Die Wochenschau – KW 44/45

Die letzten beiden Wochen hätten gut und gern auch Freundschaftswochen heißen können. So wie bei unserer liebsten Fast Food Kette: Ab heute, die Freundschaftswochen bei Mc Donalds, mit vielen tollen Angeboten – jeden Tag was neues! Und wenn man solche Wochen erlebt, in denen man sich voll und ganz seinen Freunden widmet, weiß man wieder, was wirklich wichtig ist im Leben.

Für mich heißt Freundschaft nicht unbedingt, einmal in der Woche zu telefonieren oder jeden Tag SMS zu schreiben. Freundschaft ist, einander zu verstehen – unabhängig davon, ob man wirklich Zeit für regelmäßige Treffen hat. Ich habe eine Freundin (ihr kennt sie schon, Dani von The Daily Dose), mit der ich in die Schule gegangen bin und bis jetzt Kontakt halte – sie gehört zu meinen allerbesten, allerengsten Freunden obwohl wir uns zur Zeit nur alle paar Monate treffen können. Wenn ich sie sehe, spielt Zeit auf einmal keine Rolle mehr und es ist, als ob sie immer bei mir wäre, jeden Tag. Denn das ist es, was Freundschaft ausmacht – den anderen bei sich zu tragen, im Herzen – dann spielt es keine Rolle, wie oft oder selten man Zeit füreinander hat.

Vicky hingegen sehe ich jede Woche mindestens einmal, das Handy vibriert quasi im Dauermodus und als i-Tüpfelchen arbeiten wir auch noch zusammen. Wie soviel Kontakt und Nähe klappen kann? Es ist die alte Zauberformel: wir verstehen uns einfach – und zwar im wortwörtlichen Sinn. Ich verstehe, wenn und warum sie genervt ist und wann sie Abstand braucht. Sie versteht, wann ich alleine sein möchte und welche Themen mich reizen. Das ist die Quintessenz – auf den anderen WIRKLICH einzugehen und die Freundschaft nicht für seinen eigenen Egoismus (zum Beispiel sich andauernd bei den Freunden auszuheulen aber niemals selber zuhören) zu missbrauchen. Deswegen habe ich vielleicht nicht massenhaft gute Freunde (aber wer hat das schon?), weil es mir nicht sehr leicht fällt, Gefühle für andere Menschen zu entwickeln. Diejenigen, die einen Platz in meinem Herzen inne haben, haben ihn sich hart erkämpft.

Wieso jetzt diese Freundschaftsballade? Weil ich das Glück hatte, in den letzten beiden Wochen fast alle meiner guten Freunde zu treffen – meine liebsten Freunde in Salzburg zum Abendessen und zum Frühstücken, meine liebsten Freunde in Wien bei zwei Geburtstagen, meine liebsten Bloggerfreunde bei einem Cocktail und meinen persönlichen Allerliebsten jeden einzelnen Tag – weil Freundschaft und Liebe sich im Idealfall ganz gut ergänzen.

In diesem Sinne, happy Wochenstart!
Getragen
Inspiriert von Madeleine’s Lippenstiftsammlung, habe auch ich wieder meinen pinken Lippenstift ausgepackt. Das Feedback auf Instagram war ziemlich toll, ich habe mich auch ganz wohl damit gefühlt, obwohl mir das gute alte Nude auf den Lippen immer noch am liebsten ist.
Gekauft
Ein mega süßes Travelkit, bestehend aus Kissen und Schlafmaske, für – na, ratet mal! – den Flug nach Thailand. Ich denke jeden Tag an unseren bevorstehenden Urlaub und kann es kaum mehr erwarten, bis wir endlich dort sind – aktuell bin ich auch auf der Suche nach einem schönen Rucksack für Bangkok, hat irgendwer Vorschläge?
Genossen
Ein wunderschönes Herbstwochenende in Salzburg. An diesen Tagen bin ich schon ein bisschen wehmütig, diesen Anblick nicht mehr jeden Tag genießen zu können, aber in Wien strahlt die Sonne ja mindestens genauso schön!
Geschrieben
Hat die liebe Sara einen mega tollen Post für uns – ein Rezept für S’mores Cupcakes! Endlich mal ein richtig tolles Rezept, wie ich es so gern auf meine Pinterest Boards pinne – aber diesmal von unserer Seite! Besser gehts nicht! 
Gefeiert
Den Geburtstag von Vicky’s Schwester, und zwar mit allem was dazugehört – Masken und Photobooth inklusive! Außerdem waren wir anlässlich des Geburtstags von einem Freund im 1500 Foodmakers essen – sehr empfehlenswert!
Gesehen
Einen wunderschönen Fotobeitrag auf Style Me Pretty – Living über – na, ratet mal! – Thailand! Weckt meine Urlaubsfreude noch mehr! Gebt es zu, ihr könnt es kaum erwarten, die nächsten Monate von mir mit Thailand-Beiträgen vollgeschüttet zu werden 🙂 
Gewesen
Auf einem Blogger Cocktail im Steffl, weil es da jetzt nämlich eine riesen Auswahl an Tory Burch Schuhen und Taschen im Erdgeschoss zu kaufen gibt!

Parkfaschisten

Ein Parkfaschist?
**(Für die Gendergeilen unter euch: im nachfolgenden Text wird der Parkfaschist als „Er“ bezeichnet, damit sind aber sowohl Männer als auch Frauen gemeint – wobei ich mir hier die Bemerkung erlauben darf, dass Männer im Allgemeinen die größeren Egoisten sind, und das ist eine Tatsache)**
Es gibt nur wenige Themen auf dieser Welt, wo die Gemüter so hochkochen wie beim Autofahren. Eventuell noch Pelz (Hallo Instagram Freunde!), Pädophilie und das war’s dann auch schon – danach kommt lange nix mehr (traurig aber wahr). Im Auto aber wird geschrien und geschimpft, da kehrt man sein dunkelstes Inneres nach außen, ohrfeigt verbal jeden, der einem zu nahe kommt und benimmt sich wie das größte Arschloch.
Wer das noch nie getan hat, ist kein Mensch – ich verzeihe also verbale Ausfälle beim Autofahren ganz gerne und betrachte sie sogar als notwendige Anti-Stress-Therapie (gelernt habe ich diese Toleranz von meinem Vater, dessen liebste Autobeschimpfung charmanterweise „Du Rotzer“ lautet). Wo sich das Gelegenheitsarschloch aber von der viel gemeineren Sorte, dem Parkfaschisten, unterscheidet, ist der grenzenlose Egoismus beim Tathergang – denn wo der Choleriker seine Gefühle herausbrüllt und damit wenigstens fast forward drückt und auf Konfrontation geht, entscheidet der Parkfaschist ganz still und heimlich, dass ihm sämtliche Parkflächen dieser Welt ganz allein gehören – zum Teufel mit den Mitbürgern!
Der Parkfaschist zeichnet sich durch drei eindeutige Merkmale aus:
1) Er parkt mit genau einem Millimeter Abstand zu den übrigen Autos, was ein Ausparken ohne Andockmanöver nahezu unmöglich macht. Ich revidiere: unmöglich macht.
2) Er parkt mit soviel Abstand zu den übrigen Autos, dass mindestens drei Parkplätze verschwendet werden, aber in die offenen Lücken dafür niemand mehr passt der nicht gerade 4 Jahre alt ist und mit einem schnittigen Kinderwagen unterwegs ist. Er hat offensichtlich niemals Tetris gespielt, sonst wüsste er es besser.
3) Er lässt sich beim Einparken soviel Zeit, dass sich hinter ihm eine kilometerlange Schlange bildet. Kaum atmet man auf, weil man denkt, er ist endlich drin in der verdammten Lücke, beschließt er, nochmal neu einzuparken weil er noch nicht ganz parallel zum Gehsteig steht. Typ, willst du vielleicht nochmal den Abstand mit dem Lineal nachmessen oder was?Jedenfalls, und das ist der Anlass für diesen Text, wurde ich kürzlich Opfer eines Parkfaschisten Typus Nummer 1. Ich kehre ziemlich guter Laune, nach einem netten Abend mit meinen Freunden, zu meinem Auto zurück, als ich gerade hinter mir ein vertrautes Blinken sehe – viel zu knapp an meinem Auto. Da hat sich doch tatsächlich ein Parkfaschist an meinen Autohintern geschlichen und wollte sich unbemerkt aus dem Staub machen – nicht ohne vorher ein paar böse Blicke von mir zu kassieren. Seinem zerknirschten Blick zufolge war er sich seinem Fehlverhalten völlig bewusst – Typ Manager, dicke Karre, hauptsache er parkt. „Mei, kommen’s eh wieder raus, Fräulein?“. Nach meinem „Das werden wir eh gleich sehen“, hätte er eigentlich schon wissen müssen, was jetzt kommt. Rückwärtsgang rein, Fuß aufs Pedal, und PUFF – Andockmanöver geglückt. Da hör ich’s schon von hinten schreien: „Ojeeee, jetzt hamma schon den Scherben auf“. Blick zurück zum Manager, eine Augenbraue hochgezogen: „Naja, die 2 km/h werden Sie schon ned umbringen. Irgendwie muss ich ja rauskommen.“

Sprach das Gelegenheitsarschloch und brauste davon.

Sweater Wetter

Passend zum heutigen Beitrag auf The Daily Dose gibt es auch hier einen kleinen Kuschelpulli Beitrag. 
Ich – liebe – Pullis. 
Am liebsten würde ich in einem großen, flauschigen Pullover leben und nichts anderes mehr anziehen müssen – deswegen kann man meiner Meinung nach auch nie genug haben von den warmen Herbstbegleitern. Solche Sweater verleiten ja durchaus dazu, sich in seinem Styling etwas gehen zu lassen, aber das Outfit da oben beweist, dass es auch anders geht – wenn richtig kombiniert! Eine beschichtete Hose, ein hochwertiger Schal, lange Lederhandschuhe und luxuriöse Accessoires machen den Kuschelpulli ziemlich salonfähig, meint ihr nicht auch? Ich liebe die Tasche von DVF, die ich auf fashonchick.de gefunden habe – UND die Sam Edelman’s die aktuell auf Asos im SALE zu haben sind – zuuuuuschlagen falls ihr die schon immer haben wolltet (so wie ich, ich schrei‘ mich hier mit den vielen u’s beim zuschlagen gerade selber an)!
Schal: Jardin des Orangers // Pulli: Topshop // Hose: Topshop // Handschuhe: Warehouse // Tasche: Diane von Furstenberg via Fashionchick.de // Schuhe: Sam Edelman
Das waren übrigens meine liebsten Kuschelpulli Outfits auf The Daily Dose und hier auf meinem Blog:
Pullover von Daisy Street via Asos

Pullover von Zara (ähnlicher hier)

Pullover von H&M (ähnlicher hier)

Pullover von Zara (ähnlicher hier)
Pullover von Zara (ähnlicher hier)

Black and the Parka

Schlussendlich hat uns der Herbst wohl doch erwischt – heuer bin ich aber gar nicht so traurig darüber, denn jetzt kann ich endlich meinen neuen Parka ausführen! Kuschelig und warm wird er mich durch den Winter begleiten und ich freue mich schon riesig darauf. 
Sonst so – Lederhose, Bikerboots, große schwarze Tasche, kann eigentlich nix schiefgehen.

Die Tasche hab ich übrigens dem G. letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt und bin ein bissl beleidigt, weil er sie nie verwendet – und das, obwohl ein Hirsch innen eingraviert ist! Tzzz, jetzt nehm ich sie halt selber und bin froh drum – ob ihr es glaubt oder nicht, ich hatte bis dato nämlich keine schwarze Tasche und finde die eigentlich supi – mal was anderes als die üblichen Handtaschen für Frauen.

Parka: We love Furs // Lederhose: Pimkie // Tasche: Zara // Boots: New Yorker

Die Wochenschau – KW 42/43

Pünktlich zum Wochenende ist sie wieder hier – die Wochenschau! Leider ist bei mir etwas sehr trauriges und unvorhergesehenes passiert, so dass ich es wieder nicht geschafft habe, meine Wochenfrist einzuhalten – aber besser spät als nie! Was man allerdings ganz deutlich und mit voller Wucht zu spüren bekommt, wenn man etwas verliert, dass einem wirklich etwas bedeutet; dann das, wie belanglos alles andere ist. Egal was ich mir gewünscht habe, was ich gegessen habe, was ich gekauft habe – es sind nur kleine Momente der Oberflächlichkeit und nur Nanosekunden von Glück; was bleibt, liegt viel tiefer. In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende – verbringt es mit denen, die euch am liebsten sind, auf dass euch die Zeit niemand mehr nehmen kann.
Geschrieben
Einen Beitrag für The Daily Dose, wo Vicky und ich unser liebstes Accessoire tragen – unsere neuen Hüte. Ich liebe meinen großen, schwarzen Schlapphut, und komme mir sowas von cool vor wenn ich ihn anhabe – am liebsten ganz dunkel angezogen und mit Biker Boots. Ein Freund von mir hat eines meiner Instagram Bilder, auf denen ich den Hut trage, folgendermaßen kommentiert: Ist das ein Van Helsing Outfit!? 
Seitdem finde ich es nochmal um 10% cooler. Man reiche mir meine Waffe!
Gewünscht
Diesen Pullover mit Chiffonschößchen. Den hatte ich mindestens 4 Mal im Warenkorb und wieder draußen. „Rein. Raus. Soll ich? Doch nicht! Naja. Ist ja eh so günstig. Rein? Lieber doch sparen.“ Bis jetzt habe ich mich noch zusammengerissen, ich will wirklich kaum noch etwas kaufen bis zu meinem großen Thailand Urlaub, und ist es auch noch so billig – ich habe so viel dort geplant, dass ich mein Geld nicht schon vorher unnötig beim Fenster rauswerfen will. Ich berichte euch dann, falls ich schwach geworden bin. Zurzeit liegt die Chance auf einen Kauf bei ungefähr 50/50. Was meint ihr – kaufen oder gut sein lassen?
Gemacht
Unser erstes Gewinnspiel auf The Daily Dose. Diese zuckersüßen Prints kamen genau richtig, und eine Leserin durfte sich über 3 Exemplare ihrer Wahl freuen. Wir hatten so eine riesen Freude über dieses Gewinnspiel und waren richtig aufgeregt. Und psssst, zu Vicky und mir ist auch ein kleines Päckchen mit Prints unterwegs – wer kann da schon widerstehen? 
Gefreut
Habe ich mich über diese letzten, schönen Herbsttage. Das Wetter war einfach traumhaft und die Freizeit, die ich hatte, habe ich mit Spaziergängen durch den Wald und meiner Familie verbracht. Wenn der Herbst doch immer so wäre wie in den letzten Wochen – Loafer Wetter for the win!
Gekauft
Karten für das Konzert der Golden Voices of Gospel im Stephansdom. Ich gehe dort mit meiner Mami hin und freue mich schon riesig drauf! Ich liebe es einfach, wenn meine Mama zu mir nach Wien kommt und wir hier gemeinsam Sachen unternehmen können – da kommt so ein Gospel Konzert gerade richtig!
Gesehen
So untalentiert ich auch bin, irgendwie ziehen mich Backrezepte einfach magisch an. Beim durchlesen läuft mir das Wasser im Mund zusammen, eifrig drucke ich das Rezept aus – um es dann in den Tiefen irgendeiner Mappe verschwinden zu lassen. Abgesehen davon, dass mir einfach die Zeit für solche Spielereien fehlt, befriedigt mich allein schon das Ausdrucken des Rezepts – so ähnlich wie Onlineshoppen, zuerst ganz viel in den Warenkorb räumen, um dann alles wieder rauszuschmeißen und am Ende gar nix zu bestellen. Ist mindestens gleich gut wie echtes Shoppen, nur günstiger. Naja, jedenfalls dieses Rezept für Apple Pecan Pie Cronuts with Apple Cider Caramel Drizzle“ ist auch so ein Fall. Der Name sagt aber schon alles, oder?
Gegessen
Eine Sachertorte und eine Melange dazu getrunken im Café Hawelka mit dem G. Die Sonntage verbringen wir meistens damit, Wien zu erkunden oder irgendwohin zu fahren, wo wir spazieren gehen können (wir sind ja beide Landeier, wir brauchen die frische Luft wirklich). Letzten Sonntag konnten wir beides kombinieren mit einem Besuch in Schönbrunn und dem Hawelka – da drin ist es so gemütlich, ich könnte da stundenlang sitzen bleiben.
Getanzt
Bis ich an meinem linken Fuss 4 (!) Blasen hatte – im Volksgarten mit meinen Mädels.
Wieso eigentlich nur der linke?