Outfit: The Black Baby

Vor ein paar Monaten war ich zum Junggesellinnenabschied einer Freundin in Barcelona. Ich bin natürlich nicht mit dem Gedanken hingefahren, eine Chanel zu kaufen (denn das ist normalerweise nicht das, was man beim Poltern macht, wie wir alle wissen) – aber passiert ist es dennoch. Ich wusste, ich will mir heuer eine Wallet On Chain von Chanel kaufen, weil ich sie das letzte Jahr bei Vicky und Nina bewundern konnte und sie so ziemlich die praktischste Tasche ever ist (sofern man eine mini kleine Tasche als praktisch bezeichnen kann), ganz abgesehen davon dass sie eben von Chanel ist – not gonna lie about that. Ich bin keines der Mädchen, die sich jedes Monat eine neue Designertasche gönnen, aber eine Chanel stand schon ziemlich hoch auf meiner Wunschliste und sich zum 30er die erste selbst zu kaufen finde ich irgendwie cool. Dass sich mein Vorhaben allerdings nicht so einfach gestalten würde, hat sich dann in der Boutique in Wien herausgestellt, denn das Modell meiner Träume war zu der Zeit im ganzen deutschsprachigen Raum ausverkauft. Als ich mich dann mit den Mädels in Barcelona im Chanel Store wiederfand und sie genau mein Modell ein letztes Mal dort hatten, musste sie natürlich gleich mit, Geburtstag hin oder her. Die letzten Monate stand sie also Originalverpackt im Säckchen in meinem Schlafzimmer und ich konnte es nicht erwarten, sie endlich an meinem 30er auszupacken. Das kleine Ding hat also eine Reise von Barcelona nach Wien in die Provence hinter sich, es hat sich aber definitiv ausgezahlt, denn Vorfreude ist nicht umsonst die schönste Freude.

Noch ein paar Worte zum Thema Designertaschen: ich finde es irgendwie traurig, dass gerade in meinem Berufsfeld Handtaschen zu einer Art Normalität und Statussymbol geworden sind. Ich war so aufgeregt, dass ich mir meine kleine Tasche kaufen konnte, ich habe es mir gut überlegt und mich sehr darauf gefreut, trotzdem schmerzt es immer, so viel Geld für so ein kleines Ding auszugeben und das muss es einem schon wert sein. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass diese Art von Wertschätzung irgendwo auf der Strecke geblieben ist und ich für mich finde es nicht normal, alle paar Wochen mehrere tausend Euro für eine Handtasche auszugeben – aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Meine Freude war jedenfalls sehr groß und ich werde sie bestimmt viele Jahre in Ehren halten!

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Visual Diary: Lake Como

Unseren Urlaub haben wir aufgrund der langen Anreisedauer (man fährt von Wien in die Provence ca. 15 Stunden mit dem Auto) mit einem zweitägigen Aufenthalt am Comer See gestartet – ich dachte, nach unserem Trip an den Gardasee zu Ostern könnte ich doch gleich den nächsten italienischen See in Angriff nehmen. Ich habe ziemlich lang recherchiert, um eine leistbare und nette Unterkunft in der Hauptsaison zu finden und bin schlussendlich bei einem kleinen Apartment (“Sweet Square Flat“) in Varenna hängen geblieben, in dem wir zwei Nächte verbracht haben. Varenna liegt ziemlich mittag an der Ostseite des Sees und ist einer der nettesten Orte, die ich in Italien je gesehen habe – und lang nicht so überlaufen oder touristisch wie z.B. einige Orte am Gardasee oder Como selbst. Ich liebe Italien sehr, hatte aber schon lange nicht mehr das Gefühl, etwas wirklich “Originales” zu entdecken – egal ob Amalfiküste, Gardasee, Rom oder Cinque Terre, überall ist es von Touristen überrannt. In Varenna ging es verhältnismäßig ruhig zu, Deutsch als Hauptsprache ist hier auch nicht wirklich präsent wie weiter nördlich oder auch am Gardasee und überhaupt ist der Comer See für mich jetzt der Inbegriff von la dolce vita. Besser hätten wir unseren Urlaub nicht starten können! In Varenna gibt es direkt am Stadtplatz eine Pizzeria, die “Albergo del Sole“, die uns von einer Einheimischen empfohlen wurde und in der ich so ziemlich die beste Pizza meines Lebens gegessen habe (allerdings habe ich das Gefühl, ich sage das jedes Mal, wenn ich irgendwo eine Pizza esse, aber egal). Am zweiten Abend haben wir im “Quatro Pass” gegessen und nach dem gesamten Urlaub und etlichen weiteren Lokalen einstimmig beschlossen, dass das unser kulinarisches Highlight der ganzen Reise war – ein Besuch ist absolut empfehlenswert! Außerdem haben wir wunderbar am See Aperitivo getrunken, einen Ausflug nach Como gemacht und haben mit der Autofähre von Menaggio nach Varenna übergesetzt – wir haben also so viel wie möglich aus unserem kurzen Zwischenstop herausgeholt und ich war ganz, ganz sicher nicht zum letzten Mal am Comer See.

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Outfit: Italian Polka Dots

Dieses Kleid habe ich mir extra noch für den Urlaub besorgt, denn nichts schreit mehr “Italien” als ein gepunktetes Maxikleid. OK, Eis, Pizza, Sonne und Strand vielleicht, aber direkt danach kommt schon das Kleid. Deswegen wurde es für unseren ersten Abend in Varenna auch gleich ausgeführt. Die Temperatur hätte zwar nach Bikini zum Abendessen verlangt, ich habe mich aber meinen Schweißperlen zum Trotz für das Kleid entschieden. Es ist übrigens auch in der ganz engen Auswahl für meine 30er Party am Samstag, aber mal schauen, welches Outfit es dann wird!

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Recipe: The One For All Granola

Wieso habe ich diesen Post so genannt? Weil dieses Granola verträglich für alle ist. Ich leide schon seit Jahren an ziemlichen Verdauungsproblemen und von meiner Laktoseintoleranz wusste ich schon länger, doch obwohl ich die Milch komplett aus meinem Speiseplan gestrichen habe, in jeglicher Form, ging es mir trotzdem immer irgendwie schlecht – das konnte es also nicht allein sein. Vor Kurzem habe ich einen sehr umfangreichen Test gemacht, und ohne auf allzu viel meiner Diagnose eingehen zu wollen, wurde ich zusätzlich zu sämtlichen Milchprodukten irgendwelcher Tiere auch als Histamin- und Glutenunverträglich getestet. Na bumm. Diese Diagnose erfordert einiges an Umstellung und obwohl ich mich mit diesem Thema in letzter Zeit schon extrem auseinandergesetzt habe, erfordert mein “Heilprozess” sicher noch lange Zeit, viel Information, viel Durchhaltevermögen (was bei mir definitiv noch ausgeprägter sein könnte) und Geduld. Während ich auswärts immer noch großteils esse was ich will (und dann eh selber mit diversen Problemen dafür büße), versuche ich, zuhause wirklich zu 100% aller meiner Unverträglichkeiten aus dem Weg zu gehen. Bei meiner Diagnose bleibt nicht viel übrig, was man noch essen darf – zumindest auf den ersten Blick. Bei genauerer Auseinandersetzung mit dem Thema gibt der Speiseplan dann nämlich doch mehr her, als Anfangs vermutet. Eines meiner Hero-Produkte ist die Kokosnuss geworden. Sie liefert mir die nötige Energie ohne negative Auswirkungen auf meinen Körper, egal ob als Milch, als Joghurt oder in getrockneter Form. Vor allem letzteres ist mein Lebensretter für Zwischendurch. Schon früher gab es zu jedem Kaffee die Cocos Smiles von Nussyy dazu, aber meine Addiction hat sich seit meiner Nahrungsumstellung noch um ein Vielfaches gesteigert. Wenn ich bei Spar einkaufen gehe, dann lege ich mir immer einen ganzen Vorrat zu, sollten die Cocos Smiles mal ausverkauft sein. Wer jetzt an herkömmliche Kokosraspeln denkt, hat weit gefehlt: ich bitte euch einfach darum, mir zu vertrauen und den Unterschied selbst zu testen, ihr werdet sehen, es ist eine komplett andere Welt. Deswegen sind sie auch ein Hauptbestandteil meiner täglichen Ernährung geworden und so ziemlich der einzige Snack, den ich komplett bedenkenlos verzehren kann. Heute teile ich deshalb mein Rezept für ein gluten-, histamin- und laktosefreies Granola mit Nussyy Cocos Smiles mit euch – schmeckt übrigens auch ohne Unverträglichkeit ganz hervorragend!

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Visual Diary: Calvi, Haute-Corse

Nur ein paar Tage bin ich jetzt in Wien, bevor ich wieder in die Provence fahre. Der Trip mit Caudalie nach Calvi auf Korsika hat mir allerdings schon einen guten Vorgeschmack geliefert und die Vorfreude auf eine erneute Reise nach Frankreich noch gesteigert. Der Grund unserer Reise war das “Calvi on the Rocks” Festival, über das ich euch schon ein bisschen erzählt habe. Die französische Beauty Brand Caudalie versorgt dort am Strand die Festival Girls (und Boys) mit der notwendigen Dosis an Hautpflege, denn lasst euch gesagt sein: die Tage in der Sonne, am Strand und am Boot sind lang, auch für die Haut, wie wir am eigenen Leib erfahren haben. Zum Glück hatten wir am Zimmer so ziemlich die ganze Range an Caudalie Produkten (mein persönlicher Favorit: das Vinoperfect Radiance Serum, perfekt gegen Hyperpigmentierung nach langen Sonnentagen) und somit auch immer etwas in der Tasche dabei – mehr über unsere Sommer Beauty Routine könnt ihr auch hier lesen. Das Programm hat sich diesmal nicht so sehr wie eine Pressereise angefühlt, sondern eher wie ein sehr gut geplanter Urlaub mit Freunden – von Sunset Dinner über Bootstrip, Besuch des Caudalie Pop-up am Strand, Tanzsessions im Wasser, Sightseeing in Calvi, Sonnenbaden am Pool und dem phänomenalsten Detox-Brunch ever. Hier auf The Daily Dose haben wir übrigens auch schon ein umfangreiches Travel Diary mit allen Info’s zum Hotel (das La Signoria war eines der schönsten Hotels, in denen ich bis jetzt war), zur Anreise und zur Insel. Ein paar bis dato ungesehene Fotos habe ich aber auch noch auf Lager – und würde am liebsten gleich wieder zurück nach Korsika. Danke an Caudalie für diese schönen Tage!

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