Lunch at Pur:Isst, Salzburg

Einen „stolze Mama“ Moment hatte ich, als ich das erste Mal im neuen Lokal einer meiner besten und längsten Freundinnen war. Wisst ihr, es gibt ja Freundschaften, in denen kennst du dich so gut und so lange und weisst so viele, teilweise absurde Dinge voneinander, hast so viel miteinander erlebt, dass du die andere Person gar nicht mehr so richtig ernst nehmen kannst. Nicht im negativen Sinn, ganz im Gegenteil – so, dass man sich einfach sehr, sehr gut kennt. Ironisch miteinander ist, man sich gegenseitig auf den Boden holt und der Hauptteil der Konversation aus gegenseitigen Sticheleien besteht, die meistens in Lachkrämpfen enden. Wenn also so eine Freundin auf einmal (auf einmal ist hier eigentlich das falsche Wort, denn ich weiß wie unglaublich viel Vorbereitung und Recherche in’s Pur:Isst geflossen ist und wieviel Liebe in jedem Detail steckt) ein Lokal eröffnet, nicht nur irgendwie sondern irgendwie so richtig gut sogar, dann ist das ein echter Aha-Moment – und eine Bestätigung dessen, was man all die Jahre an der anderen Person so geschätzt hat. Meine Louisa hat also ihr ganzes Foodie-Potenzial entfaltet und in Salzburg ein Bistro eröffnet, das seinesgleichen sucht. Internationale Küche sowie Regionales lässt sich hier finden, alles hat Insta-Tauglichkeitsstufe 1000 und es schmeckt auch noch richtig, richtig gut. Und wenn man dann casual in’s Pur:Isst zum Lunch geht und die Lou hinter der Theke steht, mit der man jahrelang um die Häuser gezogen ist, und sieht welche Freude sie an ihrem Projekt hat und wie erfolgreich es läuft, ist man vor allem eines: stolz! Gratuliere Loisl, das hast du gut gemacht! PS: die Sweet Potato Fries sind die besten, die ich in Österreich bisher gegessen habe, unbedingt probieren wenn ihr dort seid!

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#kandgsayyes: Cake & Champagne

Eine meiner Lieblingserinnerungen an unsere Hochzeit war der Nachmittag, den wir ganz entspannt im Garten von der Vinothek Zimmermann, unserer Hochzeitslocation, verbracht haben. Der Wettergott hat es richtig gut mit uns gemeint und so konnten wir die Zeit im Weingarten bei Torte und Champagner verbringen. Viele von euch werden sich jetzt fragen, wieso wir die Hochzeitstorte nicht traditionell erst nach dem Essen, sondern schon bei der Agape angeschnitten und gereicht haben. Das hat mehrere Gründe und auch praktische und rationelle Überlegungen. Zum Einen finde ich es immer super schade, so eine schöne und auch teure Hochzeitstorte erst nach dem Essen zu präsentieren, wenn eh schon jeder vollgegessen und es stockdunkel ist. Dazu finde ich bezahlt man zu viel und es fühlt sich irgendwie nach Verschwendung an. Andererseits finde ich das Anschneiden einen netten Programmpunkt für den Nachmittag und es war bei uns quasi die offizielle Eröffnung, nachdem wir von der Kirche und dem Fotoshooting bei der Location eingetroffen sind. Dazu wurde Champagner von Veuve Clicquot serviert – denn wie lässt es sich besser eine Feier eröffnen als mit Torte und Champagner? Die wunderschöne(n) Torte(n) wurde(n) extra von den Mehlspeisenfräulein aus Graz angeliefert – vielen, vielen Dank dafür, dass ihr die weite Strecke auf euch genommen habt! Danach folgte die Gratulation der Gäste und die Reden der Eltern – und dazwischen haben wir einfach das gute Wetter genossen und uns über den schönen Tag gefreut, bevor es weiter zum Abendessen ging.

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Recipe: Homemade Acaí Bowl

Wer mir auf Instagram folgt, dem wird meine Obsession mit Açai Bowls nicht verborgen geblieben sein. Wöchentlich sitze ich im Superfood Deli und gönne mir eine Açai Bowl zum Frühstück oder Lunch. Bis dato hat sich das aber auf diese Besuche beschränkt und war Zuhause nicht möglich, da mein alter Mixer mit den gefrorenen Açai Püree Packs und den tiefgekühlten Bananenstücken dezent überfordert war (sprich: die Rotorblätter absolut keine Chance hatten und das Ding angefangen hat zu rauchen, was ich als eher ungünstiges Zeichen empfunden habe). Vor Kurzem ist aber ein nigelnagelneuer Vitamix bei mir eingezogen, und seither ist alles anders. Abgesehen davon, dass die kupferfarbene Schönheit nun meine Küche ziert, kommt er bestens mit jeder Konsistenz zurecht – egal ob heiß, kalt, flüssig oder tiefgefroren. Die Bedienung ist super einfach und dank dem Stößel und der Öffnung im Deckel kann man selbst hartnäckige Lebensmittel nach unten in die Schneidblätter drücken – der Açai Bowl (und anderen Köstlichkeiten) steht nun also nichts mehr im Wege!

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One More Week To Go.

Veuve Clicquot Picknick Wachau

Ich kann nicht glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist. Nur noch eine Woche bzw. 6 Tage, dann bin ich offiziell verheiratet. Nächsten Samstag ist schon die standesamtliche Hochzeit bevor es dann eine Woche später mit der großen Feier bei der kirchlichen Trauung weitergeht. Die letzten Wochen waren unglaublich stressig, weil jetzt doch sehr viel zusammengekommen ist – so viel zu organisieren, koordinieren und zu entscheiden, der Umzug vom #tddoffice und das ganz normale Tagesgeschäft. Zum Glück lässt der Stress jetzt ein bisschen nach und dieses letzte Wochenende als unverheiratetes Pärchen haben wir in trauter Zweisamkeit verbracht und beschlossen, einen Ausflug in unsere Lieblingsregion um Wien zu machen – die Wachau. Irgendwie fühlt es sich hier für uns immer ein bisschen an wie Urlaub! Mit dem Picknickkorb und einer gut gekühlten Flasche Veuve Clicquot im Gepäck haben wir uns unter einen Obstbaum gesetzt, die Köstlichkeiten aus dem Korb verspeist, frische Marillen gegessen und mit einem Glas Champagner angestossen – auf uns, und auf alles was noch vor uns liegt. From Miss to Mrs. – real soon. Danach haben wir uns an die Donau gelegt, sind im Fluss baden gegangen, haben die Seele baumeln lassen und den Abend bei uns auf der Terrasse und mit einem guten Film ausklingen lassen. So muss sich der Sommer anfühlen, finde ich – und es war definitiv genau das, was wir jetzt so kurz vor den großen Ereignissen gebraucht haben.

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Recipe: Turmeric Roasted Cauliflower

Rezept für Gegrillter Karfiol …oder auch gegrillter Karfiol genannt, auf gut Deutsch – wortwörtlich. Vor unserem Trip nach Israel durfte ich an einem Neni Kochevent teilnehmen, bei dem uns das neue Carpe Diem Kurkuma vorgestellt wurde. Neni ist eine Wiener Institution, seines Zeichens Gastro-Wunderfamilie aus Tel Aviv, die sich mit ihren israelischen Produkten ein echtes Imperium geschaffen haben – und auch wir sind riesige Fans. Es war also die perfekte Einstimmung auf die israelische Küche, in der auch ganz viel mit Kurkuma gekocht wird. Doch was ist Kurkuma überhaupt und wie wirkt es?

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