Vienna Experience: Frühstück bei Joseph Genuss

Joseph Genuss FrühstückAm Donnerstag Abend bin ich liebend gern einer ganz besonderen Einladung gefolgt, denn Joseph Genuss im dritten Bezirk (Landstrasser Hauptstrasse 4, 1030 Wien) lud zum „Brinner“ – also zum Breakfast for Dinner. Ich liebe Frühstücken, es ist quasi meine liebste Mahlzeit des Tages, egal zu welcher Uhrzeit, daher war ich Feuer und Flamme für die Idee, mich durch die neue Frühstückskarte zu schlemmen. Ich wurde nicht enttäuscht – die Eggs Benedict waren himmlisch, dazu gab’s für mich einen köstlichen Kefir-Drink mit Papaya, Mango und Chia und zum Dessert Ricotta Pancakes, die ich mir mit der lieben Anna geteilt habe. Auch rund um mich herum wurde getestet und verkostet, unter anderem Prosciutto Burger, Beef Tartar, Joseph’s Morning Glory – und zu guter Letzt haben wir noch alle ein Brotpaket mit nach Hause bekommen. So lässt sich’s gut „brinnen“!

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Vienna Experience: Ulrich

Ulrich-Vienna-4Weil’s so lang her ist, dass ich euch das letzte Mal was aus der Reihe „Vienna Experience“ gezeigt hab‘, wollte ich euch heute mit zu Vicky’s Geburtstagsbrunch im Ulrich nehmen. Auch wenn ich jetzt schon fast 3 Jahre in Wien bin, ist jedes neue Lokal immer noch eine „Experience“ für mich, und davon bietet Wien ja auf jeden Fall genug. Teilweise kommt es mir vor, als würde jede Woche ein neues, cooles Restaurant, Kaffee oder Bar eröffnen – und in Wirklichkeit ist es wahrscheinlich auch so. Ich komme gar nicht hinterher mit den Hotspots, die ich besuchen will – daher habe ich mir eine Liste in den Notizen von meinem Handy angelegt, wo ich jedes Lokal aufschreibe, dass ich besuchen möchte. So passiert es nicht, dass man ratlos ist, wohin man gehen soll, weil einem die Sachen nicht mehr einfallen, die man sich vorgenommen hat, und dann immer wieder im gleichen Lokal landet. Auf meiner langen Liste war auch das Ulrich, dass ich nun dank Vicky’s Geburtstagsbrunch mit unseren Freunden testen durfte. Wir waren 14 Leute (und 10 Luftballons), die Bewirtung war perfekt, der Kellner super bemüht (obwohl das Lokal bummvoll war) und das Frühstück, bei mir im speziellen das Breakfast Sandwich, einfach hervorragend. Die anderen haben sich großteils für „Tabula Rasa“ entschieden, Vicky hat vom Avocadobrot geschwärmt und der Cappucino mit Sojamilch (versuche im Moment auf Kuhmilch größtenteils zu verzichten) war göttlich – was man nicht von jedem Sojamilch-Getränk behaupten kann, wie ich finde. Außerdem hat mir die helle, freundliche Atmosphäre und das Preis-Leistungs-Verhältnis gefallen – alles in allem also ein Top-Lokal für Feiern, Brunch oder Mittagessen mit Freunden, dass ich euch guten Gewissens weiterempfehlen kann!

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Insta Love #20: Detox Delight

Detox Delight ReviewHaltet mich für wahnsinnig, aber ich habe gedetoxed. Und das 1 Woche vor Weihnachten. Scheiß auf die Kekserl und den Punsch, ich gönn‘ mir stattdessen ein paar Juices von Detox Delight. Vicky und ich waren so richtig excited vor dem Detox, haben uns regelrecht gefreut und es uns als Spaziergang vorgestellt – weil ein paar Tage lecker Saft trinken kann nicht so schwer sein, oder? Denkste. Das ganze war alles andere als ein Spaziergang, eher eine 5-tägige Durststrecke (wobei der Ausdruck hier falsch gewählt ist, denn Durst war das einzige, das ich in diesen 5 Tagen NICHT hatte) und wenn ich eines dadurch gelernt habe, ist es, wie sehr ich Essen liebe. ABER (das aber musste ja kommen, oder?). Aaaaaber es hat sich ausgezahlt, soviel kann ich euch verraten. Ich erspare euch an dieser Stelle Infos über meinen Verdauungstrakt und dessen genaue Funktionsweise und spule gleich fast forward zum angenehmen Teil: der Glow! Die Energie! Der flache Bauch! Es ist Jesus!

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Insta Love #14: Hallo Frühling!

Ich finde ja, Instagram ist (zumindest bei mir) eine Mischung aus echtem Leben (also abseits des „Bloglebens“) und total gestellten Momenten, wo extra für ein Foto ein kleines Set zusammengebaut wird, damit es möglichst gut in die Gallery passt. Ich bin da genauso, weil ich ein Mensch bin, der großen Wert auf Ästhetik legt und ich Instagram als eine Art Miniblog betrachte, den es zu kuratieren gilt. Nichts desto trotz stecken hinter den meisten Fotos doch echte Stories (es sei denn, es ist ein Foto von drei Nagellacken und Rosen, da fällt nicht mal mir etwas lustiges dazu ein) und die möchte ich euch heute erzählen. 

Dieses Foto ist entstanden, als ich zusammen mit meinem Freund und einer guten Freundin in der Stadt unterwegs war. Den Vormittag hatte ich mit Vicky verbracht, weil wir wieder mal eine endlose Shooting-Liste abgearbeitet haben, aber dieser Vormittag war besonders stressig, weil es der erste richtig schöne Frühlingstag war und wir auch mal wieder so wie alle anderen in der Stadt bummeln wollten. Also waren wir bis zum frühen Nachmittag fertig, dank High-Speed-Arbeit, und konnten die Sonne genießen! Herrlich! Bei dem Foto habe ich mich übrigens unbeliebt gemacht, als ein kleines Kind mich beobachtet und seine Oma gefragt hat, warum die Erwachsenen da Eis essen und ob es auch eines haben könnte. Meine Antwort auf seine Frage war, dass wir ein Eis essen weil es so schön warm ist, aber das fand die Oma gar nicht so lustig und meinte brüskiert, dass das aber nur für die Erwachsenen gelte und es noch viel zu kalt für die kleinen Kinder ist. Mein Gott, sollten nicht eigentlich die Oma’s die lockeren sein und die Eltern streng? Am liebsten hätt‘ ich dem Kind ein Eis gekauft und der Oma die Zunge gezeigt. 
Dieses Wochenende war ich zuhause bei meinen Eltern. Sie haben mich sogar von Wien abgeholt (irgendwie wie beim Schulausflug, das hat mir gut gefallen!), weil mein kleiner Bruder am Freitag sein laaaaang ersehntes Moped bekommen hat, und sie das in der Nähe von Wien (Pressbaum) gekauft haben. Ich war leider am Wochenende und letzte Woche ziemlich verkühlt, deswegen bin ich nicht Snowboarden gegangen, was eigentlich mein Plan war (eigentlich war mein Plan auch nicht Snowboarden sondern mit Wein vor der Hütte sitzen) – aber so habe ich meine freien Tage mit Café in der Stadt und der zweiten Abschiedsparty meines besten Freundes verbracht (der feiert in jeder Stadt in der er Freunde hat eine Abschiedsparty, war also schon auf seiner zweiten, zuerst Wien dann Salzburg, wie ein kleiner Promi haha), der nach Bali auswandert. Auch nicht schlecht, oder? Ich bin zwar ziemlich traurig deswegen, aber wenigstens kann ich jetzt billig Urlaub in Bali machen!

Oh Goooooott. Das iPhone. ENDLICH habe ich auch ein neues Handy (JA, ich sage noch Handy und nicht Smartphone!) – mein letztes iPhone hatte ich schon über 3 Jahre und es hat echt schon den Geist aufgegeben. Abgesehen davon, dass die Kamera beim 4er wirklich Mist ist und ich unter der Qualität meiner Instagram Fotos MEHR als gelitten habe (insert drama here), konnte ich nichtmal mehr anständig SMS schreiben (JA, ich sage noch SMS und nicht iMessage), weil der Text erst 2 Minuten nach dem Tippen aufgetaucht ist und die liebe Autokorrektur ihn in der Zwischenzeit zu Fantasienachrichten umgewandelt hat. Jetzt bin ich jedenfalls auch super cool mit meinem goldenen HANDY und trage es ziemlich accessoiremässig statt einer Handtasche herum. Damit jeder sieht, wie cool ich bin. Total logisch, oder?

Yay! Loafers tragen, ohne von meinen Followern angepöbelt zu werden, weil es ja viel zu kalt dafür ist! Denn: es ist schon waaaaarm Leute! Loafers sind OK! Ihr könnt dann mal die Stiefel einpacken! Übrigens, ich bin auf der Suche nach neuen, schwarzen Flats – deswegen werde ich bald mal dem 6. Stock im Steffl einen Besuch abstatten. Ihr könnt dann schon mal ein paar Stoßgebete für mich und mein Konto lossschicken! Danke! 

Ach, und die schönen Frühlingsblumen! Jetzt kommen sie wieder alle – Ranunkeln, Pfingstrosen, Ananas…ja, richtig, Ananas, schaut mal hier! Ich kaufe mir ja gerne selber Blumen, obwohl ich hin und wieder auch welche von meinem Freund bekomme – aber meistens fahre ich am Beginn der Woche zur Zweigstelle und suche mir was Schönes aus! Die Zweigstelle ist überhaupt mein liebstes Blumengeschäft, sie haben einfach so tolle Blumen und liegen auch noch auf meinem Heimweg! Die Blumen halten auch immer super lange, was ich wirklich wichtig finde. Einmal habe ich eine (!) Hortensie um 12 € in einem anderen Shop gekauft, die nach 2 Tagen kaputt war, das ist wirklich ärgerlich, vor allem bei dem Preis.

Vorletzte Woche war ich im Palais Hansen Kempinski auf der Henri Lou & Friends Party eingeladen. Erstens war es ein super Event, ich bleib sonst unter der Woche eher nicht so lang weg, aber da war ich auch erst um Mitternacht daheim. Irgendwie geht das nicht mehr so gut wie früher, unter der Woche wegzugehen und dann trotzdem ohne Kater und mit fettem Smile um 8 Uhr in der Arbeit zu sitzen. Ich hab‘ nichtmal viel getrunken, trotzdem war der nächste Tag (Gott sei Dank war’s Freitag) die Hölle! Ist das alt werden oder bin ich nur ein Weichei? Zweitens dachte ich, ein Besuch im Kempinski ist als Grund ausreichend, wieder mal roten Lippenstift und ein Kleid zu tragen, was ich wirklich öfter machen sollte. Ich habe echt viele Komplimente für den Lippenstift bekommen, aber trotzdem ist es jedes Mal wieder eine Überwindung für mich – kennt ihr das? 

Und letzte Woche war ich dann zusammen mit meinem Papa und dem Freund im Figlmüller, weil ich unbedingt endlich mal das berühmte Schnitzel probieren wollte. Ich hab es natürlich nicht geschafft, aufzuessen (so ungefähr die Hälfte ist übriggeblieben), erst beim zweiten Anlauf dann – habe mir das Schnitzel einpacken lassen und am nächsten Tag fertiggegessen. Entgegen aller Warnungen von meinen Wiener Arbeitskollegen hatten wir einen super schönen Abend im Figlmüller, die Kellner waren sehr nett und entspannt und über’s Schnitzel braucht man sowieso nix sagen, das war gewaltig in jeder Hinsicht. Nur eine Reservierung ist echt angebracht bei den Massen an Menschen, die da rein wollen! 

The Vienna Experience. Shanghai Tan

pic via Shanghai Tan
Here we go, another round of the Vienna Experience. Shanghai Tan is an Asian restaurant in Vienna´s 6th district in the Gumpendorferstrasse. I wanted to go there for a long time now, since I love Asian food and eat sushi around 2-3 times a week and only heard great stuff about the place.
I really loved the cozy, dark and mystic atmosphere – there are hundreds of lamps hanging down the ceilings that flood the interior with dimmed, red light. Shanghai Tan has two floors, the ground level with tables that are of normal height, and a basement with lots of small lounges and lower teatables. This might not be the most comfortable position to eat in, especially for taller people, but it certainly is the cooler way to have your dinner. You can even get rid of your shoes and sit cross-legged on the benches.

The food tasted amazing, I had the „Edamame“ for starters, which are basically boiled soya beans with salt. Then I moved on to „Gyoza“, Asian dough pockets filled with meat – best I ever had. Main course had to be Sushi obviously, I went for the „Sake Special“ with salmon and avocado, which were great, but they could´ve left out the salmon eggs on top – that just grossed me out. Judith tried some noodles with vegetables and meat and Vicky had the „Sashimi and Avocado“ salad and she really really liked it as well.

Over all, I can only recommend the place, which btw belongs together with famous „Ra´Mien“ noodle kitchen. I definitely want to show the place to my babe as well since he is an even bigger fan of Asian food than I am. If you go there for the first time, make a reservation for the basement and try the „Lychee Cocktail“ after dinner. Service was really attentive and price-performance ratio is close to perfect, even though I find the prices for the sushi sets a bit high.

SHANGHAI TAN
www.shanghaitan.at
Gumpendorferstrasse 9
1060 Wien