Lunch at Pur:Isst, Salzburg

Einen „stolze Mama“ Moment hatte ich, als ich das erste Mal im neuen Lokal einer meiner besten und längsten Freundinnen war. Wisst ihr, es gibt ja Freundschaften, in denen kennst du dich so gut und so lange und weisst so viele, teilweise absurde Dinge voneinander, hast so viel miteinander erlebt, dass du die andere Person gar nicht mehr so richtig ernst nehmen kannst. Nicht im negativen Sinn, ganz im Gegenteil – so, dass man sich einfach sehr, sehr gut kennt. Ironisch miteinander ist, man sich gegenseitig auf den Boden holt und der Hauptteil der Konversation aus gegenseitigen Sticheleien besteht, die meistens in Lachkrämpfen enden. Wenn also so eine Freundin auf einmal (auf einmal ist hier eigentlich das falsche Wort, denn ich weiß wie unglaublich viel Vorbereitung und Recherche in’s Pur:Isst geflossen ist und wieviel Liebe in jedem Detail steckt) ein Lokal eröffnet, nicht nur irgendwie sondern irgendwie so richtig gut sogar, dann ist das ein echter Aha-Moment – und eine Bestätigung dessen, was man all die Jahre an der anderen Person so geschätzt hat. Meine Louisa hat also ihr ganzes Foodie-Potenzial entfaltet und in Salzburg ein Bistro eröffnet, das seinesgleichen sucht. Internationale Küche sowie Regionales lässt sich hier finden, alles hat Insta-Tauglichkeitsstufe 1000 und es schmeckt auch noch richtig, richtig gut. Und wenn man dann casual in’s Pur:Isst zum Lunch geht und die Lou hinter der Theke steht, mit der man jahrelang um die Häuser gezogen ist, und sieht welche Freude sie an ihrem Projekt hat und wie erfolgreich es läuft, ist man vor allem eines: stolz! Gratuliere Loisl, das hast du gut gemacht! PS: die Sweet Potato Fries sind die besten, die ich in Österreich bisher gegessen habe, unbedingt probieren wenn ihr dort seid!

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Outfit: The First Of Fall

Seit letztem Jahr habe ich einen Sweater von Drykorn, den ich abgöttisch liebe – deswegen habe ich mich für diesen Winter nach einem hellen Modell in Beige oder Weiß umgesehen und bin fündig geworden. Seither sieht man den Pullover dauernd an mir, aber kein Wunder – er ist dünn aber warm, kuschelig, perfekt für den Herbst und ich liebe die Farbe. Dazu noch ein letztes Mal meine Espadrilles kombiniert, bevor es für sie zu kalt wird, meine geliebte Céline (die ich viel zu lang vernachlässigt habe) und eine High Rise Jeans – ein super Outfit für den Herbst, würde ich sagen. Vielleicht in Zukunft aber auch noch eine Jacke dazu, denn genau so bin ich am Wochenende in die Stadt spaziert und habe mich total verkühlt, als wir eine Zeit lang im Schatten gesessen sind. Egal: für den Look hat es sich ausgezahlt. Oder so.

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Honeymoon: On Safari

Eine Safari vorzubereiten und zu planen ist, wenn man es noch nie zuvor gemacht hat, ziemlich überfordernd. Wo soll es hingehen, für welchen Anbieter entscheidet man sich, was darf man von einer Safari als Hochzeitsreise erwarten und welche Kleidung soll man mitnehmen? Zu allererst haben wir uns für das Land entschieden, in das wir fahren wollten. Südafrika wäre unsere erste Wahl gewesen, aber da zu unserer Reisezeit (wir haben im August geheiratet und wollten spätestens im September weg) dort Winter ist, fiel das gleich mal raus. Weil wir von Tanzania nur Gutes, vor allem in Hinblick auf die Tierwelt und Natur, gehört hatten, haben wir uns für Tanzania entschieden. Hier soll die Tierpopulation noch relativ intakt und unbeeinträchtigt sein, im Gegensatz zu anderen Regionen in Afrika, wo die Tiere wegen Wilderern, zu starkem Tourismus und dem Klimawandel abgewandert oder stark dezimiert wurden.

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Outfit: The Heritage Sweat

Marco Polo Heritage Sweat

Nachdem dieses Outfit auf Instagram so gut bei euch angekommen ist, zeige ich euch heute hier auch noch den vollen Look mit allen Produkten. MARC O’POLO feiert heuer mit seiner Heritage Kollektion den 50. Geburtstag und ich würde sagen, der Coup ist ihnen gelungen. Super schöne, ikonische Pullis, gepaart mit lässigen Schuhen und Office-Klassikern wie Blusenkleidern = Alltagsperfektion. Stylish und gemütlich – so verbringe ich meine Tage im Büro am liebsten. Übrigens ein kleiner Trick für alle Fans von Blusenkleidern: wenn sie unter Pullovern die Form verlieren, einfach mit einem engen Gürtel ein bisschen Taille unterm Pulli schaffen, so rafft sich das Kleid viel schöner.

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#kandgsayyes: Cake & Champagne

Eine meiner Lieblingserinnerungen an unsere Hochzeit war der Nachmittag, den wir ganz entspannt im Garten von der Vinothek Zimmermann, unserer Hochzeitslocation, verbracht haben. Der Wettergott hat es richtig gut mit uns gemeint und so konnten wir die Zeit im Weingarten bei Torte und Champagner verbringen. Viele von euch werden sich jetzt fragen, wieso wir die Hochzeitstorte nicht traditionell erst nach dem Essen, sondern schon bei der Agape angeschnitten und gereicht haben. Das hat mehrere Gründe und auch praktische und rationelle Überlegungen. Zum Einen finde ich es immer super schade, so eine schöne und auch teure Hochzeitstorte erst nach dem Essen zu präsentieren, wenn eh schon jeder vollgegessen und es stockdunkel ist. Dazu finde ich bezahlt man zu viel und es fühlt sich irgendwie nach Verschwendung an. Andererseits finde ich das Anschneiden einen netten Programmpunkt für den Nachmittag und es war bei uns quasi die offizielle Eröffnung, nachdem wir von der Kirche und dem Fotoshooting bei der Location eingetroffen sind. Dazu wurde Champagner von Veuve Clicquot serviert – denn wie lässt es sich besser eine Feier eröffnen als mit Torte und Champagner? Die wunderschöne(n) Torte(n) wurde(n) extra von den Mehlspeisenfräulein aus Graz angeliefert – vielen, vielen Dank dafür, dass ihr die weite Strecke auf euch genommen habt! Danach folgte die Gratulation der Gäste und die Reden der Eltern – und dazwischen haben wir einfach das gute Wetter genossen und uns über den schönen Tag gefreut, bevor es weiter zum Abendessen ging.

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