Batgirl

Die letzten Wochen war es schon so herrlich warm, dass man eigentlich schon ohne Jacke, nur mit Blazer rausgehen konnte – ich liebe diese Jahreszeit, wenn man sich in der Früh nicht mehr in hundert Schichten hüllen muss, wenn man das Haus verlässt, sondern es schon morgens fein warm ist. Deswegen habe ich auch wieder mal meine Ankle Jeans ausgepackt, ein suuuuper cooles Shirt von Zoe Karssen (ich! liebe! Zoe! Karssen!) und zur Abwechslung mal andere, farbenfrohere Ohrringe als meine Perlenohrringe dazu getragen, die ich beide auf Girissima entdeckt habe. In meine Falabella bin ich übrigens mit jedem Tag, der vergeht, mehr verliebt – sie ist so extrem vielseitig tragbar und auch wirklich pflegeleicht. Dazu habe ich nämlich in der letzten Zeit einige Fragen erhalten, aber ich verwende sie jeden Tag, lege sie auch mal schnell irgendwo ab ohne großartig zu kontrollieren, ob es eh sauber ist und sie hat weder Flecken noch ist sie ausgeleiert, obwohl ich teilweise auch meine Kamera und andere schwere Sachen darin transportiere. Also wirklich eine super Investition und viel robuster, als ich gedacht hätte, obwohl man das bei dem Preis eigentlich auch erwarten darf, finde ich!
Wunderschönen Wochenstart ihr Lieben!

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Vienna Awards 2014

 Gestern war es endlich soweit – Vienna Awards 2014! Es war das erste Mal, dass ich eingeladen wurde, und ich habe mich total darüber gefreut, dieses Jahr auch dabei sein zu dürfen. Wir Blogger (Anna, Vicky, Hristina, Quirina-Felizitas, Edisa, Maria, Sophie und Anna) hatten einen tollen Tisch direkt neben dem Laufsteg, am Tisch gegenüber saßen Michelle Hunziker und Tomaso Trussardi und direkt neben uns Coco Rocha und Naomi Campbell’s Mama. Ich war sehr beeindruckt von der großartigen Organisation, an dieser Stelle ein riesen Lob an alle Beteiligten! Kurze Zusammenfassung des Abends (zu mehr bin ich dank einem Glas zuviel Vodka heute nicht in der Lage): tolle Atmosphäre, super schöne Kleider, köstliches Essen, alte und neue Gesichter, Blitzlichtgewitter, großartige Fashion Shows, talentierte Künstler, Fotografen und Designer, schuhlose Moderatoren und beste Gesellschaft neben meinen Mädels. Da ich meine Kamera nicht mitschleppen wollte, gibt es heute nur ein paar Impressionen von meinem iPhone, Vicky’s und mein Outfit gibt’s dann am Montag auf The Daily Dose! Schönes Wochenende ihr Lieben!

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Via Tortona

Heute zeige ich euch den zweiten Outfitpost aus Mailand! Nachdem wir am Samstag auf der Confession of Design waren (die übrigens wirklich großartig war, mehr darüber erfahrt ihr auch hier) haben wir die Stadt unsicher gemacht – die Innenstadt erkundet, bei Obikà 3 verschiedene Mozzarellasorten gekostet, in die Zona Tortona gefahren und danach ziemlich kaputt vom vielen Gehen nach Hause. Für den Abend hatten wir einen Tisch in einem tollen Bistro reserviert, das uns von Katja empfohlen wurde. Eigentlich wollten wir vorher noch auf einen Aperitivo gehen, aber der ist dann zugunsten unseres Betts ausgefallen und wir sind gleich zum Essen übergegangen. Für den Abend habe ich mich für eine lässige Jeansjacke von Hallhuber entschieden (habt ihr übrigens schon bei unserem #TDDlovesHALLHUBER Gewinnspiel mitgemacht?), eine super schöne Kette von Stella & Dot getragen und eine Handtasche von Vicky geliehen, weil ich meine eigene Clutch leider daheim vergessen habe. Den Rest habe ich klassisch in Weiß gehalten und gemütliche Schuhe dazu angezogen, weil meine Füße immer noch kaputt von den vielen Sightseeing Kilometern waren.

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Milano: the shit they should have told

milano-travel-diary-slider-3Wollt ihr mal wissen, was eigentlich wirklich passiert, wenn Vicky und ich nach Mailand fliegen? So entspannt wie auf diesem Foto und so glanzvoll wie im Travel Diary geht’s bei uns nämlich nicht immer zu. Wie es dazu kommen konnte, dass ich unter meinem Koffer begraben wurde und Vicky sich fast vor Lachen in ihr Maxikleid gemacht hat – I proudly present: the shit they should have told! 

Donnerstag, 10.04., 17:45 Uhr
Noch 24 Stunden bis zum Abflug:

Ich packe gerade meinen Koffer. Was soll nun alles mit nach Mailand? G’scheit fesch will ich sein. Schließlich ist man nicht jedes Wochenende auf einer Designmesse. Flugs sind alle guten Vorsätze über Bord geworfen und der Koffer ordentlich vollgestopft mit Zeug, das ich niemals in zwei Tagen anziehen kann. Kurz kommt mir unser „richtiges Kofferpacken“ Beitrag ins Bewusstsein, den wir just an eben diesem Tag veröffentlicht haben – verfliegt aber ebenso schnell wieder wie er gekommen ist und wird von anderen, schöneren Gedanken ersetzt – Champagner im Flugzeug, kurze Kleider in der Sonne, Aperol Spritz und High Heels an Barhockern. Schließlich soll das ein entspanntes Wochenende werden, da will man sich doch keine Gedanken über Shampoogrößen im Handgepäck machen. Dacht’s, entschied sich gegen den Handgepäckskoffer und zugunsten des Shampoos. Nach einem kurzen Telefonat mit Vicky ist  klar: wir sind bereit für den Abflug, motiviert für Mailand und in Begleitung unserer beiden kompletten Kleiderschränke.
Wie war das nochmal mit „swallow your own medicine?“

Donnerstag, 10.04., 19 Uhr
Noch 22 Stunden bis zum Abflug:

Nochmal kurz mit Vicky telefonieren, nachdem ich Probleme habe, meinen Koffer zu schließen. Sie nimmt den Föhn mit, so spar ich mir wenigstens irgendwas vom Gepäck und wir kommen uns ziemlich organisiert vor – so, wie wir es im Beitrag schließlich auch gepredigt haben. Außerdem kann ich jetzt noch eine 4. Jacke mitnehmen und ein Buch, nur falls mir in der knappen Zeit in Mailand doch 5 Minuten lang fad sein sollte – man weiß ja nie!

Freitag, 11.04., 11:30 Uhr
Noch 6 Stunden bis zum Abflug:

Vicky und ich realisieren, dass wir noch nicht eingecheckt haben und erwischen beim Online Check-in die letzten beiden Sitzplätze, die nebeneinander verfügbar sind. Vicky sagt mir außerdem, dass ihre Schwester uns zum Flughafen fahren wird – wie praktisch! Um allerspätestens 17 Uhr müssen wir das Gepäck einchecken – Abfahrt in der Innenstadt um 16 Uhr sollte also vollkommen reichen. (Böse Zungen könnten an dieser Stelle behaupten, dass wir etwas weltfremd  und idealistisch sind, was Stau am Freitag Nachmittag betrifft)

Freitag, 11.04., 16:10 Uhr
Noch knapp 2 Stunden bis zum Abflug:

Mein Koffer steht mit mir vor dem Hotel (bei der Größe kann man es nur so beschreiben und nicht andersrum) und wir warten gemeinsam und einträchtig auf Vicky und Lotta. Ich schaue auf die Uhr, bin aber noch immer ganz relaxed – zum Flughafen braucht man ja immerhin nicht länger als so, allerhöchstens, vielleicht 30 Minuten, aber mit Verkehr, geht sich also alles locker aus. Am meisten freu‘ ich mich grad auf den Prosecco im Flugzeug – was für ein entspannter Start in ein perfektes Mädelswochenende.

Freitag, 11.04., 16:45 Uhr
Noch knapp 1 Stunde bis zum Abflug:

Weltuntergangsstimmung auf der Autobahn. In unserem Auto geht es zu wie im Affenzirkus – Lotta hängt am Telefon mit Austrian Airlines, Vicky sitzt heulend am Lenkrad und ist drauf und dran, die fehlenden 10 Kilometer bis zum Flughafen auf dem Pannenstreifen zurückzulegen und mir ist einfach nur heiß. Wir stehen nämlich im Stau. Und zwar schon ziemlich lang. Es sind nämlich Osterferien, und weil uns das niemand gesagt hat, haben wir ein bissi zu knapp kalkuliert. Ich kann gerade nicht sprechen weil ich innerlich meditiere und Vicky rastet gerade komplett aus, deswegen muss Lotta für uns bei Austrian Airlines anrufen. Dort erfährt sie, dass noch Tickets für den nächsten Flug verfügbar sind. Puh, erstmal durchatmen, alles gut. Und dass die Tickets 1.300 € pro Person kosten, weil die nämlich in der Business Class sind: „Wissen’s eeeeeh [äääeeeeh] Fräulein, zum Salone del Mobile woin an dem Wochenende hoit no a poa Leit außer eana“. Aha. Danke für die Info. Ich schwitze und muss meine Jacke ausziehen. Weiters erfahren wir, dass es keine Chance mehr gibt, für diesen Flug noch die Koffer einzuchecken, wir das Gepäck aber ganz vielleicht mit dem späteren Flug mitschicken können, wenn die Kollegen am Schalter gut drauf sind. Und überhaupt sollen wir uns jetzt bitte „a bissl“ beeilen, weil um spätestens 20 nach 5 dürfen wir dann nämlich selber auch nicht mehr mit. Boarding completed und so. Ich rinne, Vicky rinnt, Lotta ist ganz still geworden und wir fahren mit Schritttempo an einer Infotafel vorbei, wo steht: „Flughafen Wien 8 km“. Mit „rinnen“ ist übrigens Schweiß gemeint.

Freitag, 11.04., 17: 14 Uhr
Noch 15 Minuten bis zum Abflug:

Mit 60 km/h rasen wir die Auffahrt zum Flughafen hinauf, vorbei an der parkenden Polizeistreife, und bremsen vor dem Eingang in der Feuerwehrparkzone mit quietschenden Reifen. Das Auto steht noch nicht mal ganz, schon bin ich mit Vicky’s und meiner Handtasche herausgesprungen. Kofferraum aufgerissen, Koffer raus, Lotta ein Küsschen zugeworfen, mehr geht sich nicht aus, und rein in den Flughafen. Wir laufen. Vicky weint. Unser Herz rast. Leute starren. Da plötzlich merke ich es – ich bin nicht mehr Herr meines Koffers, war ich wahrscheinlich noch nie, doch er entscheidet sich ausgerechnet jetzt, ein Eigenleben zu entwickeln und kippt einfach seitlich um. Wie geht sowas bitte während voller Fahrt? Ich versuche noch, den Koffer auf der Rückseite ohne Rollen hinter mir herzuschleppen, Vicky’s Handtasche schlägt mir während dem Laufen ins Gesicht, ich verliere das Gleichgewicht – und werde mitten auf dem Flughafen unter meinem Koffer begraben. So riiiiiichtig schön längs auf die Fresse. Vicky weint noch mehr, diesmal sind es Freudentränen. Sie wird an dem Wochenende übrigens noch öfter über die Vorstellung lachen, die ihr plötzlich und immer wieder ins Bewusstsein kommt. Zum Beispiel als ich sie plötzlich lachen höre, während sie unter der Dusche steht und ich mich frage, ob sie wahnsinnig geworden ist. Egal, aufgerappelt, weiter geht’s, den Stolz lasse ich an der Stelle zurück, wo ich eben noch vor den ganzen Menschen am Boden gelegen bin. Absurderweise schießen mir Gedanken wie „hoffentlich hat mich grad keiner meiner Leser gesehen“ und „das letzte Mal, als ich hingefallen bin, war ich 5“ durch den Kopf.

Freitag, 11.04., 17:27 Uhr
Noch 3 Minuten bis zum Abflug:

Vicky und ich sitzen im Flugzeug und können es gerade selber nicht fassen. Unser Gepäck übrigens auch. Weil wir uns nämlich für den Senator Schalter entschieden haben, nachdem Vicky mich angebrüllt hat (könnt ihr euch vielleicht jetzt grad nicht vorstellen, aber die Frau kann schreien), dass sich das nicht ausgeht, als ich mich an der Economy Schlange ganz brav hinten anstellen wollte. Schnell die besetzten Schalter beim Senator Bereich gecheckt, einen netten jungen Typ entdeckt und uns für ihn entschieden (das Fachwort dafür ist übrigens Krisenmanagement-Reaktionsfähigkeit. Das ist eine Lüge, aber ich nenne es jetzt mal so). Wir rennen auf ihn zu und rufen schon von Weitem „wir sind nicht Biiiiiiiiisnessss Klassssssss aber wir müssen da miiiiiiiiiiit“. Der Typ sitzt da wie Buddha, hat das Szenario in all seiner Grauenhaftigkeit wahrscheinlich schon beobachtet, seit wir den Flughafen betreten haben (wobei „betreten“ in unserer Situation vielleicht falsch gewählt ist), lächelt uns an und holt in derselben Sekunde einen Kugelschreiber raus, um unsere Flugtickets per Hand zu schreiben. „Ladies, tief durchatmen. Wo müss‘ ma denn hin?“ Glücksgefühle machen sich breit, der Schweiß zieht sich in die Poren zurück und wir haben den Mann ganz doll lieb. Mailand, wir kommen!

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LBD x Milano

Happy Montag meine Lieben! (Ironie lässt grüßen)
Vicky und ich sind seit gestern Abend zurück aus Mailand und ich kann euch schon mal vorab verraten (vorab, weil diese Woche zu unserem Trip noch zwei Travel Diaries auf The Daily Dose folgen, eins davon schon morgen) – wir hatten so ziemlich das, was man ein perfektes Wochenende nennt, abgesehen von einigen kleineren Pannen, von denen ich euch aber separat berichten werde (nur soviel sei gesagt: Rückkehr des Euphoriepärchens, Teil 3). Am Samstag Vormittag sind wir zur Confession of Design gegangen, eine Ausstellung österreichischer Möbeldesigner – ich wollte daher bequem unterwegs sein, aber trotzdem ein bisschen italienischen Lifestyle transportieren, daher die Kleid-Turnschuhe-Kombi. Übrigens, bitte beachtet auf den Fotos mein Gesicht nicht zu sehr – ich bin immer noch total verkühlt, bring‘ das irgendwie nicht an, und war irre müde – also konzentriert euch lieber auf die Tasche oder das Kleid 🙂
Schöne Woche euch allen!

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