Editor’s Picks: meine Outfits für The Daily Dose

Einer der Gründe, wieso es bei mir am Blog nicht mehr allzu viele Outfits zu sehen gibt, ist der Editor’s Pick auf The Daily Dose. Vicky und ich zeigen euch in dieser Serie seit einiger Zeit unsere Outfits zu bestimmten Themen, z.B. All Black, Biker Boots, Leather Pants etc. – you get the idea! Nachdem ich unter der Woche ja immer bis 17:00 Uhr in der Arbeit bin (und auch entsprechend gekleidet), shooten wir die Editor’s Picks am Wochenende – deswegen bleibt nicht mehr allzu viel Zeit für eigene Looks auf Ketch’em Bunnies! Um euch zu entschädigen, dachte ich mir, ich überflute euch mal mit einigen Outfits, die wir bisher für The Daily Dose geshootet haben! On another note – ich bin so unendlich froh, dass heute Donnerstag ist, das bedeutet morgen ist Freitag – endlich Wochenende! Ich fliege am Samstag mit dem G. nach Stuttgart und treffe dort meine restliche Familie, weil mein Onkel 50. Geburtstag feiert – mit lauter Schwaben eine 50er Party feiern wird bestimmt mega lustig und ich freu‘ mich schon lange darauf! Was habt ihr schönes vor am Wochenende? 

The Daily Dose x EQUA

Meine Lieben, wahrscheinlich habt ihr schon alle Wind von unserem Projekt bekommen, aber ich bin so begeistert davon, dass ich hier auch nochmal darüber schreiben möchte. Vor ungefähr 2 Monaten sind Vicky und ich gefragt worden, ob wir Lust hätten, mit der slowenischen Marke EQUA zusammenzuarbeiten und eine Flasche für sie zu entwerfen, die dann unter unserem Namen verkauft wird. Ob wir ausgeflippt sind? Könnt ihr euch vorstellen! Aus einer Flasche wurden drei, und so sind unsere stylishen EQUA Flaschen in Grau, Pink und Schwarz entstanden – inklusive Diamantenregen und dem Slogan „your daily dose of H2O“, wie es sich für echte „Daily Dose Girls“ gehört. Ich finde nämlich, wir sind in der Zwischenzeit Freunde geworden, wir und ihr – wir sind alle „Daily Dose Girls“, wie eine kleine Gang, und die Flasche kann unser Erkennungszeichen sein – dass wir Freude am Leben haben, dass wir die Umwelt unterstützen, dass wir motiviert sind, etwas aus unserem Leben zu machen und Spaß daran haben. Für all das steht The Daily Dose, und ihr seid ein riesiger Teil davon! Deswegen freuen wir uns wahnsinnig über die tolle Resonanz, die wir bis jetzt zu dem Projekt bekommen haben, und hoffen auf viele weitere Bestellungen von euch „DDG’s“!  
Wer noch keine unserer kleinen Flaschen bestellt hat, oder nochmal was auf die Bestellung drauflegen möchte, z.B. als Geschenk (Ostern und Muttertag stehen vor der Tür!):

**Music by Ultracat – One Nice Thing Once A Day

Und ich so: absurd!

Es gibt so Tage, wo mir alle Leute um mich herum ja totaaal schrullig vorkommen. Nur ich nicht. Gestern zum Beispiel, als mir meine Freundin mitgeteilt hat, dass sie schon wieder ein Packerl bei H&M bestellt hat. Aber nur im Sale, deswegen ist das OK. Dass sie im Sale in der Zwischenzeit so viel ausgegeben hat, wie Vicky’s neue Isabel Marant Pumps kosten, wird hurtig unter den Tisch gekehrt – oder die Tatsache an sich erst gar nicht wahrgenommen. Oder neulich, als der G. mir verkündete, dass er sich deswegen mit dem Bügeln seiner Hemden so schwer tut, weil man sie ja nass bügeln muss und ich ihm das nicht gesagt habe – nicht etwa, weil es ihn einfach nicht freut, und deswegen bin ich jetzt auch an dem Hemdenstapel schuld, der sich im Badezimmer türmt. Oder meine Bekannte, die Angst vor dem Telefon hat und deswegen nie in einem richtigen Job arbeiten wird. Sind die etwa schräg? Mit Sicherheit! Und dann habe ich, selten aber doch, diese wachen, glasklaren Momente, wo ich mir zwangsläufig die Frage stellen MUSS, ob ich nicht auch eine von denen bin. Von den Schrulligen. Die mit den seltsamen Macken und so.
Absurd. Und plötzlich fällt mir auf, dass ich ständig irgendetwas an mir behandle. Zur Zeit ist es meine Darmflora die ich saniere, trinke aber am Tag trotzdem 4 Espresso mit Zucker, esse zum Frühstück ein Croissant und zum Mittagessen ein Wurstbrot; vorher waren es die Nebenhöhlen, letztes Jahr war ich bei der Physiotherapie weil ich einen Senk- und Spreizfuß habe und deswegen gehe wie eine Ente. Gestern war ich bei der Augenärztin, nächste Woche bin ich bei der Akupunktur – gegen die Schlafstörungen und mein Herzrasen. Ich nehme Tabletten für Haut, Haare und Nägel  und braue mir selbstgemachten Tee anhand eines Buchs, in dem sämtliche Krankheiten dieser Welt beschrieben und mit Teemischungen kuriert werden. Eigentlich bin ich nie fertig mit dem Projekt „Körpersanierung“.
Schrullig. Ich bin niemals zufrieden mit meiner Garderobe und nehme mir ungefähr jeden Tag mehrmals vor, alles zu verkaufen und mich komplett neu – anhand meines neuen Ich’s und der jungfräulichen Stilvorstellung, die damit einhergeht – auszustatten. Deswegen habe ich nie Geld, obwohl ich ja innerlich versuche zu sparen, aber immer viele Klamotten, die ich eigentlich nicht mag. Das ist auch der Grund, warum ich zum Weggehen immer dieselben drei Kleider aus dem Schrank hole und alles andere langsam aber sicher im Schrank verstaubt.
Seltsam. Ich bin recht rührselig und schnell gekränkt, teile aber selber kräftig aus und spare nicht mit Ratschlägen, sich Niederlagen bloß nicht zu Herzen zu nehmen. Wenn eine ältere Kollegin mich vor Gästen zurechtweist, gehe ich danach ins Büro und vergieße ein paar Tränchen wie eine Fünfjährige. Ist DAS etwa nicht seltsam?
Aber dann erkenne ich auch, dass all diese Macken und Besonderheiten uns einzigartig machen. Das ist es, was das Leben lebenswert macht – sich immer wieder neu zu erfinden, Probleme anzugehen, über Schrullen zu lachen, sich zu verändern und dazuzulernen. Und mit dieser Erkenntnis fällt es mir viel leichter, meine eigenen Macken, aber auch die der anderen, etwas milder zu betrachten und nicht gleich über andere zu urteilen – denn wer weiß, vielleicht ist das H&M Packerl der einen die Darmflora der anderen.
In diesem Sinne – schönen Wochenteiler euch allen und viel Spaß mit euren Schrullen
– weil perfekt sein langweilig ist!
**Bild über A Fabulous Fete

All Over Overalls

Ich bin ja ein riesen Fan von Jumpsuits, bis jetzt aber eher in der „kurzen“ Variante für den Sommer. Als ich jedoch den coolen Jumpsuit auf Girissima gesehen habe, musste ich meine Meinung doch nochmal überdenken, weil dieser hier von Free People an dem Model echt gut aussah und ich dachte, das könnte vom Look her auch was für mich sein. Gesagt, getan, bestellt – jetzt ist er hier, der Overall, in dem ich mir erstens ziemlich wild vorkomme und der zweitens echt bequem und praktisch ist. Bitte, wie geil ist das – in der Früh in genau ein (!!) Teil schlupfen und man ist fertig angezogen! Besser geht’s gar nicht, zumindest wenn man so denkfaul ist wie ich. Jedenfalls bin ich jetzt Jumpsuit-Konvertierte und werde mir sicher noch einen oder zwei für den Sommer zulegen, vielleicht aus einem luftigeren Material und in weiß oder so! Die Brille ist von Le Specs, so eine habe ich schon ewig gesucht, bissi rund aber nicht ganz, nur kosten meine Wunschbrillen immer ein halbes Vermögen, ich habe keine Ahnung wieso mein Geschmack so teuer sein muss, aber diese hier ist echt preiswert und genau das, was ich mir vorgestellt habe. Ach ja, und zum Schluss noch kurz – ich war letzte Woche beim Steffl und habe mir diese kleinen Schühchen von Michael Kors gegönnt – sind sie nicht traumhaft? Ich bin verliebt! 
Schöne Woche euch allen!

Jumpsuit: Free People // Brille: Le Specs // Jacke: Zara (similar here) // Schuhe: Michael Kors
**brought to you in collaboration with Girissima.com
**Fotos von der weltbesten Blogfotografin, die trotz Sturm und Regen super schöne Bilder zusammenkriegt: Vicky!

Fernweh 2014: Schweden

So, ein paar von euch werden mich wahrscheinlich gleich steinigen wollen, denn ich bin wirklich die letzte, die zur Zeit über Fernweh jammern sollte, aber: ich könnt schon wieder! Weg! Denn sich nach 3 Wochen Exotik wieder ins biedere Arbeitsleben einzufügen, gestaltet sich schwerer als gedacht. Überhaupt, wieso kann ich nicht 6 Monate im Jahr Urlaub haben und das am Besten zwei Mal? Die Welt ist groß und meine Zeit (und leider auch mein Konto) beschränkt, dabei gibt’s noch so viele schöne Plätze, die ich bereisen möchte! Immer wieder ertappe ich mich dabei, Pinterest nach potenziellen Urlaubsdestinationen zu durchforsten, und dabei sind mir vor allem Fotos von skandinavischen Ländern ins Auge gestochen. Vielleicht, weil ich jetzt erst mal für eine Weile genug hab‘ von Strand und Hitze und es mich innerlich in kühlere Gefilde zieht. Schweden steht da ziemlich an oberster Stelle als Destination, aber weil ich mir gerade erst Gedanken darüber mache, muss ich euch liebe Leser dazu befragen: habt ihr irgendwelche Tips für mich? Reicht ein Wochenendtrip nach Stockholm oder soll man sich besser länger Zeit nehmen?

Reisezeit? Regionen? Unterkünfte? Reiserouten? Roadtrip oder Städteurlaub? Hotel, Pension oder doch lieber Ferienhaus? Gerne würde ich auch einmal mit mehreren Freunden in einer großen Gruppe verreisen. Bei vielen Leuten bietet sich meistens ein Ferienhaus am besten an, da es Platz für alle bietet und man trotzdem die ganze Zeit beisammen sein kann. Ich hab schon mal ein bisschen im Internet gestöbert. Unter anderem kann man mit HouseTrip.de ein familienfreundliches Ferienhaus in Schweden buchen. So, dann mal ran – was weiß ich bis jetzt so über Schweden? Machen wir mal Brainstorming: Ikea und Köttbullar, Elche, schööööne Männer und überhaupt schöne und gut angezogene Menschen, traumhafte Landschaft und Fjorde, rote Häuser, Königsfamilie, Stockholm, Mode-Experten und Streetstyleblogs. Fanny Lyckman find‘ ich zum Beispiel saucool, bin aber nicht sicher, ob sie allein als Grund ausreicht, um nach Schweden zu fahren. Jetzt seid also ihr Schweden-Insider gefragt: bitte um Reisetipps – was muss man unbedingt machen und gesehen haben? Was soll ich lieber bleiben lassen? Ich will ja hier keinen Pressure aufbauen, aber wenn ihr jetzt nicht abliefert, fahr‘ ich woanders hin!