Food Diary: Where To Eat & Drink in New York

New York City Food & Restaurant GuideWisst ihr, was mich bei meinen Food Recherchen an New York richtig gestört hat? Dass man eigentlich immer und immer wieder über dieselben Empfehlungen stolpert, und man eigentlich genau weiß, dass es in dieser riesigen Stadt einfach so viel mehr geben muss – und es auch mit eigenen Augen sieht, wenn man durch die Straßen schlendert. Ich glaube, dass Instagram und Tripadvisor und Co einen Trend ausgelöst haben, der es verhindert, auch selbst mal etwas zu entdecken – ohne auf die Empfehlung von anderen, aka Fotos, zu vertrauen. Ich nehme mich da selbst gar nicht aus, zu groß ist die Angst, das tollste Lokal oder das coolste Foto zu verpassen, schließlich wird es schon einen Grund haben, wenn andere etwas empfehlen. Trotzdem habe ich die Augen ganz weit offen gehalten und mir alles aufgeschrieben und fotografiert, das ich abseits von Instagram und diversen Blog Food Guides gesehen und gefunden habe – und all diese Lokale sehen mindestens genauso fototauglich aus und sind es wert, getestet zu werden. Natürlich war ich nicht in jedem der Restaurants oder Bars drin, aber der Menge an Leuten, der Speisekarte und dem Interior nach zu urteilen waren sie sehr nach meinem Geschmack. Deswegen gibt es heute einen großen Food Guide für New York – not all tried and tested – aber dafür ein bisschen mehr Auswahl!

New York City Food & Restaurant Guide

Chelsea Market
Der Chelsea Market im Meatpacking District ist ein Kapitel für sich, denn in der stylishen „Markthalle“, wenn man sie so nennen will, finden sich unzählige coole Restaurants, Shops und Coffee Bars – einer toller als der andere. Mein Favorit war das Lobster Place, das mir auch von vielen Leuten empfohlen wurde – dort haben wir Sushi und Austern (well, that was a first!) als Vorspeise vor einem Besuch im Steakhouse gegessen. Stimmung toll, Essen grandios, absolute Weiterempfehlung.

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STK Rooftop
Nach dem Lobster Place ging es für uns ins STK, ein Steakhouse im Meatpacking District mit Rooftop und genialer Partystimmung. Manch einer kennt das STK vielleicht aus anderen Städten, und es lässt sich darüber streiten, ob man in einer Stadt wie New York für ein Steak in eine Kette gehen soll. Aber wir hatten so viel Spaß in der lockeren Atmosphäre (fühlt sich zeitweise mehr wie ein Club als ein Restaurant an), einen grandiosen Abend und köstliches Essen, dass ich die Frage nur bejahen kann.

Santina
Direkt um’s Eck vom STK liegt das Santina, das wir nach einem Spaziergang auf der High Line (must do!) entdeckt haben. Als ich dort Platz genommen habe und die erste Holzbowl mit Kale Salad bei mir vorbeigetragen wurde, ist mir dann auch Vicky’s Blogpost dazu eingefallen und ich habe mich doppelt gefreut, dass wir in so einer großen Stadt beide zufällig dasselbe Lokal entdecken und es beide mega cool finden. Auch euch würde ich, wenn ihr zum Shoppen im Meatpacking seid, das Santina sehr ans Herz legen!

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Le Bain – The Standard
Das The Standard an der High Line hat rund um’s Hotel mehrere Gastronomieprodukte, die von allen Seiten hoch gelobt werden: The Standard Grill, The Standard Biergarten, The Standard Plaza und am Rooftop des Hotels „Le Bain“, eine der angesagtesten Bars der Stadt. Leider waren wir schon direkt nach dem Öffnen um 16 Uhr dort und es gibt auf der gesamten Karte nur alkoholische Getränke – ich wäre ja einem Cocktail nicht abgeneigt gewesen (typical me) aber mein Freund war schlauer als ich und deswegen sind wir zu Gunsten des restlichen Sightseeing Programms (das sicher ins Wasser gefallen wäre, wenn ich um 4 am Nachmittag mit Cocktails angefangen hätte), wieder abgereist – aber nicht ohne vorher wehmütig ein paar Fotos zu machen.

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Pick-A-Bagel
Das Pick-A-Bagel liegt abseits des Times Square an der 8th Avenue und muss irgendein Insider Tip sein, den ich versäumt habe – denn dort reihen sich Schlangen über Schlangen, um sich für einen Bagel anzustellen. So auch wir – ganze drei Mal, das erste Mal aus purem Zufall. Die Auswahl und die Qualität sind gigantisch, und wer in New York auf der Suche nach einem richtig köstlichen Bagel mit sämtlichen Zutaten, die ihr euch erträumen könnt, seid – schaut dort vorbei!

Aria
Das Aria liegt in Hell’s Kitchen zwischen tausenden anderen Lokalen, ist aber dennoch one of a kind. Italienisches Essen, extrem schöne Atmosphäre, moderate (naja) Preise und eine tolle, lockere, laute Stimmung. Hell’s Kitchen ist ja für italienisches Essen bekannt und ich bin überzeugt davon, das beste der besten gefunden zu haben (zumindest möchte ich es gerne glauben).

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Jacks Wife Freda
Weil es so günstig am Weg lag, sind wir zu Jacks Wife Freda, einem absoluten Instagram-gehypten Lokal, auf Waffeln und eine Breakfast Bowl gefahren. Nach kurzer Wartezeit hatten wir einen Tisch und das was ich sehr witzig und typisch finde, ist dass man auf Instagram ja immer nur die Speisen, aber kaum jemals das Interior sieht – das bei Jacks Wife Freda wirklich einfach nur langweilig und unoriginell ist. Aber bitte, dafür gab es tolle Waffeln und ungewöhnliche Quinoa Bowls, aber nochmal würde ich dort nicht extra hinfahren.

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By Chloé
Auf das By Chloé habe ich mich besonders gefreut, wusste aber nicht, ob ich nur wieder einem Instagram-Marketing-Gag erliegen oder ob sich der Weg dorthin wirklich lohnen würde. Letzteres war zum Glück der Fall und mein Freund und ich sind in den Himmel des veganen Essens eingetaucht. Sogar er hat danach gesagt, dass das wohl das beste Essen war, das wir im ganzen Urlaub hatten (Steak mal ausgenommen) und die Schlange und der Trubel um das Lokal sind absolut, zu 1000 % gerechtfertigt. Wenn ihr in New York seid: ihr müsst da hin!

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Sodala, das war’s auch schon mit meinen „tried & tested“ Tips, und hier noch ein paar Lokale, an denen ich vorbeigelaufen bin und es sehr schade gefunden habe, nicht länger in New York zu sein und sie ebenfalls besuchen zu können. Für mich und für euch kommen sie also jetzt auf die Liste für den nächsten Besuch: 

Eataly
Zugegeben, am Eataly bin ich nicht nur vorbeigegangen sondern war auch drin – es ist sooo schön! Italienische Delikatessen, Restaurants, Eis und vieles mehr gibt es neben dem Flatiron Building in der etwas anderen Markthalle zu entdecken und das nächste Mal nehme ich mir sicher dafür mehr Zeit.

The Butcher’s Daughter
Da wollte ich unbedingt hin, es ist sich aber einfach nicht mehr ausgegangen. Das Butcher’s Daughter ist eins von Instagram’s Lieblingen und der Avocado Toast soll der Wahnsinn sein. Again: one for next time.

Catch
Das Catch wäre unsere zweite Wahl nach dem STK gewesen, wenn wir dort keinen Platz bekommen hätten und liegt nur eine Straße entfernt davon. Das Essen und die Stimmung sollen super sein, es gibt eine Rooftop Bar und das Interior schaut hammer aus.

The Standard Grill
Gleich in der selben Gegend (surprise surprise) liegt der Standard Grill, sehr bekannt für’s Steak und gegrilltes (no shit, Sherlock) und sieht schon von außen sehr entzückend aus. Auch meine Freunde aus Toronto haben uns das Essen dort empfohlen, was bestimmt irgendwann noch nachgeholt wird.

Ruby’s
In Nolita liegt das Ruby’s, das ziemlich beliebt sein muss – zumindest den Menschenmassen nach zu urteilen, die in und rund um’s Lokal flanieren. Bei weiterer Recherche hat sich herausgestellt, dass es ein australisches Café ist, und wie wir alle wissen: Aussie’s do it better, zumindest empfinden wir das zur Zeit so!

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Seamore’s
Das Seamore’s war ein echter Hingucker auf der Straße, so dass wir extra rübergegangen sind, um einen Blick auf die Karte zu werfen. Super süßes Design, tolle Fischgerichte und am selben Tag noch bei einer Bloggerin auf Instagram entdeckt – na wenn das kein Gütesiegel ist… (insert irony here).

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Tacombi Nolita
Dieses Lokal schreit nach Sommer und Urlaub – super einladend, leuchtende Farben, mexikanisches Essen (auch als Take-out) und Cocktails – was will das Urlaubsherz schon mehr? Ich wollte mich gleich hineinstürzen, zu blöd nur, dass uns die Waffeln vom Frühstück noch im Magen gelegen sind.

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Joe & the Juice
Dieses Lokal ist wirklich nur ein quickie, aber ähnlich gestaltet wie Starbucks (nur viel schöner) und mit Juices & Smoothis to go. Wenn ihr also in der Gegend von Broadway auf der Höhe von Nolita seid, lohnt sich vielleicht ein kleiner Abstecher und eine kurze Pause dort (inklusive free wifi).

Und zu guter Letzt? Feel free eure eigenen Tips unter diesen Guide zu schreiben – so bringen wir sicher noch einige mehr tolle Plätze und Lokale zusammen!

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13 Kommentare

  1. 11. Juli 2016 / 15:27

    Hach eine ganz tolle Auswahl. In New York könnte man glaube ich Monat wenn ich sogar Jahre verbringen und jeden Tag ein anderes Lokal testen und man hätte dann immer noch nicht alle durchprobiert weil die Stadt auch einfach so schnelllebig ist. Was neben deiner mega Auswahl auch echt noch super ist sind folgende Restaurants: Colicchio & Sons (mega guter, aber auch sehr teurer Italiener in der Nähe des Standards), La Esquina (wenn man denn dann das Glück hat einen Tisch zu bekommen), Rustic Table (für leckere Sandwichs und super Kaffee – in der Nähe vom Times Square) und das Catch kann ich auch empfehlen.
    Ich merke schon, ich muss ganz bald wieder in meine Lieblingsstadt <3
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

    • Mara
      13. Juli 2016 / 10:14

      Hallo Kathi
      Ich habe gerade auf der HP von Calicchio & Sons gestöbert.. WOW! Das sieht ja Hammer aus!!!!
      Danke für Dein Tipp!

  2. Mara
    13. Juli 2016 / 10:05

    Liebe Kathy
    Wir sind diesen Sommer zu einer Hochzeit in Italien eingeladen und da wir wissen, dass das Brautpaar auf dem Weg zum Honeymoon einen Stopp in New York machen wird, dachte ich, dass wir unter anderem einen Gutschein für das Restaurant Santina schenken könnten. Würdest Du es als ein Teil unseres Geschenks empfehlen? Oder eher ein anderes Restaurant?
    Und wie hoch sollte ungefähr der Betrag sein, damit man ein gutes Dinner geniessen kann (fand keine Preise auf der Homepage)
    Das wäre sehr nett, wenn Du mir antworten würdest.
    Ich selber war noch nie über dem grossen Ozean 🙁 und möchte unbedingt demnächst nach New York.
    Liebe Grüsse, Mara

  3. 13. Juli 2016 / 19:33

    Wow….mega ausführliches Food-Diary. Die Beschreibungen und Bilder sind wirklich alle so ansprechend. Das einzige Problem ist, dass ich jetzt noch mehr Hunger habe – also wie gerade eben. 😉 Ich hoffe doch, dass ich die City-of-dreams bald mal besuchen kann und am Liebsten am im März 2017, wie ich in meinem letzten Blogpost erklärt habe 😉 Liebe Grüße Jen

  4. 13. Juli 2016 / 20:51

    Hallo Kathi, deine Liste ist eine super Ressource für meine zukünftig geplante 2. NY-Reise – wer einmal dort war, will gleich wieder hin! Ich habe noch einen Essenstipp für dich: Il Melograno (501 W 51st Street), ein unglaublich authentischer Italiener in Hell’s Kitchen. Den haben wir beim Spazierengehen quasi zufällig gefunden und waren dort zweimal innerhalb eines 5-Tage-Trips, so gut war’s. 😀
    Hier der Link zu meinem kleinen Travel Diary, falls es dich interessiert. 🙂 https://lizzynow.com/2015/10/19/welcome-to-new-york/

    Liebe Grüße
    Lizzy von LIZZY NOW
    http://www.lizzynow.com

  5. Denise
    14. Juli 2016 / 8:35

    Hallo Kathi,

    danke für den tollen Post!
    Ich sehe es so: ja, man kann natürlich mit vielen Empfehlungen im Gepäck weniger gut Restaurants, Bars und Co. für sich selbst entdecken. Allerdings gehört für mich das Thema Essen & Trinken im Urlaub genauso dazu wie Sightseeing und Shopping- da möchte ich schon die „Highlights“ kennenlernen. Ich lese gerne Tipps, Kritiken und Co. vorab um mir ein Bild machen zu können. Und irgendwie ist man doch mehr „auf der sicheren Seite“, wenn man vorab schon ein wenig zu dem jeweiligen Restaurant und Co. gelesen hat und kann sich ein besseres Urteil bilden, ob das auch „the place to be“ für mich sein könnte.
    Dein Post ist schon in meinem Travel-Ordner gespeichert- für den nächstens Trip nach NYC. 😉

  6. Mabel
    15. Juli 2016 / 12:48

    Watn Quatsch. Du gibst selbst zu nicht mal überall gegessen zu haben, was eine Empfehlung quasi wertlos macht. Aber wer Restaurants danach beurteilt, was für Leute davor stehen und wie das Interieur (so heißt das auf Deutsch), sollte vielleicht keinen Speis- und Trankführer (so heißt das nämlich auf Deutsch) schreiben.

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