfits.

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Outfit: Timeless Classics

Als ich vor fast 6 Jahren nach Wien gezogen bin, habe ich vor allem die “Coolness” der Stadt geschätzt. Die vielen, jungen Lokale am Donaukanal, die Parties, die Fashion Szene – und habe super vieles ausprobiert, sowohl was das kulturelle Angebot betrifft, als auch kleidungstechnisch. Denn eines geht in Salzburg mal so gar nicht: anders sein. Klar, dass ich es genossen habe, mich hin und wieder mal ein bisschen wilder zu kleiden. Während der Jahre, und vielleicht bringt das auch das Alter mit sich, habe ich wieder ein bisschen mehr zu meinem eigentlichen Stil zurückgefunden, der an sich sehr schlicht ist. Heute schätze ich Qualität, klassische, zeitlose Teile und auch die Geschichte Wiens. Ich bin lieber in traditionellen Cafés und Bars, so wie heute am Vormittag im neuen Sacher Eck oder jedes Wochenende Samstags im Schwarzen Kameel. Ich trage lieber Klassiker statt absoluten Trendteilen und bei Accessoires gilt nun das Motto “weniger ist mehr”, vor allem wenn man einen echten Hingucker tragen darf, so wie meine Aquaterra Uhr von Omega. Die Kooperation mit Omega ist ja schon in die zweite Runde gegangen und während ich das letzte Mal für einige Monate eine Seamaster Aquaterra mit zweifärbigem Band und schwarzem Ziffernblatt getragen habe, ist die Entscheidung dieses Mal auf ein schlichtes, zeitloses Modell gefallen. Ich wollte einfach mal ausprobieren, wie es mir mit einer klassischeren Uhr geht, wie sie zu kombinieren ist und was mir besser steht. Nach ein paar Wochen kann ich zwar noch keinen Favorit nennen – dafür gefallen mir beide Uhren einfach zu gut und jede für sich ist wunderschön – aber zumindest weiß ich, dass auch in dieser Schlichtheit etwas ganz Besonderes liegt. Für mich ist es eine zeitlose Eleganz, die in jeder Kombination einfach für sich spricht.

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